Nachrichten aus dem Institut

Mills Kelly zu Gast am Historischen Seminar in Mainz

Lange war es zweifelhaft, ob das klappen kann, nun ist es gewiss, oder zumindest so gewiss, wie das in diesen pandemischen Zeiten sein kann: In der zweiten Junihälfte 2021 haben wir Besuch von einem wunderbaren Kollegen aus den USA. Mills Kelly (https://edwired.org/) ist Executive Director des Roy Rosenzweig Center for History and New Media an der George Mason University (Virginia) und war zuvor lange im Vorstand der International Society of Teaching and Learning. Neben dem Gutenberg Teaching Award erhielt er auch den Outstanding Faculty Award des State Council Virginia und den Teaching Excellence Award der George Mason University. Seit vielen Jahren arbeitet er mit Studierenden historisch am Appalachian Trail. Mit seinen Projekten zu “Lying about the Past”, in denen er Studierende aktiv an historischen Fakes arbeiten ließ, die zugleich ein Höchstmaß an Plausibilität aufweisen sollten, erregte er breite Aufmerksamkeit. Er ist Experte für Public History, Authentic Learning, Community-engaged learning und Digital Literacy. 2019 ist es uns gelungen, ihn mit dem Gutenberg Teaching Award der Johannes Gutenberg-Universität Mainz auszuzeichnen.

Gegenwärtig planen wir drei geschlossene, teilöffentliche und öffentliche Veranstaltungen neben einem intensiven Austausch in unterschiedlichen Konstellationen und (pandemiebedingen) Kleingruppen:

  • einen öffentlichen Abendvortrag mit dem Titel "The Future of Teaching the Past" am Mittwoch 16. Juni 2021 ab 18 Uhr; den Link zu einem Panopto-Liverstream finden Sie hier unten ⇓;
  • drei Vortragseinheiten mit dem Titel "Lying About the Past", die coronakonform auf dem Campus der Universität Mainz stattfinden werden (die Studierenden wurden heute über die Vorträge und die Anmeldewege informiert);
  • und ein interner digitaler Workshop mit dem Titel "Community-based Learning in History".

Wir hoffen sehr, dass Mills Kellys Besuch in Mainz eine neue Phase des Nachdenkens über die universitäre Lehre und das Studium im Fach Geschichtswissenschaft einleiten wird.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz begeht am 22. Mai das 75-jährige Jubiläum ihrer Wiedereröffnung

Am 22. Mai 1946 wurde die Johannes Gutenberg-Universität Mainz neu gegründet. Oder wieder eröffnet? Jedenfalls wieder als Universität eingerichtet. Und seither gab es auch wieder Studierende, Studienfächer, Studienangebote, eine Mensa, Freizeitangebote und vieles mehr von dem, was wir heute mit "Universität" verbinden. Damit feiert die JGU ab morgen 75 Jahre moderne Universitätsgeschichte - und Sie können daran teilhaben:

  • Unter https://www.magazin.uni-mainz.de/11552_DEU_HTML.php hat die JGU eine Reihe von Videos und Mitteilungen veröffentlicht; eine ausführlichere Übersicht finden Sie zudem auf https://www.magazin.uni-mainz.de/11635_DEU_HTML.php.
  • Unter https://www.ub.uni-mainz.de/de/universitaetsarchiv/festschrift-zur-universitaetsgeschichte finden Sie eine Festschrift, die maßgeblich von Herrn Kißener und dem Universitätsarchivar Herrn George betreut worden ist und Autor*innen von Studierenden über Doktoranden bis hin zu Mitarbeiter*innen umfasst. Es geht um die Universität in der demokratischen Gesellschaft. Ziel war und ist es, die Geschichte der JGU nicht isoliert zu betrachten, sondern sie in gesellschaftliche, räumliche und politische Kontexte einzubetten. Daher werden auch Themen wie die NS-Belastung der ersten Professorengeneration, Skandale und Gewalt in der Geschichte der JGU, „Ost-Beziehungen" oder auch Fragen von Diversität und Geschlechtergerechtigkeit angesprochen.
  • Unter https://www.ub.uni-mainz.de/de/wunder-von-mainz/story hat das Universitätsarchiv eine virtuelle Ausstellung angelegt, die ursprünglich für die Schule des Sehens (https://www.schuledessehens.uni-mainz.de/) vor dem Philosophicum gedacht war. Es geht um ein "Werk von monumentaler Grösse": das "Wunder von Mainz".
  • Und last but not least: Die social-media-affinen Menschen unter Ihnen können auf Twitter schon längere Zeit dem eigens eingerichteten Twitter-Account https://twitter.com/JGU_75 folgen, der bisher tagesaktuell (wenn auch um 75 Jahre versetzt) Ereignisse aus der Gründungsphase der neuen Universität berichtete. Ab morgen startet dort eine regelrechte Twitterkaskade, die für ein Jahr lang die unterschiedlichsten spannenden, überraschenden und unerwarteten Geschichten aus der Geschichte der neuen Universität erzählt. Dieser Twitter-Account wurde vom Universitätsarchiv zusammen mit fünf Geschichtsstudierenden entwickelt.

Gerne dürfen Sie diese Nachrichten natürlich auch an Verwandte und Bekannte weitergeben, die selbst einmal hier studiert haben und diese Rückblicke vielleicht genießen werden.

Rechtsradikale, rassistische, frauenhassende und krankenfeindliche Angriffe auf Geschichtsstudierende | Öffentliche Stellungnahme des Historischen Seminars

Ende 2019 wurden dem Fachschaftsrat Geschichte zwei anonyme Drohbriefe mit rechtsradikalen, rassistischen Inhalten zusammen mit einer Rasierklinge unter der Tür des Fachschaftsraumes durchgeschoben. Im gleichen Zeitraum kam es zu konkreten Bedrohungen von Geschichtsstudierenden in Form von Direktnachrichten in sozialen Medien und Mails mit frauenhassenden, rassistischen, völkisch-nationalistischen und krankenfeindlichen Inhalten.

Das Historische Seminar ist derartigen Drohungen und Anfeindungen schon im Januar 2020 mit einer Stellungnahme entschieden entgegengetreten. Getreu dem Leitbild der Johannes Gutenberg-Universität, die sich der „Entwicklung einer toleranten und weltoffenen Wertehaltung" verpflichtet sieht, lebt auch das Historische Seminar in Studium und Lehre die „gegenseitige Wertschätzung und Toleranz zur Integration aller Mitglieder der Universität". Das Historische Seminar verurteilt jede Form rechtsradikaler, frauenhassender und kranken-/behindertenfeindlicher Gewalt und Bedrohung. Die Mitglieder des Historischen Seminars stehen für eine friedliche, weltoffene, vielfältige und tolerante Universität ein.

Mit Erschütterung und Widerwillen hat das Historische Seminar zur Kenntnis nehmen müssen, dass derartige Angriffe auf Geschichtsstudierende weiterhin stattfinden. Wir, die Professorinnen und Professoren sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betrachten jeden einzelnen solchen Angriff als Angriff auf das ganze Historische Seminar und auf jedes einzelne Mitglied desselben.

Wir haben daher entschieden, entsprechende Schritte und Maßnahmen einzuleiten. Diese Maßnahmen können nach § 69 Abs. 3 Landeshochschulgesetz bis zur Exmatrikulation von Studierenden reichen, die „durch Anwendung von Gewalt, durch Aufforderung zu Gewalt oder durch Bedrohung mit Gewalt den bestimmungsgemäßen Betrieb einer Hochschuleinrichtung, die Tätigkeit eines Hochschulorgans oder die Durchführung einer Hochschulveranstaltung behindern" oder „durch Anwendung von Gewalt, durch Aufforderung zu Gewalt oder durch Bedrohung mit Gewalt ein Hochschulmitglied von der Ausübung seiner Rechte und Pflichten abhalten oder abzuhalten versuchen". Darüber hinaus sehen wir eine hohe strafrechtliche Relevanz der dem Seminar bekannt gewordenen Nachrichten und Mails.

Des Weiteren möchten wir bekräftigen, dass das Historische Seminar allen Studierenden, die möglicherweise auch persönlich von solchen frauenhassenden, völkisch-nationalistischen und krankenfeindlichen Angriffen betroffen waren und sind, sowie grundsätzlich allen von Diskriminierung, Gewalt und Gewaltandrohung betroffenen Studierenden als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Wir möchten alle Studierenden ausdrücklich ermutigen, diskriminierendes Handeln, Gewalt und Gewaltandrohungen nicht zu tolerieren, sondern mit uns hierüber ins Gespräch einzutreten. Das gilt auch dann, wenn Sie etwa Anwerbe- oder Rekrutierungsversuche entsprechender Gruppen mitbekommen haben. In solchen Fällen können Sie sich vertraulich an folgende Ansprechpartner*innen wenden: Dr. Andreas Goltz oder an Prof. Dr. Bettina Braun.

Mainz, 21.04.2021

Der Geschäftsführende Leiter des Historischen Seminars Jan Kusber

Die Professorinnen und Professoren

Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Amerikanischer Historiker Mills Kelly erhält Gutenberg Teaching Award

Johannes Gutenberg-Universität Mainz vergibt mit 10.000 Euro dotierten Preis für exzellente Lehre in diesem Jahr online

19.10.2020

Das Gutenberg Lehrkolleg (GLK), die zentrale Einrichtung zur Förderung der Lehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), zeichnet den amerikanischen Historiker Prof. Dr. Mills Kelly mit dem Gutenberg Teaching Award 2019 aus. Der Gutenberg Teaching Award ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 2014 jährlich an Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler, Künstlerinnen oder Künstler oder andere Personen von außerhalb der JGU vergeben, die sich in besonderer Weise um die Weiterentwicklung der akademischen Lehre verdient gemacht haben. Üblicherweise nehmen die Preisträgerinnen und Preisträger den Gutenberg Teaching Award als Teil eines Aufenthalts an der JGU entgegen, was derzeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich ist. Deshalb vergibt das GLK den Preis in diesem Jahr online, per Video.

Mills Kelly ist Professor für Geschichte an der George Mason University in Fairfax, Virginia, und hat sich mit Konzeptionen zur Digitalisierung der Lehre international einen Namen gemacht. Unter anderem hat er das inzwischen als Standardwerk geltende Buch "Teaching History in the Digital Age" verfasst und er war einer der ersten bloggenden und auf Twitter aktiven Historiker. Er engagiert sich außerdem für eine innovative projekt- und forschungsorientierte Lehre, was sein aktuelles Projekt zur Geschichte des Fernwanderweges Appalachian Trail verdeutlicht, das im Wesentlichen von jüngeren Studierenden getragen wird. Mills Kelly wurde bereits mit mehreren Lehrpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem James Harvey Robinson Prize der American Historical Association, der weltweit größten Historikervereinigung. "Wir würdigen Mills Kelly für seine Leistungen für die Geschichtsdidaktik, die er mit Blick auf die digitalen Herausforderungen weiterentwickelt hat", sagt der Direktor des GLK, Prof. Dr. Andreas Hildebrandt.

Mehr unter: https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/12328_DEU_HTML.php.

Neue Juniorprofessur für Geschichte und Kulturen des Islam im östlichen Mittelmeerraum im Historischen Seminar

Lange hat sich das Historisches Seminar um ihre Einrichtung bemüht, nun ist sie da: Zum 1. September 2020 haben wir eine Juniorprofessur für Geschichte und Kulturen des Islam im östlichen Mittelmeerraum eingerichtet, mit der wir ein neues Lehr- und Forschungsfeld erschließen werden. Erste Inhaberin dieser Professur ist Dr. Barbara Henning aus Bamberg, eine exzellente Kennerin der Geschichte des Osmanischen Reiches. Wir freuen uns auf spannende gemeinsame Lehre und Forschung.

Herzlich Willkommen!

Wenn Sie mehr über die Juniorprofessur wissen möchten: https://islam.geschichte.uni-mainz.de/.

Zwei Lehrpreise im Historischen Seminar

Auch in Coronazeiten arbeitet das Historische Seminar weiter an einer seiner vordringlichen Aufgaben: der steten Verbesserung seiner Lehre. Das wurde nun belohnt. Gleich zwei Kollegen wurden im Coronasemester Sommer 2020 mit dem Lehrpreis der Johannes Gutenberg-Universität ausgezeichnet: Dr. Andreas Goltz (Arbeitsbereich Alte Geschichte) und Dr. Andreas Linsenmann (Arbeitsbereich Zeitgeschichte, Studienbüro Geschichte). Mit diesem Preis wurde jedoch nicht nur ihr Engagement in der Pandemie gewürdigt, sondern ihr Einsatz für gute Lehre in vielen Semestern.

Das Historische Seminar gratuliert sehr herzlich!

Mehr unter:

Historisches Seminar wirbt 2,8 Millionen Euro EU-Mittel ein

Historisches Seminar der JGU wirbt 2,8 Millionen Euro an EU-Mitteln zur Nachwuchsförderung ein

Doktorandenausbildung zur Erforschung römischer Inschriften mit innovativem Praxisteil / Netzwerk aus acht europäischen Partnern bei EU-Auswahl erfolgreich

10.06.2020

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat in der aktuellen Auswahlrunde der Marie Skłodowska-Curie Innovative Training Networks (MSCA ITN) im EU-Rahmenprogramm Horizont 2020 in einem hochkompetitiven Verfahren gemeinsam mit sieben weiteren europäischen Partnern ein Netzwerk zur Doktorandenausbildung eingeworben. In den nächsten vier Jahren werden elf Doktoranden mit einem außerordentlich attraktiven und innovativen Praktikumsanteil im nicht-akademischen Bereich ausgebildet.

Dabei steht "CARMEN" als Akronym für "Communal Art – Reconceptualising Metrical Epigraphy Network", in dem Historiker, Philologen und Archäologen gemeinsam an der Erforschung von Dichtung als Teil der Alltagskultur der Römer arbeiten werden. Im Zentrum stehen römische Inschriften in Versform, die Carmina Epigraphica. Diese stehen auf Grabsteinen und anderen Monumenten und sind beredte Zeugnisse der sozialen Beziehungen, der Sprachentwicklung, aber auch der ästhetischen Vorstellungen in Rom und den Provinzen. Mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und den Universitäten Trier, Dijon/Bourgogne, Sevilla, Wien, La Sapienza in Rom und der Universität des Baskenlandes sind hochkarätige Partner an dem Netzwerk beteiligt. Hinzu kommen eine Vielzahl weiterer Institutionen europaweit und im nördlichen Afrika, die sich aktiv in die Ausbildung der Doktorandinnen und Doktoranden einbringen. Prof. Dr. Marietta Horster, Althistorikerin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz seit 2010, wird das ITN koordinieren.

"Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat sich erneut in einem EU-Auswahlverfahren durchgesetzt und gemeinsam mit europäischen Partnern ein innovatives Netzwerk zur Doktorandenausbildung eingeworben. Als Wissenschafts- und Kulturminister freue ich mich ganz besonders darüber, dass auch die Generaldirektion Kulturelles Erbe und die Universität Trier Teil des Forschungsprojekts sind. Ich gratuliere herzlich", so Prof. Dr. Konrad Wolf, rheinland-pfälzischer Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur.

Bücheraktion: Mein Wunschzettel

Vom 21. Februar – 20. März 2020 kannst Du / können Sie Deinen/ Ihren „Wunschzettel“ für Buchanschaffungen in diese Urne im PC- und Kartenbereich des Historischen Seminars einwerfen (oder an vfg@uni-mainz.de eine E-Mail mit Deinem/Ihrem Wunsch schicken).

Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge! 

Der Vorstand des Vereins der Freunde der Geschichtswissenschaft

Öffentliche Stellungnahme des Historischen Seminars zu den anonymen Briefen an die Fachschaft Geschichte

Ende des letzten Jahres wurden dem Fachschaftsrat Geschichte zwei anonyme Drohbriefe mit rechtsradikalen, rassistischen Inhalten unter der Tür des Fachschaftsraumes durchgeschoben. In einem der Briefe befand sich zudem eine Rasierklinge. Beide Briefe sind als eindeutige Gewaltandrohung zu verstehen.

Rechtsradikales Handeln ist gegenwärtig nicht nur auf diese Briefe beschränkt. So fallen auch wiederkehrende verfassungsfeindliche und islamfeindliche Graffiti in den Toiletten des Philosophicums auf.

Das Historische Seminar und der Fachschaftsrat Geschichte, den das Historische Seminar als konstitutiven Bestandteil des Seminars betrachtet, treten derartigen Drohungen und Anfeindungen mit dieser Stellungnahme entschieden entgegen. Getreu dem Leitbild der Johannes Gutenberg-Universität, die sich der „Entwicklung einer toleranten und weltoffenen Wertehaltung“ verpflichtet sieht, lebt auch das Historische Seminar in Studium und Lehre die „gegenseitige Wertschätzung und Toleranz zur Integration aller Mitglieder der Universität“. Das Historische Seminar und der Fachschaftsrat Geschichte verurteilen jede Form rechtsradikaler Gewalt und Gewaltandrohung und werden diese nicht tolerieren. Die Mitglieder des Historischen Seminars stehen für eine friedliche, weltoffene, vielfältige und tolerante Universität ein.

Das Landeshochschulgesetz (§ 69 Abs. 3) erlaubt es, die Einschreibung von Studierenden zurückzuziehen, die „durch Anwendung von Gewalt, durch Aufforderung zu Gewalt oder durch Bedrohung mit Gewalt den bestimmungsgemäßen Betrieb einer Hochschuleinrichtung, die Tätigkeit eines Hochschulorgans oder die Durchführung einer Hochschulveranstaltung behindern“ oder „durch Anwendung von Gewalt, durch Aufforderung zu Gewalt oder durch Bedrohung mit Gewalt ein Hochschulmitglied von der Ausübung seiner Rechte und Pflichten abhalten oder abzuhalten versuchen“. Anonyme Briefe an den Fachschaftsrat mit Rasierklinge sind als Gewaltandrohung gegen ein Hochschulorgan zu verstehen. Zugleich handelt es sich hierbei um versuchte gefährliche Körperverletzung im Sinne von § 224 bzw. 241 Strafgesetzbuch und wurde insofern zur Anzeige gebracht.

Allen Studierenden, die möglicherweise auch persönlich von solchen Angriffen betroffen waren und sind, sowie grundsätzlich allen von Diskriminierung, Gewalt und Gewaltandrohung betroffenen Studierenden stehen das Historische Seminar wie auch der Fachschaftsrat Geschichte als Ansprechpartner zur Verfügung. Wir möchten alle Studierenden ausdrücklich ermutigen, diskriminierendes Handeln, Gewalt und Gewaltandrohungen nicht zu tolerieren, sondern mit uns hierüber ins Gespräch einzutreten. In solchen Fällen können Sie sich vertraulich an die Geschäftsleitung des Historischen Seminars, die Studienfachberatung im Fach Geschichte oder an den Fachschaftsrat Geschichte wenden.

Mainz, 29. Januar 2020

Das Historische Seminar und der Fachschaftsrat Geschichte

Youtube-Film der JGU Mainz über das universitätsweite Qualitätspakt-Lehre-Projekt (LOB)

Mit dem universitätsweiten Projekt "LOB. Lehren, Organisieren, Beraten" hat die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) 2013 begonnen, die Studienbedingungen nachhaltig zu verbessern. Übergeordnetes Ziel war und ist es, die Kompetenz der Studierenden zu stärken, adäquate Handlungsstrategien für einen erfolgreichen Verlauf ihres Studiums entsprechend ihrer individuellen Bedingungen und Möglichkeiten zu entwickeln und sie im Sinne einer Global Citizenship Education zu fördern. 2020 läuft dieser Qualitätspakt aus und wird dann mit dem Hochschulpakt in den neuen Zukunftsvertrag überführt.

Das Niveau, das das LOB-Projekt an der JGU Mainz erreicht hat, dokumentiert nun ein Film, den die JGU Mainz auf Youtube eingestellt hat: