Forschung

Jahresvortrag des Historischen Seminars am 19.11.2013

auch in diesem Jahr lädt das Historische Seminar für Dienstag, den 19.11.2013
um 18.15 Uhr in das Philosophicum (P1) zu einem Jahresvortrag ein. Dieser
Vortrag, in den vergangenen Jahren stets sehr gut besucht, möchte anhand eines
Themas von breitem Interesse alle Mitarbeiter und Studierenden, Freunde,
Ehemalige und an der Geschichte Interessierte zu einem gemeinsamen Abend
zusammenführen.
Wir freuen uns sehr, dazu in diesem Jahr Herrn Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult.
Peter Schreiner gewonnen zu haben, der zu dem Thema spricht:

Byzanz als Vermittler von Wissen
in den Westen und in die slavische Welt.

Hier finden Sie das Plakat zur Veranstaltung: Jahresvortrag Historisches Seminar 2013

Änderung des Veranstaltungsortes Vortragsreihe "Zeitenwende"

Aufgrund des sehr großen Interesses an der Vortragsreihe „Zeitenwende. 100 Jahre Erster Weltkrieg“ haben sich die Veranstaltungsorte für die beiden ersten Vorträge geändert:

Der Vortrag von Prof. Andreas Rödder „Zeitenwende. Der Erste Weltkrieg in der Geschichte“ findet am 5.11.2013 um 18.30 im Haus am Dom statt.
Der Vortrag von Christopher Clark „Kriegsausbruch. Der Weg in den Ersten Weltkrieg“ findet am 26.11.2013 um 18.30 im Mainzer Rathaus statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Landeszentrale für politische Bildung:
http://www.politische-bildung-rlp.de/schwerpunkte/100-jahre-erster-weltkrieg/vortragsreihe.html

Zeitenwende: 100 Jahre Erster Weltkrieg

Der „Große Krieg“, wie die Engländer und die Franzosen sagen, markierte eine Zeitenwende mit unüberschaubaren politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Folgen. Die Vortragsreihe möchte insbesondere diese Bedeutung des Krieges und die durch ihn ausgelösten langfristigen Veränderungen aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen. Dabei kommen neben klassischen Fragestellungen auch weniger bekannte Sichtweisen zur Geltung. An sechs Abenden werden im Erthaler Hof ausgewiesene Experten Einblicke in regionalgeschichtliche, medizinische, technologische und erfahrungsgeschichtliche Dimensionen jener Zeitenwende eröffnen. Abrunden wird die Reihe eine Podiumsdiskussion mit anschließendem Empfang in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. Hierzu laden das Historische Seminar der Johannes Gutenberg-Universität und die Landeszentrale für politische Bildung alle interessierten Mainzer Bürger ganz herzlich ein.

Kulturrevolution im Zarenreich. Wie Russland nach Europa kam

Fünf Mal wurde Hochzeit gehalten - zwischen dem Haus Württemberg und der Romanow-Zarendynastie in Russland. Ab Samstag dokumentiert eine große Ausstellung im Landesmuseum Württemberg diese Heiratspolitik, mit der die Romanows ihr Reich an Europa banden. Ein Kulturbruch, der Russland verändert hat. Seit Peter dem Großen haben die Zaren ihr Land verwestlicht und dabei radikal mit russischen Traditionen gebrochen. Gleichzeitig wurde das Zarenreich ein attraktives Ziel für Intellektuelle, Karrieristen und Fürstentöchter aus Europa. Was faszinierte die Romanows am Westen? Wie hat Russland diesen Identitäts-Verlust verkraftet?

Dazu hat SWR2 eine Sendung aufgezeichnet, die am Freitag, 04.10.2013, um 17.05 Uhr auf SWR2 ausgestrahlt werden wird. Neben Manfred Hildermeier (Universität Göttingen) und Hans-Heinrich Nolte (Universität Hannover) diskutiert auch Prof. Dr. Jan Kusber vom Historischen Seminar der Universität Mainz.

 

Vortrag von Dr. Thomas Weber „Hitlers Wandel im München des Jahres 1919“ am 03.07.2013

Im Rahmen des Oberseminars von Herrn Hoeres findet am Mittwoch, den 3. Juli, um 18 Uhr, ein Vortrag von Thomas Weber zum Thema „Hitlers Wandel im München des Jahres 1919“. Hierzu sind alle Interessierte herzlich eingeladen. Genauere Informationen finden Sie im Anhang.

Gastvortrag_Weber

Erfinden, Täuschen, Aufdecken?! Mainzer Mittelalterfälschungen

Zur Eröffnung der Ausstellung „Erfinden, Täuschen, Aufdecken?! Mainzer Mittelalterfälschungen“ am Dienstag, 2. Juli 2013, um 18.30 Uhr, im Stadtarchiv Mainz, Rheinallee 3B, lädt die Stadt Mainz herzlich ein.

Die Studio-Ausstellung ist aus einer im Sommersemester 2013 veranstalteten archivpädagogischen
Übung mit Studierenden des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz entstanden.
Das Projekt wird von den Studierenden im Rahmen des Eröffnungsabends vorgestellt.

Öffentliches Institutscolloquium im Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

14.5.2013
Ulrike Enke (Institut für Geschichte der Pharmazie – Universität Marburg): ›Leben‹ aus der Archiv-Box. Wie schreibt man eine Behring-Biographie?

11.6.2013
Susanne Bauer (Juniorprofessur mit dem Schwerpunkt Wissenschaftssoziologie): Andere Kartierungen?   Die Humangenetik in der Sowjetunion

25.6.2013
Susanne Michl (Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, UM Mainz): »Vertrauen Sie mir, ich bin Arzt!« Über den Wandel von Vertrauenskulturen im 20. und 21. Jahrhundert

9.7.2013
Sylvia Landau (Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin/Historisches Seminar, Universität Mainz): Das Sanitätswesen der Bundeswehr 1955-1970

Zeit: immer dienstags, 18-20 Uhr
Ort: Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. Am Pulverturm 13, Geb. 906. Bibliothek Untergeschoss, Seminarraum

Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit, die Diskussion bei Wein und Brezel fortzusetzen.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte: Axel C. Hüntelmann, huentelm@uni-mainz.de.

Vortrag Prof. Schnettger: Der Anfang der „Erbfeindschaft“? Frankreich und das Alte Reich im Zeitalter Ludwigs XIV

Am 23. April 2013, wird ein Vortrag von Prof. Matthias Schnettger mit dem Thema:

Der Anfang der „Erbfeindschaft“? Frankreich und das Alte Reich im Zeitalter Ludwigs XIV

im Salon des Schönborner Hofes stattfinden. Prof. Matthias Schnettger ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Mainz und wird im Salon des Schönborner Hofes (Institut Français) im Zuge eines Vortrages seine Forschungsergebnisse vorstellen, die Aufschluss über den Anfang der „Erbfeindschaft“ zwischen Frankreich und Deutschland geben. Dabei richtet er seinen Blick insbesondere auf den „Roi Soleil“ Ludwig XIV.

Dienstag, den 23. April 2013 um 19.00 Uhr
Institut Français Mainz, Schillerstraße 11
(Freier Eintritt)

Plakat Schnettger_22.03.2013

Lesung von Ulrich Kunzmann: Antoine de Rivarol "Vom Menschen"

Ulrich Kunzmann, der bekannte Übersetzer romanischer Autoren, liest am 16. April 2013 im Salon des Schönborner Hofes (Institut Français) aus seinem neuen Werk:

„Vom Menschen“ (Verlag Matthes & Seitz, Berlin 2012).

Darin greift er auf die veröffentlichten Werke des großen Sprachkünstlers und Revolutionskritikers Rivarols zurück, die er gesammelt und pointiert ins Deutsche übersetzt hat.

Dienstag, den 16.April 2013, 19.30 Uhr
Institut Français Mainz, Schillerstraße 11
(Freier Eintritt)

Die Historikerin Lisa Klewitz wird im Anschluss an die Lesung einen Einblick in den historischen Kontext geben.

Plakat Rivarol