Forschung

Vortrag von Prof. Ivan Parvev 27.06.2019

Am Donnerstag, 27. Juni 2019, wird der in Mainz bekannte Wissenschaftler, Prof. Dr. Ivan Parvev, von der Kliment Ohridski-Universität Sofia Gast im Kolloquium des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte sein und einen Vortrag zum Thema halten: Russland und die Orientalische Frage, 1688–1878. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Hörsaal P 105 (Philosophicum).

Prof. Parvev hält sich in der letzten Juniwoche im Rahmen einer Erasmus-Gastdozentur im Historischen Seminar in Mainz auf.

Interessierte sind zum Vortrag herzlich willkommen!

Gutenberg Research Award 2019 für Corine Defrance

Das Gutenberg Forschungskolleg (GFK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeichnet auf Vorschlag des FB 07 die französische Historikerin Prof. Dr. Corine Defrance mit dem Gutenberg Research Award 2019 aus. Damit würdigt die JGU nicht nur die exzellenten Forschungsergebnisse von Corine Defrance, sondern auch ihre besonderen Verbindungen nach Mainz und ihr starkes Engagement für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Im Zuge der Preisübergabe (06.05.2019) wird Corine Defrance eine Woche in Mainz sein und an mehreren Veranstaltungen mitwirken, so am

-07.05.2019, 18 Uhr, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Vortragsveranstaltung „Deutsch-französische Beziehungen im zivilgesellschaftlichen Bereich“ anlässlich der Premiere der „Cahiers de Mayence“  (Prof. Dr. Gregor Wedekind, Prof. Dr. Michael Kißener, Prof. Dr. Corine Defrance)
Nähere Informationen finden Sie hier: https://www.ieg-mainz.de/institut/termine-und-presse/veranstaltungen

-08.05.2019, 18 Uhr, P 2, Fachbereich 07: Vortrag Prof. Dr. Corine Defrance "Vom Élysée-Vertrag zum Aachener Vertrag: Die deutsch-französischen Beziehungen in Europa“

-10.05.2019, P 3, 8 Uhr c.t., im Rahmen der Vorlesung „Nachbarn - Feinde - Partner. Deutsch-französische Beziehungen vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ (Prof. Schnettger/Prof. Kißener), Vortrag Prof. Dr. Defrance: „Politische Metaphorik in den deutsch-französischen Beziehungen“.

Die Vorträge sind öffentlich. Gäste sind herzlich eingeladen.

Die Pressemeldung der JGU Mainz hierzu finden Sie unter folgendem Link http://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/8019_DEU_HTML.php

6. Studientag Rumänien

In diesem Jahr steht der 6. Studientag Rumänien unter dem Thema  "Erster Weltkrieg und die kulturellen Folgen - vergleichende und regionale Perspektiven"

Der Studientag findet statt am Montag, 3. Dezember 2018, ab 16.00 Uhr im Senatssaal (Naturwissenschaftliches Institutsgebäude, Raum  07-232, 7. Stock, Johann-Joachim-Becher-Weg 21, 55128 Mainz). Veranstalter sind das Historische Seminar,  Lektorat für Rumänische Sprache und Kultur des Romanischen Seminars, die Südosteuropa-Gesellschaft, Zweigstelle Mainz und die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

Weitere Informationen zur Veranstaltungen finden Sie in dem angehängten Flyer: Flyer_Studientag_2018

Posterboys fürs Abendland? – Dekonstruktion neurechter Geschichtsmythen

Im Rahmen einer PEGIDA-Demonstration, auf Propagandamaterial der Identitären Bewegung oder in Statements von Björn Höcke: Immer wieder berufen sich Vertreter*innen der neuen Rechten auf historische Personen, um deren "Abwehrkampf" auf dem europäischen Kontinent gegen vermeintliche "Eindringlinge" muslimischen Glaubens für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Der Fachschaftsrat Geschichte hat dies zum Anlass genommen, um eine Vortragsreihe auf den Weg zu bringen, die nächste Woche startet. Hier sind die Termine:

Posterboys fürs Abendland? - Dekonstruktion neurechter Geschichtsmythen

29. Oktober 2018, 18:00 Uhr c.t., Hörsaal P1 (Philosophicum)

Vortrag und Diskussion mit Dr. Andreas Goltz (Alte Geschichte), Prof. Dr. Ludger Körntgen (Mittelalterliche Geschichte), Prof. Dr. Matthias Schnettger (Neuere Geschichte)

Zwischen der ewigen Vergangenheit und der ewigen Zukunft. Das Verhältnis der Identitären zur Geschichte

13. November 2018, 18:00 Uhr c.t., Hörsaal P2 (Philosophicum)

Vortrag von Frau Vera Henssler (Berlin)

„Der Elefant im Raum“: Talât Pascha, Vater der heutigen Türkei

Einladung zum Vortrag

Prof. Dr. Hans-Lukas Kieser (Zürich):

„Der Elefant im Raum“: Talât Pascha, Vater der heutigen Türkei

Montag, 22.10.2018, 18:15 Uhr

Johannes Gutenberg-Universität Mainz, P7

Mehmed Talât (1874-1921) war der führende Politiker der osmanischen Türkei vor und während des Ersten Weltkriegs. Er war damit lange Jahre einer der wichtigsten internationalen Partner des deutschen Reichs, auch wenn Enver Pascha, Liebling der deutschen Presse und des Kaiserhofs, oft im Vordergrund stand. Heute gilt Mehmed Talât als Kopf des Völkermordes an den Armeniern und der Umwandlung des Osmanischen Reiches in einen modernen Nationalstaat mit allen Ambivalenzen.

Veranstalter: Historisches Seminar der JGU Mainz

Beteiligt: Südosteuropa-Gesellschaft, Zweigstelle Mainz; Landeszentrale für politische Bildung; Studium Generale der JGU Mainz

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion zur Geschichte der RAF

Am 23. Oktober 2018 findet um 18.30 Uhr im Fakultätssaal des Philosophicums in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz die Buchpräsentation „Die RAF – ein deutsches Trauma? Versuch einer historischen Deutung“ statt, die auf einer Vortragsreihe des Historischen Seminars und der Landeszentrale für politische Bildung basiert. Die Buchpräsentation ist mit einer Podiumsdiskussion verknüpft, die das Erinnern an 40 Jahre Deutscher Herbst mit dem aktuellen Erinnern an 50 Jahre 1968 verbindet. Es diskutieren die Experten und Zeitzeugen Herr Klaus Pflieger und Herr Dr. Wolfgang Kraushaar mit Herrn Professor Dr. Johannes Hürter.

Die genauen Details finden Sie auf dem Flyer anbei. Einladung Buchpräsentation 06

Forschungsprojekt: Neues DFG-Graduiertenkolleg zum Thema „Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen. Austausch, Abgrenzung und Rezeption“

http://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/bilder/07_geschichte_byzantinistik_nowgorod_susdal_1170.jpgDie Bedeutung von Byzanz für die europäische Kulturgeschichte war enorm, was allerdings in der Öffentlichkeit nur wenig bekannt ist. Dabei lässt sich die Geschichte des gesamten euromediterranen Raums ohne Berücksichtigung von Byzanz kaum verstehen. Diese Feststellung ist der Ausgangspunkt eines neuen Forschungsvorhabens an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Zusammen mit außeruniversitären Projektpartnern wird die Rolle des Byzantinischen Reichs für die euromediterranen Kriegskulturen ab Herbst 2018 im Rahmen eines Graduiertenkollegs (GRK) untersucht. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Projekt genehmigt und stellt in den kommenden viereinhalb Jahren eine Gesamtsumme von knapp 3,8 Millionen Euro dafür bereit.

Mehr unter: http://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/5468_DEU_HTML.php.

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Buck: Das Mittelalter zwischen Alterität und Kontinuität

Das Lehr-Lern-Forschungslabor Geschichte lädt ein zum Vortrag von Prof. Dr. Thomas Buck, Das Mittelalter zwischen Alterität und Kontinuität. Annäherungen an eine „fremde“ Epoche, am Donnerstag, den 3. Mai 2018, 16 Uhr, im Hörsaal N2 (Muschel, Johann-Joachim-Becher-Weg 23, 55128 Mainz).