Allgemein

Umfrage zu Studienzufriedenheit, Motivation und Erfolg von Geschichtsstudierenden

Aktuell findet an der Universität Bamberg eine Umfrage statt, die Studienzufriedenheit, Motivation und Erfolg von Studierenden untersucht. Dazu haben Studierende der Univeristät Bamberg einen Fragebogen entwickelt, der sich an Studierende der Physik und der Geschichtswissenschaften richtet. Eine Teilnahme dauert ca. 15 Minuten und unterstützt ein studentisches Projekt. Unter allen teilnehmenden Personen werden drei Amazon.de Gutscheine im Wert von je 10€ verlost.

» Link zum Fragebogen: https://ww3.unipark.de/uc/physica_historia

Der Fragebogen ist optimiert für eine Teilnahme über Computer, Smartphone oder Tablet. Die Teilnahme erfolgt anonym, alle Daten werden verschlüsselt übertragen und auf Servern in Deutschland gespeichert. Das Historische Seminar der JGU Mainz wird eine Auswertung der Daten erhalten.

Die Umfrage läuft bis Mitte Februar.

Preise für Nachwuchswissenschaftler des Historischen Seminars

Am Stiftertag der JGU (23. Nov. 2015) wurden zwei unserer Nachwuchswissenschaftler für ihre Dissertationen ausgezeichnet: Christoph Begass erhielt den Preis der Antonie Wlosok Stiftung für seine Studie zur „Senatsaristokratie des oströmischen Reiches“ und Jan Turinski wurde mit dem Walter Kalkhof-Rose-Gedächtnispreis für seine Arbeit „Die Konzeption geistlicher Herrschaft in den Leichenpredigten auf die Kurfürsten von Mainz, Köln und Trier nach dem Westfälischen Frieden“ ausgezeichnet.

Jahresvortrag des Historischen Seminars am 17.11.2015, 18 Uhr

Wie in jedem Wintersemester so lädt das Historische Seminar auch in diesem Jahr ganz herzlich zu seinem traditionellen Jahresvortrag am Dienstag, den 17. November, 18 Uhr c.t., in den P 1 des Philosophicum ein.

Für den Vortrag konnte in diesem Jahr Herr Prof. Dr. Markus Furrer von der Pädagogischen Hochschule Luzern als Referent gewonnen werden, der zum Thema „Mythen im Aufwind der Erinnerungskultur“ sprechen wird.

Im Anschluss an den Vortrag findet ein kleiner Umtrunk im Foyer des P 1 statt, den die freundliche Unterstützung der Freunde der Geschichtswissenschaften und der Ewald-Hibbeln-Stiftung ermöglicht.

Alle Mitglieder des Historischen Seminars und darüber hinaus alle an Geschichte Interessierten sind zu Vortrag und Umtrunk herzlich eingeladen.

Hier finden Sie noch einmal die wesentlichen Informationen als pdf Plakat_Jahresvortrag_2015 und in einer Powerpoint-Folie Plakat_Jahresvortrag_2015

Kolloquium Osteuropäische Geschichte WS 15/16 und Studientag "Rumänien" am 02.11.2015

Der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte bietet im WS 15/16 u.a. folgende Veranstaltungen an:

1. Kolloquium des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte. Das Programm finden Sie hier als pdf: Kolloquium WiSe_2015-16_final

2. Studientag "Rumänien" am 02.11.2015. Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier als pdf: 3. Studientag

Tagung Städtepartnerschaften in Europa, 15.-17.10.2015

Vom 15.-17.10.2015 findet im Tagungszentrum Erbacher Hof die vom Arbeitsbereich Zeitgeschichte des Historischen Seminars mitorganisierte Tagung "Städtepartnerschaften in Europa. Konzeptionen und Praktiken von Annäherung im 20. Jahrhundert" statt. Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier: Flyer Tagung Städtepartnerschaften

Wahre Helden – keine Legenden: Ausstellung im Institut francais

Unter dem Titel „Wahre Helden – Keine Legenden“ bietet eine Ausstellung im Institut français Mainz (Schillerstr. 11) neue Einblicke in den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Abseits berühmter Namen rückt die Schau rund ein Dutzend wenig bekannte Menschen aus Rheinhessen, dem Saarland und dem Elsass ins Sichtfeld, die sich unter Gefährdung der eigenen Person und ihre Umfeldes bewusst gegen das Regime stellten.

So etwa die 1912 in Mainz-Gustavsburg geborene Luise Ott.  Die Kommunistin unterstütze tatkräftig antinazistische Aktionen wie das Anbringen von antinazistischen Wandparolen, musste 1934 fliehen und kam dennoch wiederholt unter Decknamen für Widerstands-Aktionen nach Deutschland zurückkam. Zudem sandte sie aus dem Ausland z.B. an Luftballons gebundene Flugblätter über die Grenze ins Reich.

Ein Beispiel für Widerstand in Frankreich bietet Marcel Weinum. Mit nur 16 Jahren gelang es ihm im September 1940 gleichgesinnte Jugendliche zu finden, die aggressiv gegen die Besatzer vorgingen. Als Leiter der Organisation „Schwarze Hand“ agitierte Weinum in Straßburg mit Graffiti, organisierte Sabotageaktionen von Eisenbahnanlagen und Kommunikationseinrichtungen der Wehrmacht sowie die Erbeutung von Waffen. Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und am 14. April 1942 enthauptet.

Konzipiert wurde die Schau maßgeblich von Claudia Köhler, die an der JGU Mainz Geschichte und Englisch auf Lehramt studiert und im Juni ihr erstes Staatsexamen abgelegt hat.

Vom Pergament ins Internet – das JGU Magazin berichtet über Forschungen zu den Augsburger Baumeisterbüchern

Die Augsburger Baumeisterbücher bieten einen tiefen Einblick in die Geschichte einer bedeutenden Reichsstadt. Über rund fünf Jahrhunderte erstreckt sich diese beinahe lückenlose Chronik. Prof. Dr. Jörg Rogge vom Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat ein Projekt ins Leben gerufen, das es sich zur Aufgabe macht, diese herausragende historische Quelle in einer digitalen Edition zu präsentieren.

Zum Bericht des JGU-Magazins ...

Bewerbungsvorträge W1 Kulturgeschichte der Antike 24.06.2015

Im Rahmen des Berufungsverfahrens W1-Professur Kulturgeschichte der Antike finden am 24.06.2015 folgende öffentlichen Bewerbungsvorträge statt, zu denen alle Universitätsprofessoren/-innen, Habilitierten, akademischen Mitarbeiter/-innen, Studierende sowie Freunde des Fachbereichs 07 - Geschichts- und Kulturwissenschaften - herzlich eingeladen sind.

Ort: Fakultätssaal (Philosophicum), Jakob-Welder-Weg 18, 55128 Mainz

9:00 Uhr Dr. Sara Saba (Universität München)
„Kein Migrationshintergrund. Vorstellungen der ‘Autochthonie’ in der antiken Ethnografie“

10:35 Uhr Dr. Sandra Scheuble-Reiter (Universität Halle-Wittenberg)
„Patriotismus oder Pragmatismus? Der Umgang mit Kriegswaisen in der griechischen Welt“

12:10 Uhr Dr. Filippo Battistoni (Universität München)
„Zeit- und Geschichtsbewusstsein im IV. Jh. v. Chr.“

13:35 Uhr Pause

14:15 Uhr Lennart Gilhaus M.A. (Universität Bonn)
„‘... und hieb ihn mit der Axt in den Kopf‘ – Gewaltkulturen in Gallien zwischen Spätantike und Frühmittelalter“

15:50 Uhr Jun.-Prof. Dr. Thomas Blank (Universität des Saarlandes)
„Schnittpunkt, Wendepunkt, Treffpunkt. Die Meta Sudans in der Raumordnung des augusteischen Rom“

Diese Vorträge stehen im Zusammenhang mit der Besetzung einer W1-Professur ‚Kulturgeschichte der Antike‘.

Die öffentliche Einladung im pdf-Format finden Sie hier: Einladung zu Bewerbungsvorträgen W1 Kulturgeschichte der Antike

Vortrag Prof. Schwerhoff und Tagung "Frühneuzeitliche Stadtgeschichte …" 19.06.2015

Am 19.06. lädt der Arbeitsbereich Neuere Geschichte herzlich zum Abendvortrag „Gibt es eine frühneuzeitliche Stadtgeschichte“ von Herrn Prof. Dr. Gerd Schwerhoff ( TU Dresden) ein. Der Vortrag beginnt um 18:30 Uhr im Fakultätssaal des Philosophicums. Der Vortrag ist integriert in die vom 19. bis 20. Juni 2015 stattfindende Tagung  „Frühneuzeitliche Stadtgeschichte und die Herausforderung der turns. Frankfurt am Main im Vergleich“, die der Arbeitsbereich in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften und dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt ausrichtet.

Das Plakat zum Vortrag von Prof. Dr. Gerd Schwerhoff finden Sie hier: Vortrag Gerd Schwerhoff

Vortrag Prof. Schnettger: Grausam – feige – wollüstig? Türkenbilder in venezianischen Gesandtenberichten der Frühen Neuzeit

Im Rahmen der Vorlesungseihe "Rasse (De)Konstruktion von Differenz" hält Herr Prof. Dr. Matthias Schnettger am 09.06.2015, 16:00 Uhr in N6 NatFak einen Vortrag zum Thema:

Grausam – feige – wollüstig? Türkenbilder in venezianischen Gesandtenberichten der Frühen Neuzeit

Auf den ersten Blick zeichnen die frühneuzeitlichen Finalrelationen der venezianischen Gesandten an der Hohen Pforte ein Türkenbild in den schwärzesten Farben. Regelmäßig wird „dem“ Türken ein ganzes Sample negativer Eigenschaften zugeschrieben: Er sei grausam, dabei häufig feige, wollüstig und träge. Sieht man genauer hin, hellt sich das finstere Bild zumindest partiell auf bzw. es werden differenziertere Türkenbilder erkennbar, die auch das eine oder andere lichte Element beinhalten. Der Vortrag stellt diese venezianischen Türkenbilder vor und fragt nach den Bedingungen für ihr Zustandekommen. Inwieweit wurden lediglich überkommene Stereotype reproduziert oder flossen eigene Erfahrungen der Gesandten ein? Und schließlich: Wie wurden die in den Berichten geschilderten Alteritäten eingeordnet und gedeutet: religiös, „national“ oder gar „rassisch“?