Studentische Angelegenheiten

Exkursion der Fachschaft Geschichte nach Osthofen

Der Fachschaftsrat Geschichte bietet in diesem und in den kommenden Semestern allen Geschichtsinteressierten ein vielseitiges Exkursionsprogramm an, um auch jenseits des akademischen Betriebes gemeinsame Erfahrungen vor allem in der Regional- und Landesgeschichte sammeln zu können.

Das erste Exkursionsziel wird bereits am 11.01.2019 das Konzentrationslager Osthofen sein, für das eine mehrstündige (ca. 3,5- 5 Stunden) Führung gebucht ist, die um 13:00 beginnt. Es fallen für Eintritt und Führung keine Kosten an. Falls Sie privat anreisen möchten, bitten wir Sie pünktlich vor Ort einzutreffen; alternativ besteht die Möglichkeit mit der Studierendengruppe vom Hauptbahnhof aus aufzubrechen (Treffpunkt 12 Uhr am Bahnhofsvorplatz, leider können Fahrtkosten durch die Fachschaft nicht erstattet werden).

Im Anschluss an die Führung sind Sie herzlich dazu eingeladen, noch zusammen mit der Exkursionsgruppe eine Stärkung einzunehmen sowie die Eindrücke Revue passieren zu lassen, wobei sich der Ort nach der Teilnehmerzahl richtet.

Um mit einer groben Teilnehmeranzahl kalkulieren zu können, bittet die Fachschaft um eine kurze Anmeldung unter: fachschaft-geschichte@uni-mainz.de. Unter dieser Adresse steht die Fachschaft natürlich auch für sämtliche Fragen zur Verfügung.

Internationale Studierendenkonferenz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Internationale Studierendenkonferenz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Am Freitag, 2. November, und am Samstag, 3. November, werden 21 Studierende und drei Key Note Speaker aus aller Welt Vorträge zum fächerübergreifenden Konferenzthema "Bounds of Humanity" ("Grenzen der Menschheit/Menschlichkeit") halten. Von Gender Studies über Bioethik, Medizin, Philosophie, Geschichte bis hin zu Share Economy wird ICON Mainz 2018 dabei viele Themenbereiche abdecken. Seit mehr als einem Jahr haben Studierende der JGU, unterstützt und begleitet vom Studium generale, an der Organisation dieser Konferenz gearbeitet – mit Erfolg, denn neben drei Keynote Speakern aus Mainz, Hamburg und Lancaster (GB) werden Studierende aus Bulgarien, Deutschland, Iran, Japan, der Türkei und anderen Ländern bei ICON Mainz mitmachen. Sie werden fächerübergreifende Vorträge zu Themen wie Gender Studies, Bioethik, Philosophie, Geschichte und Share Economy halten.

Die Konferenz ist offen für alle Interessierten! Um Voranmeldung unter registration-icon@uni-mainz.de wird gebeten.

Nähere Informationen unter https://icon.uni-mainz.de/ sowie auf diesem Flyer:

Posterboys fürs Abendland? – Dekonstruktion neurechter Geschichtsmythen

Im Rahmen einer PEGIDA-Demonstration, auf Propagandamaterial der Identitären Bewegung oder in Statements von Björn Höcke: Immer wieder berufen sich Vertreter*innen der neuen Rechten auf historische Personen, um deren "Abwehrkampf" auf dem europäischen Kontinent gegen vermeintliche "Eindringlinge" muslimischen Glaubens für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Der Fachschaftsrat Geschichte hat dies zum Anlass genommen, um eine Vortragsreihe auf den Weg zu bringen, die nächste Woche startet. Hier sind die Termine:

Posterboys fürs Abendland? - Dekonstruktion neurechter Geschichtsmythen

29. Oktober 2018, 18:00 Uhr c.t., Hörsaal P1 (Philosophicum)

Vortrag und Diskussion mit Dr. Andreas Goltz (Alte Geschichte), Prof. Dr. Ludger Körntgen (Mittelalterliche Geschichte), Prof. Dr. Matthias Schnettger (Neuere Geschichte)

Zwischen der ewigen Vergangenheit und der ewigen Zukunft. Das Verhältnis der Identitären zur Geschichte

13. November 2018, 18:00 Uhr c.t., Hörsaal P2 (Philosophicum)

Vortrag von Frau Vera Henssler (Berlin)

Prüfungsvorbereitung im Rahmen des Erstsemestermentoring

Die Mentor/innen des Historischen Seminars haben für

Donnerstag, den 30.06. um 18 Uhr im Q-Kaff

und

Mittwoch, den 06.07. um 18 Uhr im Q-Kaff

ein Treffen zur Prüfungsvorbereitung für die mündliche GTM-Prüfung und die Klausur in Neuster Geschichte angesetzt. Sie bieten an diesen beiden Abenden persönliche Beratung in allen Prüfungs- und Lernfragen (und jeweils zu GTM und Neueste ein Handout mit allen wichtigen Informationen zur Prüfung) an.

Stellungnahme des Historischen Seminars zur Stellungnahme der Fachschaft zur Verwendung der Restmittel des Historikertages vom 26.01.2015

Das Ortskomitee des 49. Deutschen Historikertages ist stolz, zusammen mit dem Historischen Seminar und insgesamt 99 studentischen freiwilligen Helferinnen und Helfern den Mainzer Historikertag 2012 gemeistert zu haben, der allerorten als voller Erfolg gewertet wurde. Vor allem wurde immer wieder die gastfreundliche Atmosphäre an unserem Seminar hervorgehoben. Wir sind deshalb überrascht und enttäuscht, dass zwei Jahre später unfaire und falsche Behauptungen vermittelt und im Internet publiziert werden, die wir hiermit richtig stellen:

Wir hatten ein tolles Team aus Mitgliedern und Studierenden des Historischen Seminars. Wir hatten immer den Eindruck, dass alle Tagungshelferinnen und -helfer den Historikertag zu ihrer eigenen Sache gemacht haben. Dieser Teamgeist hat die Veranstaltung getragen und zum Erfolg geführt. Bis heute haben wir keine Klagen der Helferinnen und Helfer gehört, vor allem nicht über mangelnden Respekt seitens der Organisatoren.

Die Helfer waren auch eingeladen. Als Dank und krönenden Abschluss des Historikertags haben wir mit allen Helferinnen und Helfern ein rauschendes Fest gefeiert, dessen Kosten weit über die Summe hinausgingen, von der in der Stellungnahme der Fachschaft die Rede ist. Außerdem haben alle Helferinnen und Helfer Bücher erhalten, die dem Ortskomitee von den Verlagen gespendet wurden. Damit folgte der Mainzer Historikertag ganz der Tradition, denn ein Honorar wurde bis dahin auf keinem der Historikertage an die Tagungshelfer gezahlt. Auch kann keine Rede davon sein, dass die Tagungshelfer zwei Jahre lang an der Organisation des Kongresses beteiligt waren, ihr Engagement war auf den Monat vor und während des Kongresses begrenzt. Nur einige wenige studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte waren in die langfristige Vorbereitung eingebunden und wurden selbstverständlich tarifgerecht bezahlt.

Anders als der Dank (mit Fest und Büchergeschenken) für die studentische Unterstützung war bisher ein solcher an die wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter des Historischen Seminars nicht möglich, obwohl die meisten wesentlich die Vorbereitungen über zwei Jahre hinweg neben ihren üblichen Dienstaufgaben mitgetragen haben. Umso mehr freuen wir uns, dass wir aus den verbliebenen Overheadmitteln des Historischen Seminars, die keine Überschussmittel des Historikertages und keine Landeszuschüsse sind, auch für dieses Engagement endlich ein Dankeschön sagen können.

Wir waren und sind dankbar für die gute Zusammenarbeit mit den vielen engagierten Studierenden und stehen wie bisher auch in Zukunft den Studierenden für Anregungen, Kritik und konstruktive Gespräche jederzeit zur Verfügung.

für das Ortskomitee:

Dr. Heidrun Ochs, Geschäftsführerin
Prof. Dr. Andreas Rödder, Sprecher

für das Historische Seminar:

Prof. Dr. Ludger Körntgen, Geschäftsführender Leiter
Prof. Dr. Marietta Horster, stv. Geschäftsführende Leiterin

Hier finden Sie die Stellungnahme noch einmal als pdf: Stellungnahme des Historischen Seminars Historikertagmittel 28.01.15