Praktikum: German Historical Institute Washington

The GHI Internship Program gives students of history, political science, public relations, and public administration at German and U.S. universities an opportunity to gain experience at a scholarly research institute.  https://www.ghi-dc.org/fellowships-programs/programs-for-junior-scholars/internships.html?L=0

Frühjahrsuniversität 2020

EINLADUNG DES CAREER SERVICE:

Vom 30. März bis 3. April 2020 findet wieder unsere diesjährige Frühjahrsuniversität statt, zu der Sie sich ab sofort anmelden können. Hier können Sie Schlüsselqualifikationen erwerben, sich fit für die Bewerbung machen oder in berufspraktischen Workshops den Alltag unterschiedlicher Arbeitsfelder kennen lernen.

Eine Anmeldung ist bis zum 11. März 2020, 12 Uhr möglich. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Anmeldeverfahren.

Neu im Programm: Absolvent*in meets Arbeitsrecht, Poster-Pitch-Seminar

Kurse nur für Frauen: Das erfolgreiche Vorstellungsgespräch für Frauen - Warten Sie nicht, bis Sie entdeckt werden – machen Sie auf sich aufmerksam!, Selbstpräsentation für Frauen (beide Kurse in Kooperation mit der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität)

 Kurs für Studierende mit Kind: Studieren als zukünftige Eltern - Selbst- und Zeitmanagement (in Kooperation mit dem Familien-Servicebüro)

Englischsprachige Kurse: Get that job, From School English to Academic English (in Kooperation mit der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität), "Hi, my name is..." - Successful and Convincing Presentations in English

Übersicht (https://www.career.uni-mainz.de/veranstaltungsuebersicht/):

Berufspraktische Workshops:

Bewerbungstraining und Berufseinstieg:

Profilbildung / berufliche Orientierung:

Schlüsselqualifikationen:

Eine Veranstaltungsübersicht nach Tagen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen!

Beste Grüße aus dem Career Service

Rosanna Götz | Martin Becker | Nadine Meisenheimer | Magdalena Palka | Dennis Voll

Newsletter aus dem Museumsnetzwerk (1)

Das neue Jahr hat begonnen. Es ist Zeit für die erste Ausgabe unseres Newsletters.

Wir möchten mit den Dingen, die wir Euch in dieser und den folgenden Ausgaben vorstellen, einen kleinen Ausschnitt aus der Museumslandschaft aufzeichnen, Fragen aufwerfen und Anregungen für unsere weitere Arbeit bieten. Klar ist, dass wir nicht annähernd alle Perspektiven und Angebote, Neuerscheinungen und Forschungsdiskurse einbringen können, sondern nur partiell und bruchstückhaft einen kleinen Teil eines Feldes beleuchten werden, das so divers ist, wie seine Akteur*innen.

Der Newsletter soll ein Outlet für die Netzwerkarbeit sein und gleichzeitig Eure Diskurse, Beiträge, Neuigkeiten und Anregungen darstellen.
Wenn wir etwas vergessen, das Euch wichtig erscheint, lasst es uns immer wissen, und wir werden es in die nächste Ausgabe oder einem Nachtrag unterbringen.

Wir haben uns zuletzt am 12.12 im Stadtmuseum Mainz auf der Zitadelle getroffen und gemeinsam mit Frau Dr. Anders und der Museumsleiterin Frau Dr. Ute Engelen über die Chancen und Schwierigkeiten gesprochen, die in einem kleinen Museum auftreten, das auf Basis von Ehrenämtern und viel Engagement geleitet und organisiert wird. Dabei haben wir über personelle sowie finanzielle Aspekte, sowie Sammlungs- und Ausstellungspraxis in einem solchen Framework gesprochen und die studentische Beteiligung an musealen Projekten im Stadtmuseum Mainz beleuchtet. Frau Engelen hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass das Stadtmuseum Mainz immer nach ehrenamtlichen Kräften sucht, die sich in einer der Arbeitsgruppen einbringen möchten. Selbiges kann eine gute Praxiserfahrung für die spätere Arbeit im musealen Raum sein. Kontakt über:

Weiterhin haben wir uns über die Konzeption unseres Netzwerks unterhalten und uns als Netzwerk definiert, das Studierende mit Interessen im Bereich Museum zusammenbringen soll und uns dabei erlaubt, verschiedene Realitäten und Diskurse der Museumswelt zu entdecken. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir uns im Sommersemester erneut treffen wollen. Vielen Dank an dieser Stelle an Miriam Maslowski, die uns alle herzlich einlädt.

Unser nächstes Treffen soll in Ingelheim, im Museum bei der Kaiserpfalz stattfinden. Ein Termin hierfür wäre der 19. Juni 2020, von 13 bis 19 Uhr. Da am Abend die „Nacht der Kunst“ stattfindet, kann, wer Zeit und Lust hat, im Anschluss auch einen Wein trinken gehen.

Passt Euch der Termin? Lasst es mich bitte wissen! Ihr könnt mir auch mitteilen, welche Themen Euch für unser nächstes Treffen wichtig wären und welche Schwerpunkte wir setzen wollen, sodass wir ggf. jemanden als Referent*in einladen können.

Wir sind gespannt auf Eure Ideen.

Genauso wie unser letztes Treffen am 12.12 klingt auch noch der Workshop in Rüsselsheim, der im letzten Jahr am 28.06 stattfand, noch immer nach. Jetzt ist endlich auch der Tagungsbericht auf h-soz-kult erschienen, den ihr euch anschauen könnt, falls ihr dem Workshop nicht beiwohnen konntet, oder ihn, auch mit Blick auf unsere zukünftigen Aktivitäten, noch einmal Revue passieren lassen wollt:

Gerade weil dieser Workshop so fruchtbar und lehrreich für uns alle war und das Stadt- und Industriemuseum in Rüsselsheim zu den fortschrittlichsten Museen der Region gehört, besonders was Dinge wie Partizipation und Inklusion angeht, die auch zentrale Punkte unserer zukünftigen Arbeit sein sollen, möchten wir Euch die Veranstaltungen des Stadt- und Industriemuseums im Jahr 2020 nicht vorenthalten und füge dieser E-Mail den Jahresplan des Museums mit Terminliste inklusive der geplanten Sonderausstellungen an.

Für weitere Informationen findet ihr die Website des Museums unter:

Gerne weisen wir auch darauf hin, dass uns Frau Dr. Bärbel Maul, die Leiterin des Museums, letzten Sommer erzählt hat, dass es regelmäßig die Möglichkeit gibt, sich auch in Rüsselsheim, z.B. für Führungen und Praktika, einzubringen. Wenn ihr etwas Derartiges sucht, haben ihr dort die Möglichkeit, euch zu melden.

In Bezug auf die Veranstaltungen, die in diesem Jahr in Rüsselsheim stattfinden, möchten wir Euch ganz besonders die Reihe „Zwischen Klassenkampf und Schlaghose – Die Wilden 1970er Jahre in Rüsselsheim“ (im Programm ab S. 23f. und separat im Anhang) ans Herz legen, die von Frau Dr. Freia Anders organisiert wurde und in der es um die Protestgeschichte der 1970er Jahre geht.

Aufmerksam möchten wir Euch in diesem Zuge auch machen auf eine Übung im Exkursionsmodul des Sommersemesters, die von Frau Dr. Anders geleitet wird und sich an Studierende richtet, die Interesse an der Museumsarbeit haben. Die Übung wird sich mit der Genese von Sammlungskonzepten beschäftigen und das Sammeln als Kernaufgabe der zeitgenössischen Museumsarbeit beleuchten, sowie auf Debatten und Probleme bei der Arbeit mit musealen Sammlungen eingehen. Zudem werden sich die Studierenden, im Rahmen der Übung, die ethnologische Sammlung der JGU, zusammen mit der Kuratorin der Ethnografischen Studiensammlung, Dr. Anna-Maria Brandstetter, einer Expertin für die koloniale und postkoloniale Geschichte ethnografischer Sammlungen, ansehen. Unser Treffen in Ingelheim im Sommer soll gleichzeitig ein integraler Bestandteil der Übung sein:

In diesem Kontext auch spannend ist zum Thema ethnologische Museen eine interessante Konferenz in Stuttgart. Das Linden-Museum lädt ein, an der Tagung „Das neue Museum. Ideen für das ethnologische Museum der Zukunft.“ teilzunehmen und über Aspekte von Dekolonisierung und Partizipation, Museumsarchitektur und Aushandlungen der Dynamik Museum-Stadt-Gesellschaft nachzudenken. Der Rahmen ist die Konzeption des Neubaus des Linden-Museums, eines staatlichen Museums für Völkerkunde in Stuttgart. Genauere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter:

Unter dem Schlagwort der Dekolonialisierung und der Problematik kolonialer Raubkunst, über die wir auch kurz beim letzten Treffen gesprochen haben, haben wir einen Artikel aus dem letzten Jahr für Euch, der bei der Deutschen Welle erschienen ist und unser Themengebiet ganz direkt betrifft.

Auch wenn in Bezug auf das „Ob“ wohl ein recht breiter Konsens unter denjenigen Verantwortlichen, die nicht dem erzreaktionären Spektrum zuzuordnen sind, herrscht, bietet die Frage nach dem „Wie“ der Rückgabe von geraubten Kunstwerken und musealen Objekten konfliktpotential. Eine Gruppe von Aktivist*innen, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen hat in diesem Zusammenhang auf die rasche Offenlegung der Museumsinventare appelliert.

Die Einrichtung einer „Kontaktstelle für Sammlungsgut aus Kolonialen Kontexten“, wie sie von der Kultusministerkonferenz beschlossen wurde, birgt möglicherweise die Gefahr einer Bevormundung der Herkunftsländer. Nichtsdestotrotz müssen beim Finden einer Lösung die Arbeitsrealitäten der Museen in Deutschland mit in Betracht gezogen werden.

Gerne können wir uns beim nächsten Treffen oder per E-Mail hierrüber austauschen. Wir sind gespannt auf Eure Beiträge.

In diesem Zusammenhang möchten wir Euch ein Buch empfehlen, das letzten Oktober erschienen ist und geschrieben wurde von der Kunsthistorikerin und Leiterin des Referats Museen beim Bremer Senator für Kultur, Dr. Anna Greve, das sich „Koloniales Erbe in Museen“, nennt.

Zitat aus der Beschreibung:

„Mit dem Koalitionsvertrag von 2018 wurde das koloniale Erbe als Teil der deutschen Geschichte anerkannt. In einem Europa, in dem Nachfahren einstiger Kolonialmächte zusammen mit Menschen aus ehemals kolonisierten Ländern leben, gibt es sehr verschiedene Blicke in die Vergangenheit – geeint jedoch im Wunsch nach gesellschaftlichen Grundwerten in der Gegenwart. Daraus ergeben sich zentrale Fragen für die postkoloniale Museologie: Wie geht man mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten um? Welche Erinnerungspolitik soll vertreten und wie kann struktureller Rassismus abgebaut werden?“

Durch die Anwendung von Ansätzen aus der Kritischen Weißseinsforschung und antirassistischer Theorie und den Umfang und die Einbeziehung von Perspektiven von People of Colour gelingt es ihr, ein Museum zu entwerfen, das Raum für wichtige postkoloniale aber auch postmigrantische Diskurse schafft. Man bemerkt zwar, dass Greve in ihrer politischen Terminologie zeitweise in der Hufeisentheorie festhängt, aber das tut dem Wert des Buches für die kontemporäre Museumszene keinen Abbruch.

Im Bereich Museumsliteratur gab es außerdem im Januar mit „Das umkämpfe Museum – Zeitgeschichte ausstellen zwischen Dekonstruktion und Sinnstiftung“, herausgegeben von Ljiljana Radonic und Heidemarie Uhl eine Neuerscheinung, die diverse Beiträge zur Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte im Museum enthält:

Die Leiterin des Museums im Hölderlinturm in Tübingen, Sandra Potsch schreibt nicht nur Bücher, sie schreibt auch über Bücher, genauer über solche, die man in der Regel nicht liest, sondern nur anschaut. Meine nächste Empfehlung ist letzten September erschienen, und nennt sich: „Literatur sehen - vom Schau- und Erkenntniswert literarischer Originale im Museum“. Potsch beschäftigt sich mit der Ausstellungspraxis von Büchern und Dokumenten und verschiebt literarische Werke von einer Perspektive des Analysierens und Begreifens zu einer des Erfahrens:

Falls Euer Interesse geweckt wurde, was Literatur zur theoretischen und praktischen Museumsarbeit angeht, hat uns Frau Dr. Anders eine Liste mit Literaturempfehlungen zur Verfügung gestellt, die ich mit eigenen Ideen erweitert habe. Diese könnt ihr ebenfalls im Anhang finden.

Abschließend möchten wir Euch aufmerksam machen auf zwei Stellenangebote, nämlich eine Stelle im Outreach des Schwulen Museums Berlin:

und ein Volontariat im StadtPalais Stuttgart, das uns Johanna Körner freundlicherweise zugesendet hat:

Weiterhin gibt es die „Museumsakademie“ Musealog (https://www.musealog.de/), die arbeitssuchende Geisteswissenschaftler*innen in Aspekten der Museumsarbeit weiterbildet.

Wenn ihr möchtet, gebt uns auch gern Feedback für die Inhalte des heutigen Newsletters, da dies die erste Ausgabe ist, sind wir auf Eure Anregungen und Wünsche angewiesen, um den Newsletter zu verbessern und Euch die Informationen zukommen zu lassen, die Ihr im Kontext des Netzwerkes gerne erhalten würdet. Wir freuen uns außerdem auch über Bücher, Inserate und Neuigkeiten, die ihr in der nächsten Ausgaben vertreten wissen möchtet. Sendet uns gern all das zu, was Euch wichtig erscheint.

Bis bald und mit freundlichen Grüßen aus Dijon

Christoph Müller

Job: Fachstelle Kommunikation & Pädagogik, „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz", Mainz

Das „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz“ ist die zentrale Gedenkstätte für alle Opfer der NS-Diktatur der Landeshauptstadt Mainz und zugleich Lernort für Demokratie und Akzeptanz. Gesucht wird nächstmöglich, spätestens zum 1. April 2020, befristet zunächst bis zum 31.03.2021, in Teilzeit (20 Stunden/Woche) eine Fachstelle Kommunikation & Pädagogik (m/w/d).Ausschreibung_HdE_Mitarbeiter-innen-Stelle_1.4.2020

Ausschreibung einer Stelle als studentische Hilfskraft

Das Zentrum für Frankreich- und Frankophoniestudien sucht zum 1. April 2020 eine studentische Hilfskraft (m/w/d).

Das Zentrum für Frankreich- und Frankophoniestudien organisiert gemeinsam mit dem Historischen Seminar des Fachbereichs 07 die Gastdozentur von Dr. Tristan Landry von der Université de Sherbrooke (Kanada). Dr. Landry wird im Sommersemester 2020 einen Kurs zur Bedeutung und Geschichte der Gärung abhalten. Der Kurs trägt den Titel: „Die Gärung. Eine Weltgeschichte“. Im Rahmen der Veranstaltung wird u.a. ein Nutzgarten nach dem Vorbild indigener Völker angelegt und Gerichte nach überlieferten Rezepten nachgekocht.

Vom 1. April 2020 bis zum 31.08.2020 wird eine studentische Hilfskraft gesucht, die Dr. Landry bei der Organisation, Durchführung und Nachbereitung der Lehrveranstaltung unterstützt.

Der Arbeitsumfang beträgt 8 Stunden pro Woche.

Aufgaben:

  • Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung der Gastdozentur
  • Landry assistieren
  • Anlegen eines Food-Blogs
  • Koordination und ggf. Pflege des Nutzgartens

Voraussetzungen:

  • Kenntnisse über das historische Arbeiten (vor allem Literaturrecherche), vorzugsweise Bachelorabschluss in Geschichtswissenschaft oder Bachelorstudent/in im Fach Geschichte im höheren Semester
  • Interesse für Ernährungsgeschichte und die damit verbundenen praktischen Tätigkeiten (Gartenarbeit, Kochen)
  • Gute bis sehr gute Kenntnisse der französischen Sprache, gute Englischkenntnisse
  • Erfahrungen mit QGIS-Geoinformationssystem von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung
  • Organisationstalent und Kreativität
  • verantwortungsvolles und selbstständiges Arbeiten

Genauere Angaben zum Kurs finden Sie im Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2020.

Bei Nachfragen wenden Sie sich gern an Frau Monika Gieseler (zff@uni-mainz.de).

Ihre Bewerbung (Lebenslauf und kurzes Motivationsschreiben) richten Sie bitte per E-Mail an:

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Zentrum für Frankreich- und Frankophoniestudien (ZFF)
z. Hd. Frau Monika Gieseler

zff@uni-mainz.de

Bewerbungsfrist: 16.02.2020