Lehrprojekte

SAVE THE DATE: Forschungstag zur (post-)osmanisch-kurdischen Geschichte am Historischen Seminar der JGU Mainz

Offen für alle, die Seminar- oder Abschlussarbeiten im Themenfeld kurdische Geschichte schreiben oder planen:

  • Überblickswissen
  • Einblicke in Quellenbestände und Forschungspraxis
  • Recherchestrategien
  • Feedback zu eigenen Projekten

Termin: 20.-21.05.2022 an der Universität Mainz

Mit:

  • PD Dr. Katharina Lange, ZMO Berlin
  • Dr. Benjamin Weineck,Universität Heidelberg
  • Jun.Prof. Dr. BarbaraHenning, JGU Mainz

INFOS UND ANMELDUNG ab sofort per Mail an: bahennin@uni-mainz.de.

1. Mainzer Schreibfrühling – Digital – 9. bis 11.03.2022

Der erste (digitale) Schreibfrühling kommt — mit Live-Workshops, Sprechstunden und digitalen Kursen rund ums wissenschaftliche Arbeiten. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich Plätze für den 9. bis 11. März zu sichern.

Semesterende heißt oft: Schreibzeit-Anfang. Ihr wollt wissen, wie Ihr an Eure erste Hausarbeit, Seminararbeit oder Abschlussarbeit rangehen sollt? Oder wie Ihr ein passendes Thema für Eure Abschlussarbeit findet? Und wie kommt man dann an passende Literatur? Wie kann man diese effizient lesen und danach korrekt zitieren?

Auch in diesem Jahr haben wir für Euch wieder eine Menge Angebote gesammelt, die Euch beim Schreiben Eurer Haus- und Abschlussarbeiten unterstützen. Vom 9. bis 11. März gibt es verschiedene Workshops und Beratungen, in denen Ihr hilfreiche Tipps zu allen Fragen rund um das Thema "Wissenschaftliches Schreiben" erhaltet und in denen Ihr Fragen klären könnt. Daneben haben wir Euch eine Reihe von Angeboten zusammengestellt, die Euch zeitunabhängig zur Verfügung stehen. Nähere Informationen finden sich hier.

Der zentrale Zugangspunkt für alle Angebote ist das MS Teams Schreibfrühling 2022. Dort findet Ihr sowohl die Zugänge zu den terminierten Workshops und Beratungen als auch die Links zu den zeitunabhängigen Angeboten.

Zwischen Klassenkampf und Schlaghose: Die wilden 1970er Jahre in Rüsselsheim

Bunt und grau, rot und schwarz, liberal und repressiv: Im Rückblick erscheinen die 1970er Jahre als ein Jahrzehnt der Widersprüche. Arbeitskämpfe und Protestbewegungen gehörten zum politischen Alltag. Arbeiter*innen streikten für Lohnerhöhungen, Jugendliche verlangten Freiräume, Bürgerinitiativen forderten Mitbestimmung ein. Aufbruchsstimmung und Resignation machten auch vor der Opelstadt nicht halt. In Rüsselsheim, zu Beginn des Jahrzehnts dank Opel eine prosperierende Stadt, erlebten Planungseuphorie und Reformchancen vor dem Hintergrund der „Ölpreiskrise“ einen nachhaltigen Einbruch. Die historische Veranstaltungsreihe geht den Spuren der Konflikte und Krisen nach, die den gesellschaftlichen Umbruch in Rüsselsheim begleiteten.

Kontakt: anders@uni-mainz.de

Programm

6. Februar, 19 Uhr: Vortrag

„Diese Selbstverwaltung scheint tatsächlich zu funktionieren!!“ Die Jugendzentrumsbewegung der 1970er Jahre in Rüsselsheim und der Bundesrepublik

Dr. David Templin, Universität Osnabrück

23. April, 19 Uhr: Vortrag

„Wir glauben nicht, dass die Zukunft dem Mini gehören wird“. Opel zwischen Ölkrise und Strukturwandel

Flemming Falz, Universität Jena

5. Mai: Filmvorführung

Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum

Anschließend Gespräch mit der Regisseurin Johanna Schellhagen

13. Mai: Vortrag

„Wir bauen ein Gegenmanagement auf…“ Die Rüsselsheimer Opel-Belegschaft und ihre Interessenvertretung in den 1970er und -80er Jahren

Dr. Rainer Fattmann, Bonn

4. Juni: Vortrag

„Man muss den Kampf in der Fabrik in den weltweiten Kampf gegen das Kapital einordnen“. Konflikt und Protest im Rüsselsheim der 1970er Jahre

Dr. Freia Anders, JGU Mainz

Clio schreibt nicht mehr? @Geschichte in digitalen Medien

Vortragsreihe im WS, organisiert aus der Gruppe 3 des Historischen Seminars

alle Vorträge jeweils donnerstags, 18-20 Uhr, in P3 (Philosophicum)

24.10.2019

Stefan Brauburger (ZDF-Redaktion Zeitgeschichte) & Stefan Gierer (ZDF-Hauptredaktion Geschichte und Wissenschaft): Geschichte im digitalen Raum – Projekte des ZDF

31.10.2019

Sven Felix Kellerhoff (Die Welt): Täglich Neuigkeiten aus der Vergangenheit. Zeit- und Kulturgeschichte im World Wide Web – das Beispiel WELTGeschichte

14.11.2019

Anja Neubert (Universität Leipzig): Geschichtsdidaktik durch die VR-Brille: Überlegungen und Beispiele zu Augmented/Virtual Reality im Kontext historischen Lernens

21.11.2019

Tobias Winnerling (HHU Düsseldorf / Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und digitale Spiele): "We supply the past, you make the history." Digitale Spiele zwischen Geschichtsprodukt und Geschichtsproduktion

05.12.2019

Mirko Drotschmann (MrWissen2go): Geschichte auf YouTube. Hinter den Kulissen der Erfolgsplattform

12.12.2019

Andrea Geipel (Deutsches Museum Digital, München): 15 minutes in time – Virtuelle Geschichte
im VRlab des Deutschen Museums

16.01.2020

Andreas Frings (JGU Mainz): Guckt mal, was die können. Geschichte auf Twitter und im Blog

23.01.2020

Andreas Goltz (JGU Mainz): Völkerwanderung to go (away). Chancen und Probleme von
Geschichtskonstruktionen im Webclip

Italienischsprachkurs am Romanischen Seminar (auch für Historiker*innen)

Zum Wintersemester 2019/20 konnte in Kooperation mit dem Istituto di Formazione linguistica e culturale kurzfristig ein Italienischsprachkurs am Romanischen Seminar eingerichtet werden. Der Kurs ist in Jogustine freigeschaltet. Zur Anmeldung geht es für Geschichtsstudierende über das Lehrangebot Geschichte, "Fremdsprachen und Quellenlektüren". Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer.

Under Construction – Young Humanities at Work

KAMI, das Internationale Studienmanagement in Kunstgeschichte, Altertumswissenschaften und Musikwissenschaft, hat das Programm zur Vorlesungsreihe „Under Construction – Young Humanities at Work“ fertiggestellt. Auch in diesem Semester sind dank der Doktorand*innen und PostDocs des gesamten Fachbereichs wieder viele spannende und vielseitige Beiträge zusammengekommen, die Sie unter  https://www.kami.uni-mainz.de/under-construction-young-humanities-at-work-ws-19-20/ einsehen können.

Die Vorlesungsreihe findet jeweils Dienstagabend, 18:15-19:45 Uhr in P 207 im Philosophicum statt. Sie beginnt am 15. Oktober mit dem Beitrag „Passing Final Judgement on King and Philosopher - Approaching an Anonymous Greek Manuscript from the 17th Century“ von Dr. Bastian Reitze (Abstract unter https://www.kami.uni-mainz.de/15-10-i-dr-bastian-reitze-classical-philology/).

Die englischsprachige Veranstaltung richtet sich insbesondere an Austausch-, aber ebenso Mainzer Studierende aller Fächer. Incomings erhalten für regelmäßige und aktive Teilnahme drei ECTS. Drei weitere können nach Verfassen eines Essays und von acht Protokollen im Verlauf des Wintersemesters erworben werden. Für die Mainzer Studierenden gilt in der Vergabe von ECTS Punkten die jeweilige Prüfungsordnung.

Für Rückfragen steht KAMI unter kami@uni-mainz.de gern zur Verfügung.

 

Besondere Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019-20

Da einige Lehrveranstaltungen Ihrer Aufmerksamkeit eher entgehen (etwa weil sie nicht Teil eines Moduls und damit in Jogustine schwerer zu finden sind), möchten wir - exemplarisch - hier auf einige besondere Veranstaltungen des Wintersemesters 2019-20 aufmerksam machen und Sie herzlich einladen, sich einmal unter http://www.geschichte.uni-mainz.de/109.php unser gesamtes Programm anzuschauen.

Unter den besonderen Angeboten, die etwa fremdsprachig gelehrt werden, Projektcharakter aufweisen oder zusätzlich zum curricularen Programm angeboten werden, finden Sie etwa:

Didaktik

Sprachen

Projekte

Vortragsreihe

Partizipation in der Museumsarbeit: Berufsbilder – Konzepte – Herausforderungen

Freitag, 28. Juni 2019, Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim

In der Museumsszene finden rege Debatten statt, auf welche Weise Geschichte  Museumsbesucher*innen nahegebracht werden soll und wie diese am sozialen Raum Museum partizipieren können. Der Workshop befasst sich mit partizipativen Konzepten der Museumsarbeit und geht der Frage nach, wie sich diese auf die Institution Museum auswirken: Wie hat sich die Ausgestaltung der (klassischen) Museumsaufgaben verändert? Welche Rückwirkungen sind auf die Berufsbilder von Museumsmitarbeiter*innen zu verzeichnen? Wie kann Museumsarbeit auf gesellschaftliche Herausforderungen reagieren?

Der Workshop ist ein Kooperationsprojekt von Studierenden des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg Universität Mainz mit dem Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Programm:

10.00 Uhr Eröffnung und Einführung
Dr. Bärbel Maul (Museum Rüsselsheim)
Dr. Freia Anders (JGU Mainz)

Museen gestalten

10.30 Uhr
„Rüsselsheim  anders bauen – Wie wir leben wollen“: Erfahrungen mit partizipativer Arbeit   im Projekt „StadtMuseum inklusive: beteiligen – nicht behindern!“
Cornelia Röhlke (Museum Rüsselsheim)
Moderation: Katharina Bitz

11.30 Uhr
Konzeptführung durch die Ausstellung des Museums

Mittagspause

Museen erforschen

14.00 Uhr
Geschichten für die Gegenwart: Museale Aushandlung von Geschlecht und Nation untersuchen
Dr. Lisa Spanka (Universität Bremen)
Moderation: Emily Loos

Museen beraten

15.00 Uhr
Partizipation und Inklusion als Kriterien der Museumsberatung und -förderung
Dr. Hauke-Hendrik Kutscher (LWL-Museumsamt, Münster)
Moderation: Lukas Battenfeld

16.00 Uhr
Schlussdiskussion

Um Anmeldung wird gebeten: anders@uni-mainz.de.