Nachrichten aus dem Institut

Neue Kooperation des Historischen Seminars mit der Abteilung Geschichte in der School of Social Sciences an der North-West Universität in Südafrika

Ende Mai war eine Gruppe Mainzer Historiker*innen zu Gast auf den drei Standorten (Campus) der NWU: Mahikeng, Vanderbijlpark und Potchefstroom (www.nwu.ac.za).

Jörg Rogge, Regina Schäfer und Verena von Wiczlinski referierten über ihre aktuellen Projekte sowie über Methoden und Arbeitsfelder der Kulturgeschichte in der Bundesrepublik.

Campus Mahikeng mit dem Maskottchen der NWU
Campus Mahikeng mit dem Maskottchen der NWU
Mit Prof. Elize Van Eeden im Freedom Park in Pretoria
Mit Prof. Elize Van Eeden im Freedom Park in Pretoria

Die Kooperation des Mainzer Historischen Seminars mit der Abteilung Geschichte an der NWU wird durch mehrere Maßnahmen konkretisiert: Regelmäßige Webinare, den Austausch von Lehrpersonal und gemeinsame Forschungs- bzw. Buchprojekte.

Campus Potchefstroom, mit Dr. Chris Holdridge
Campus Potchefstroom, mit Dr. Chris Holdridge
Campus Vanderbijl Park, auf dem zweiten Jörg Rogge im Vortrag.
Campus Vanderbijl Park, Jörg Rogge im Vortrag.

Im November wird eine Delegation der NWU zu einem Gegenbesuch an das Historische Seminar der JGU kommen.

Historischer Jahresvortrag 2023: Von Fürstinnen, Äbtissinnen und mächtigen Witwen. "Starke Frauen" in der Landesgeschichte Südwestdeutschlands

Wir laden alle Mitglieder des Historischen Seminars, darunter alle Geschichtsstudierenden, und alle Freunde und Nachbarn zum HISTORISCHEN JAHRESVORTRAG ein.

In diesem Jahr hat der Arbeitsbereich Spätmittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte Prof. Dr. Sigrid Hirbodian eingeladen, die an der Eberhard Karls Universität Tübingen die Professur für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften innehat und zu den renommiertesten Landeshistoriker:innen Deutschlands zählt.

Der Jahresvortrag findet am 21. November 2023 ab 18.15 Uhr im Hörsaal P1 statt.

Zum Live-Stream geht es hier entlang: https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_YTA0ODFkNjItODAwOS00MmFkLTkwMjYtY2Q0MTIxZjVjZmEy%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%2251aa2b30-c9fa-40db-b91a-3a53a8a08d85%22%2c%22Oid%22%3a%22f8096b61-6d07-4e9a-80ce-da994d4660dc%22%7d.

 

Sigrid Hirbodian wird über „Fürstinnen, Äbtissinnen und mächtigen Witwen“ sprechen: über „Starke Frauen“ in der Landesgeschichte Südwestdeutschlands.

Dafür wird sie anhand ausgewählter Beispiele die Handlungsmöglichkeiten von Frauen im späten Mittelalter beleuchten und zugleich die Anwendbarkeit aktueller Theorien der Genderforschung betrachten. Im Anschluss an den Vortrag, der auch als Live-Stream angeboten wird, lädt das Historische Seminar zu einem Umtrunk ein.

Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 21. November in großer Zahl zum Jahresvortrag begrüßen zu dürfen!

Besuch des Botschafters der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland

Am 15. März 2023 besuchen der ukrainische Botschafter in Deutschland, S.E. Oleksii Makeiev, und der Generalkonsul der Ukraine, Vadym Kostiuk, diie Universität in Mainz. Die beiden Vertreter der Ukraine stehen für eine Begegnung zur Verfügung, in deren Rahmen der Botschafter eine kurze Ansprache halten wird und eine anschließende Fragerunde vorgesehen ist. Die Veranstaltung findet am März 2023 ab 10:35 bis ca. 11:45 Uhr im Hörsaal P2 (Philosophicum) statt und wird in deutscher Sprache durchgeführt.

Öffentlicher Vortrag von Dr. Gunter Mahlerwein: Von Robin Hood und Rinaldo Rinaldini zu McCarthy und My Lai – Wie spätmittelalterliche und frühneuzeitliche TV-Helden europäischen Kindern der 1950er bis 1970er Jahre die Welt erklärten

Öffentlicher Vortrag

Dr. Gunter Mahlerwein (Saarbrücken/Mainz):

Von Robin Hood und Rinaldo Rinaldini zu McCarthy und My Lai.

Wie spätmittelalterliche und frühneuzeitliche TV-Helden europäischen Kindern der 1950er bis 1970er Jahre die Welt erklärten

Öffentlicher Vortrag von Dr. Gunter Mahlerwein (Saarbrücken/Mainz): Von Robin Hood und Rinaldo Rinaldini zu McCarthy und My Lai. Wie spätmittelalterliche und frühneuzeitliche TV-Helden europäischen Kindern der 1950er bis 1970er Jahre die Welt erklärten

Wie geht hybrid? Der ModeLL-M Podcast der JGU, Folge 2, im Interview mit Prof. Dr. Bettina Braun und Dr. Andreas Frings

In der zweiten Folge des ModeLL-M Podcasts spricht Daniel Reißmann mit Prof. Dr. Bettina Braun und Dr. Andreas Frings vom Historischen Seminar der JGU über Digital erweiterte Projektlehre. Beide berichten aus ihrer Community of Practice und sprechen über die Herausforderungen und Chancen in ihrem Modellbereich.

Mehr unter: https://modell-m.uni-mainz.de/2022/03/30/wie-geht-hybrid-der-modell-m-podcast-der-jgu-folge-2/.

Historischer Jahresvortrag am 23. November 2021: Inflationsängste – historische Erfahrungen und gegenwärtige Aussichten (Prof. Dr. Werner Plumpe)

Seit vielen Jahren laden wir im Historischen Seminar zum Historischen Jahresvortrag ein. Das ist der Abend, an dem wir uns gewissermaßen selbst für unsere geschichtswissenschaftlichen Mühen belohnen: Wir lehnen uns zurück und genießen den historischen Vortrag eines Gastes, den wir eigens dafür nach Mainz einladen. Genau dieser Abend musste in der für uns alle sehr harten Pandemie im November 2020 ausfallen – obwohl wohl die meisten von uns (Lehrende und Studierende) so viel Mühe für das gemeinsame Forschen, Lehren, Studierenden aufwenden mussten wie nie zuvor.

Die gegenwärtigen Rahmenbedingungen erlauben uns nun die Wiederaufnahme dieser so wertvollen Tradition – wenn auch unter eingeschränkten Bedingungen.

Wir haben den Kollegen Prof. Dr. Werner Plumpe, Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt a.M., für den 23. November 2021 nach Mainz eingeladen. Werner Plumpe ist einer der renommiertesten Wirtschafts- und Sozialhistoriker der Gegenwart. Zu seinen zahlreichen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören die Geschichte des Kapitalismus und die  Geschichte der Finanzsysteme. In Mainz wird er für uns über „Inflationsängste – historische Erfahrungen und gegenwärtige Aussichten“ sprechen.

Angesichts der pandemischen Rahmenbedingungen handelt es sich bei diesem Vortrag in diesem Jahr um eine geschlossene Veranstaltungen. Alle Studierenden wurden über die Anmeldewege informiert; die entsprechenden Anmeldemöglichkeiten finden Sie im "Gesamtmoodle aller Geschichtsstudierenden". Bitte machen Sie davon Gebrauch!

Sollten Sie Interesse am Vortrag haben, am Abend selbst jedoch kurzfristig verhindert sein oder grundsätzlich nur aus der Ferne teilnehmen wollen, können Sie ab 18 Uhr auch dem Live-Stream folgen, den Sie unter https://wirtschaftsgeschichte.geschichte.uni-mainz.de/historischer-jahresvortrag-2021/ finden können.

ADN-ZB
Deutschland
In der Geldauflieferungsstelle der Reichsbank in Berlin.
(Aufnahme: Oktober 1923)
6823

Mills Kelly zu Gast am Historischen Seminar in Mainz

Lange war es zweifelhaft, ob das klappen kann, nun ist es gewiss, oder zumindest so gewiss, wie das in diesen pandemischen Zeiten sein kann: In der zweiten Junihälfte 2021 haben wir Besuch von einem wunderbaren Kollegen aus den USA. Mills Kelly (https://edwired.org/) ist Executive Director des Roy Rosenzweig Center for History and New Media an der George Mason University (Virginia) und war zuvor lange im Vorstand der International Society of Teaching and Learning. Neben dem Gutenberg Teaching Award erhielt er auch den Outstanding Faculty Award des State Council Virginia und den Teaching Excellence Award der George Mason University. Seit vielen Jahren arbeitet er mit Studierenden historisch am Appalachian Trail. Mit seinen Projekten zu “Lying about the Past”, in denen er Studierende aktiv an historischen Fakes arbeiten ließ, die zugleich ein Höchstmaß an Plausibilität aufweisen sollten, erregte er breite Aufmerksamkeit. Er ist Experte für Public History, Authentic Learning, Community-engaged learning und Digital Literacy. 2019 ist es uns gelungen, ihn mit dem Gutenberg Teaching Award der Johannes Gutenberg-Universität Mainz auszuzeichnen.

Gegenwärtig planen wir drei geschlossene, teilöffentliche und öffentliche Veranstaltungen neben einem intensiven Austausch in unterschiedlichen Konstellationen und (pandemiebedingen) Kleingruppen:

  • einen öffentlichen Abendvortrag mit dem Titel "The Future of Teaching the Past" am Mittwoch 16. Juni 2021 ab 18 Uhr; den Link zu einem Panopto-Liverstream finden Sie hier unten ⇓;
  • drei Vortragseinheiten mit dem Titel "Lying About the Past", die coronakonform auf dem Campus der Universität Mainz stattfinden werden (die Studierenden wurden heute über die Vorträge und die Anmeldewege informiert);
  • und ein interner digitaler Workshop mit dem Titel "Community-based Learning in History".

Wir hoffen sehr, dass Mills Kellys Besuch in Mainz eine neue Phase des Nachdenkens über die universitäre Lehre und das Studium im Fach Geschichtswissenschaft einleiten wird.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz begeht am 22. Mai das 75-jährige Jubiläum ihrer Wiedereröffnung

Am 22. Mai 1946 wurde die Johannes Gutenberg-Universität Mainz neu gegründet. Oder wieder eröffnet? Jedenfalls wieder als Universität eingerichtet. Und seither gab es auch wieder Studierende, Studienfächer, Studienangebote, eine Mensa, Freizeitangebote und vieles mehr von dem, was wir heute mit "Universität" verbinden. Damit feiert die JGU ab morgen 75 Jahre moderne Universitätsgeschichte - und Sie können daran teilhaben:

  • Unter https://www.magazin.uni-mainz.de/11552_DEU_HTML.php hat die JGU eine Reihe von Videos und Mitteilungen veröffentlicht; eine ausführlichere Übersicht finden Sie zudem auf https://www.magazin.uni-mainz.de/11635_DEU_HTML.php.
  • Unter https://www.ub.uni-mainz.de/de/universitaetsarchiv/festschrift-zur-universitaetsgeschichte finden Sie eine Festschrift, die maßgeblich von Herrn Kißener und dem Universitätsarchivar Herrn George betreut worden ist und Autor*innen von Studierenden über Doktoranden bis hin zu Mitarbeiter*innen umfasst. Es geht um die Universität in der demokratischen Gesellschaft. Ziel war und ist es, die Geschichte der JGU nicht isoliert zu betrachten, sondern sie in gesellschaftliche, räumliche und politische Kontexte einzubetten. Daher werden auch Themen wie die NS-Belastung der ersten Professorengeneration, Skandale und Gewalt in der Geschichte der JGU, „Ost-Beziehungen" oder auch Fragen von Diversität und Geschlechtergerechtigkeit angesprochen.
  • Unter https://www.ub.uni-mainz.de/de/wunder-von-mainz/story hat das Universitätsarchiv eine virtuelle Ausstellung angelegt, die ursprünglich für die Schule des Sehens (https://www.schuledessehens.uni-mainz.de/) vor dem Philosophicum gedacht war. Es geht um ein "Werk von monumentaler Grösse": das "Wunder von Mainz".
  • Und last but not least: Die social-media-affinen Menschen unter Ihnen können auf Twitter schon längere Zeit dem eigens eingerichteten Twitter-Account https://twitter.com/JGU_75 folgen, der bisher tagesaktuell (wenn auch um 75 Jahre versetzt) Ereignisse aus der Gründungsphase der neuen Universität berichtete. Ab morgen startet dort eine regelrechte Twitterkaskade, die für ein Jahr lang die unterschiedlichsten spannenden, überraschenden und unerwarteten Geschichten aus der Geschichte der neuen Universität erzählt. Dieser Twitter-Account wurde vom Universitätsarchiv zusammen mit fünf Geschichtsstudierenden entwickelt.

Gerne dürfen Sie diese Nachrichten natürlich auch an Verwandte und Bekannte weitergeben, die selbst einmal hier studiert haben und diese Rückblicke vielleicht genießen werden.

Rechtsradikale, rassistische, frauenhassende und krankenfeindliche Angriffe auf Geschichtsstudierende | Öffentliche Stellungnahme des Historischen Seminars

Ende 2019 wurden dem Fachschaftsrat Geschichte zwei anonyme Drohbriefe mit rechtsradikalen, rassistischen Inhalten zusammen mit einer Rasierklinge unter der Tür des Fachschaftsraumes durchgeschoben. Im gleichen Zeitraum kam es zu konkreten Bedrohungen von Geschichtsstudierenden in Form von Direktnachrichten in sozialen Medien und Mails mit frauenhassenden, rassistischen, völkisch-nationalistischen und krankenfeindlichen Inhalten.

Das Historische Seminar ist derartigen Drohungen und Anfeindungen schon im Januar 2020 mit einer Stellungnahme entschieden entgegengetreten. Getreu dem Leitbild der Johannes Gutenberg-Universität, die sich der „Entwicklung einer toleranten und weltoffenen Wertehaltung" verpflichtet sieht, lebt auch das Historische Seminar in Studium und Lehre die „gegenseitige Wertschätzung und Toleranz zur Integration aller Mitglieder der Universität". Das Historische Seminar verurteilt jede Form rechtsradikaler, frauenhassender und kranken-/behindertenfeindlicher Gewalt und Bedrohung. Die Mitglieder des Historischen Seminars stehen für eine friedliche, weltoffene, vielfältige und tolerante Universität ein.

Mit Erschütterung und Widerwillen hat das Historische Seminar zur Kenntnis nehmen müssen, dass derartige Angriffe auf Geschichtsstudierende weiterhin stattfinden. Wir, die Professorinnen und Professoren sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betrachten jeden einzelnen solchen Angriff als Angriff auf das ganze Historische Seminar und auf jedes einzelne Mitglied desselben.

Wir haben daher entschieden, entsprechende Schritte und Maßnahmen einzuleiten. Diese Maßnahmen können nach § 69 Abs. 3 Landeshochschulgesetz bis zur Exmatrikulation von Studierenden reichen, die „durch Anwendung von Gewalt, durch Aufforderung zu Gewalt oder durch Bedrohung mit Gewalt den bestimmungsgemäßen Betrieb einer Hochschuleinrichtung, die Tätigkeit eines Hochschulorgans oder die Durchführung einer Hochschulveranstaltung behindern" oder „durch Anwendung von Gewalt, durch Aufforderung zu Gewalt oder durch Bedrohung mit Gewalt ein Hochschulmitglied von der Ausübung seiner Rechte und Pflichten abhalten oder abzuhalten versuchen". Darüber hinaus sehen wir eine hohe strafrechtliche Relevanz der dem Seminar bekannt gewordenen Nachrichten und Mails.

Des Weiteren möchten wir bekräftigen, dass das Historische Seminar allen Studierenden, die möglicherweise auch persönlich von solchen frauenhassenden, völkisch-nationalistischen und krankenfeindlichen Angriffen betroffen waren und sind, sowie grundsätzlich allen von Diskriminierung, Gewalt und Gewaltandrohung betroffenen Studierenden als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Wir möchten alle Studierenden ausdrücklich ermutigen, diskriminierendes Handeln, Gewalt und Gewaltandrohungen nicht zu tolerieren, sondern mit uns hierüber ins Gespräch einzutreten. Das gilt auch dann, wenn Sie etwa Anwerbe- oder Rekrutierungsversuche entsprechender Gruppen mitbekommen haben. In solchen Fällen können Sie sich vertraulich an folgende Ansprechpartner*innen wenden: Dr. Andreas Goltz oder an Prof. Dr. Bettina Braun.

Mainz, 21.04.2021

Der Geschäftsführende Leiter des Historischen Seminars Jan Kusber

Die Professorinnen und Professoren

Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Amerikanischer Historiker Mills Kelly erhält Gutenberg Teaching Award

Johannes Gutenberg-Universität Mainz vergibt mit 10.000 Euro dotierten Preis für exzellente Lehre in diesem Jahr online

19.10.2020

Das Gutenberg Lehrkolleg (GLK), die zentrale Einrichtung zur Förderung der Lehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), zeichnet den amerikanischen Historiker Prof. Dr. Mills Kelly mit dem Gutenberg Teaching Award 2019 aus. Der Gutenberg Teaching Award ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 2014 jährlich an Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler, Künstlerinnen oder Künstler oder andere Personen von außerhalb der JGU vergeben, die sich in besonderer Weise um die Weiterentwicklung der akademischen Lehre verdient gemacht haben. Üblicherweise nehmen die Preisträgerinnen und Preisträger den Gutenberg Teaching Award als Teil eines Aufenthalts an der JGU entgegen, was derzeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich ist. Deshalb vergibt das GLK den Preis in diesem Jahr online, per Video.

Mills Kelly ist Professor für Geschichte an der George Mason University in Fairfax, Virginia, und hat sich mit Konzeptionen zur Digitalisierung der Lehre international einen Namen gemacht. Unter anderem hat er das inzwischen als Standardwerk geltende Buch "Teaching History in the Digital Age" verfasst und er war einer der ersten bloggenden und auf Twitter aktiven Historiker. Er engagiert sich außerdem für eine innovative projekt- und forschungsorientierte Lehre, was sein aktuelles Projekt zur Geschichte des Fernwanderweges Appalachian Trail verdeutlicht, das im Wesentlichen von jüngeren Studierenden getragen wird. Mills Kelly wurde bereits mit mehreren Lehrpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem James Harvey Robinson Prize der American Historical Association, der weltweit größten Historikervereinigung. "Wir würdigen Mills Kelly für seine Leistungen für die Geschichtsdidaktik, die er mit Blick auf die digitalen Herausforderungen weiterentwickelt hat", sagt der Direktor des GLK, Prof. Dr. Andreas Hildebrandt.

Mehr unter: https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/12328_DEU_HTML.php.