Ausstellung „Bücherwelten digital“

0014Die Ausstellung „Bücherwelten digital“ zeigt Buchkunst aus verschiedenen Welten und Jahrhunderten. Zeitlich spannt sie den Bogen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, geografisch von Afrika bis Europa, thematisch vom aufwändig illustrierten Atlas aus dem 18. Jahrhundert bis zur kunstvoll gestalteten Examensarbeit aus den Gründerjahren der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Die Ausstellung im Foyer der Zentralbibliothek präsentiert Kunstbücher in ihrer multiplen Existenz, als analoge sowie als digitale Artefakte. Sie verdeutlicht am einzelnen Objekt, wie die digitale Welt mit der analogen zunehmend zusammenwächst, und das einzelne Buch über die digitale Dokumentation, Erschließung, Archivierung und Präsentation seine Wirkkraft in die virtuelle Welt verlängert.

 

Anhand der ausgestellten Kunstbücher zeigt die Universitätsbibliothek Mainz, wie sie mit ihren Angeboten aus der Gutenberg-Produktlinie diesen Brückenschlag zum Digitalen begleitet und neue Möglichkeiten für Forschung, Lehre und die interessierte Öffentlichkeit bietet.

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 8.00-24.00 Uhr, Sa. und So. 10.00-24.00 Uhr (Foyer der Zentralbibliothek)

Bücherspuren – Literatur, die prägt mit Prof. Dr. Carola Lentz

Lentz2Im Rahmen des Projektes „Bücherspuren – Literatur, die prägt“ präsentieren wir Ihnen diesmal Frau Prof. Dr. Carola Lentz (Professorin für Ethnologie) mit ihren Antworten auf unseren wissenschaftlich-literarischen Fragebogen.

Einige der ausgewählten Bücher stehen Ihnen in den nächsten Wochen im roten Regal im Eingangsbereich des Lesesaals 1 der Zentralbibliothek zur Verfügung.

Viel Spaß beim Entdecken!

Bücherspuren – Literatur, die prägt mit Prof. Dr. Anton Escher

Bücherspuren-EscherIm Rahmen des Projektes „Bücherspuren – Literatur, die prägt“ präsentieren wir Ihnen diesmal Herrn Prof. Dr. Anton Escher (Professor für Geographie) mit seinen Antworten auf unseren wissenschaftlich-literarischen Fragebogen.

Einige der ausgewählten Bücher stehen Ihnen in den nächsten Wochen im roten Regal im Eingangsbereich des Lesesaals 1 der Zentralbibliothek zur Verfügung.

Viel Spaß beim Entdecken!

Impressionen zur 4. Nacht der Hausarbeiten

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© JGU / Stefan F. Sämmer, www.samphoto.de

Liebe Besucherinnen und Besucher,

zum 4. Mal hatten wir am Donnerstag, den 3. März 2016 unter der Schirmherrschaft der Vizepräsidentin Univ.-Prof. Dr. Mechthild Dreyer eingeladen zur „Nacht der Hausarbeiten“. Zahlreiche Studierende besuchten unseren Event und nutzten die vielfältigen Kurse, Workshops, Beratungs- und Gesprächsangebote, die die UB in Kooperation mit Partnerinstitutionen innerhalb und außerhalb der Universität zusammenstellt.

Wir freuen uns sehr, dass aus der Universität

der Allgemeine Hochschulsport (AHS)
das AStA-AusländerInnenreferat
das Internationale Studien- und Sprachenkolleg (ISSK)
das Projekt Lehren – Organisieren – Beraten (LOB)
die Psychotherapeutische Beratungsstelle (PBS)
das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV)
Zentrum für Qualitätssicherung mit Schreibwerkstatt und Prüfungswerkstatt

gerne unserer Einladung folgten und so dazu beitrugen, dass wir ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Programm anbieten konnten, das viele für das wissenschaftliche Schreiben erfolgsrelevante Aspekte in den Blick nahm. Angebote zu Entspannung und Bewegung sowie Ernährungsfragen und Unterhaltung rundeten die Themenvielfalt ab.

L1009342  L10093354. Nacht der hausarbeiten Johannes Gutenberg-Universität Mainz Foto: © JGU / Stefan F. Sämmer, www.samphoto.de, +49 163 7343300  L1009454

Die Universitätsbibliothek gestaltet mit dieser Veranstaltung den Lern- und Kommunikationsort UB aktiv und füllt diesen mit Inhalt und Leben.

Über das positive Feedback freuen wir uns sehr. Dies motiviert uns, diese Veranstaltung wieder anzubieten. Und wie immer – wir werden uns wieder neue Sachen einfallen lassen. Versprochen!

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DSCF4380 Kopie  4. Nacht der hausarbeiten Johannes Gutenberg-Universität Mainz Foto: © JGU / Stefan F. Sämmer, www.samphoto.de, +49 163 7343300

Universitätssammlungen: Objekt des Monats November

Schaedel_4x_hochVon Menschen und anderen Affen

Holger Herlyn, Wissenschaftler am Institut für Anthropologie, erklärt die Verwandtschaft zwischen Mensch und Affen.
Tatsächlich sind Schimpansen als Gruppe (es gibt mehrere Arten) und Mensch bei Berücksichtigung aller heute lebenden Primaten-Arten nächstverwandt. Diese Einsicht wird durch eher subtile anatomische Merkmale und vor allem zahlreiche molekulare Daten gestützt, so dass durchaus von einer Tatsache gesprochen werden kann. Das wiederum entzieht der Auffassung, wonach der Mensch etwas Besonderes darstellt, zumindest jede stammesgeschichtliche Begründung. Entsprechend traf und trifft die nahe Verwandtschaft von Mensch und Schimpansen bei vielen Menschen auf Ablehnung. Dessen ungeachtet hat sich in der Fachwelt und in weiten Kreisen der Öffentlichkeit schon lange durchgesetzt, dass der Mensch auch nur ein Affe ist.

Die Osteologische Lehrsammlung des Instituts für Anthropologie umfasst vor allem Replikate heute lebender und ausgestorbener Primaten-Arten. Die gezeigten Schädel sind solche Replikate, und zwar vom Menschen (Homo sapiens), von einem Lemuren (Lemur catta), einem Neuweltaffen (Cebus olivaceus) und einem Schimpansen (Pan troglodytes).

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der Universitätssammlungen.

(Foto: Thomas Hartmann, UB Mainz)

 

 

Bücherspuren – Literatur, die prägt mit Prof. Dr. Ariane Martin

DSCF4226Im Rahmen des Projektes „Bücherspuren – Literatur, die prägt“ präsentieren wir Ihnen diesmal Frau Prof. Dr. Ariane Martin (Professorin für Neuere deutsche Literaturgeschichte) mit ihren Antworten auf unseren wissenschaftlich-literarischen Fragebogen.

Einige der ausgewählten Bücher stehen Ihnen in den nächsten Wochen im roten Regal im Eingangsbereich des Lesesaals 1 der Zentralbibliothek zur Verfügung.

Viel Spaß beim Entdecken!

 

JGU-Sammlungen: Objekt des Monats September

JGU_sammlungen_objekt_des_monats_september2015Das Buch stammt aus einer Sammlung, die seit Kurzem auch zur Universitätsbibliothek Mainz gehört, der Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen.

Es handelt sich um einen Detektivroman, der nur noch selten zu kaufen und kaum in Bibliotheken zu finden ist, obwohl er ein Klassiker der nigerianischen Yorùbá-Literatur ist. Der Autor Kọ́lá Akínlàdé schildert einen Kriminalfall, der in den 1970er Jahren spielt, und verknüpft ihn mit aktuellen Themen der zeitgenössischen, von der Kolonialzeit geprägten Yorùbá-Gesellschaft.

Die wissenschaftliche Leiterin der Jahn-Bibliothek, Dr. Anja Oed, stellt den spannenden Fall vor:

http://www.sammlungen.uni-mainz.de/124.php

(Foto: Thomas Hartmann, UB Mainz)

JGU-Sammlungen: Objekt des Monats August

JGU_sammlungen_objekt_des_monats_august2015_1Foto: Thomas Hartmann, UB Mainz

Die Ursprünge unserer heutigen Medizin

aus der Medizinhistorischen Sammlung

Ein unscheinbares, kurzes Rohr aus Holz mit einem tellerförmigen Aufsatz, wahrscheinlich aus Elfenbein. Würde dieser schlichte Gegenstand nicht in der Medizinhistorischen Sammlung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz aufbewahrt, rätselte man wohl lange, um was es sich handelt. So wird beim näheren Hinsehen klar: Es ist ein „Hörrohr“, vermutlich aus den 1830er bis 1840er Jahren.

Warum ist dieses schlichte Hörrohr, mit dem man eine scheinbar nur banale Untersuchung vornimmt, so interessant und wichtig? Neben seinem faktischen Wert als historisches Instrument hat es einen großen Wert für den Unterricht im Fach Medizingeschichte, denn es spielt für die Entwicklung der Heilkunde in der Neuzeit eine ungeheure Rolle. Warum? Im 18. Jahrhundert war das Arsenal an medizinischen Instrumenten, das der Arzt besaß, noch sehr eingeschränkt. Die meisten Geräte dienten der äußeren Behandlung von Leiden: Amputationsbestecke, Zangen, Messer, Scheren. Über das Körperinnere wusste man noch wenig. Auch gab es noch kein medizinisches Heilsystem, das von einer Mehrzahl der Menschen anerkannt worden wäre. Vielmehr konkurrierten viele „Heiler“ miteinander. Die studierten Mediziner waren die Ausnahme.

Weiter Informationen finden Sie auf den Seiten der Universitätssammlungen.

JGU-Sammlungen: Objekt des Monats Juli

Ab jetzt wird alles ganz anders – Protokollbuch des Rotbuch-Kollektivs

JGU_sammlungen_objekt_des_monats_juli2015

So unscheinbar es wirkt, ist das Protokollbuch des Rotbuchkollektivs mit dem programmatischen Titel des Buches: „Ab jetzt wird alles ganz anders!“ doch eines der für die Wissenschaft wertvollsten Objekte des Mainzer Verlagsarchivs. Um seine Bedeutung zu erfassen, muss man sich über den besonderen Stellenwert des Rotbuch Verlags im Klaren sein: Der Verlag wurde 1973 in Berlin als Abspaltung von Mitarbeitern des Verlags Klaus Wagenbach gegründet. Rotbuch hatte als kollektiv geführter Verlag eine Sonderstellung in der Bundesrepublik: Die hier Beschäftigten waren gleichzeitig Eigentümer/innen und entschieden gemeinschaftlich über Organisation, Finanzen und Programm, Auswahl der Autoren, Vertrieb und Ladenpreis.

Diese kollektiven Arbeits- und Entscheidungsprozesse können im Protokollbuch nachvollzogen werden, das in handschriftlichen Ausführungen die Zeit von 1981 bis 1993 näher beleuchte.

Das Protokollbuch gehört mit anderen Lektoratsunterlagen zum Rotbuch-Archiv, das Teil des Mainzer Verlagsarchivs (MVA) ist. Das Äußere des Buches ist unspektakulär: Grau, vergilbt, abgenutzt durch die jahrelange Benutzung. Der Aufdruck „EVP 3,30 M“ auf der Rückseite verrät, dass diese Kladde in der DDR gekauft wurde, denn so wurde dort der Endverbraucherpreis von 3,30 DDR-Mark ausgewiesen. Da der Verlag unter anderem ein Forum für Schriftstellerinnen und Schriftsteller der DDR oder anderer osteuropäischer Staaten bot, ist es denkbar, dass einer der Lektoren nach einem Treffen mit einem Autor in Ost-Berlin das Buch erstanden hatte.

Nähere Informationen finden Sie hier: http://www.sammlungen.uni-mainz.de/124.php