Forschung

Jahresvortrag des Historischen Seminars am 7. November 2012

Am 7. November 2012 findet um 18:15 Uhr in Hörsaal P1 (Philosophicum) wieder der Jahresvortrag des Historischen Seminars statt.

Herr Professor Dr. Andreas Wirsching vom Institut für Zeitgeschichte München wird einen Vortrag zum Thema "Herr meiner selbst? Überlegungen zu einer Geschichte des modernen Lebenslaufs" halten.

Alle Mitglieder und Freunde des Historischen Seminars sind herzlich eingeladen!

Plakat Jahresvortrag 2012

Historikertag 2012: Helfer gesucht

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

vom 25.-28. September 2012 ist der Historikertag zu Gast in Mainz, ein für die Universität und vor allem das Historische Seminar einzigartiges Erlebnis. Das erste Mal in seiner mehr als 100-jährigen Geschichte wird der Kongress, einer der größten geisteswissenschaftlichen Kongresse in Europa, an der Johannes Gutenberg-Universität stattfinden. In insgesamt 68 Sektionen mit rund 300 einzelnen Vorträgen werden zahlreiche Historiker ihre Forschungsergebnisse präsentieren, eine einmalige Möglichkeit, sich mit Themen aller Epochen und Teildisziplinen der Geschichte zu beschäftigen. Der Historikertag bietet aber noch mehr: Es gibt zwei große Festveranstaltungen, ein Forum für Doktoranden, ein eigens für Schüler entwickeltes Programm, ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm und etliche Sonderveranstaltungen. Zudem zeigen auf der großen Fachausstellung über 100 Verlage und Institutionen ihre Programme und Arbeit.

Mit den Planungen und Vorbereitungen sind wir seit nunmehr knapp zwei Jahren beschäftigt. Wir, das sind das Mainzer Ortskomitee, zu dem Herr Prof. Rödder als Sprecher sowie Frau Prof. Hensel-Grobe, Frau Prof. Horster, Herr Prof. Kusber, Herr Prof. Pahlitzsch und Herr Prof. Schneider gehören, und das Organisationsbüro mit einer Geschäftsführerin und sechs Hilfskräften.

Wir allein können die vielfältigen Aufgaben während des Historikertages nicht bewältigen: Die Besucher müssen empfangen werden und ihre Tagungsunterlagen erhalten; die Räume, in denen die Sektionen stattfinden, sind einzurichten und der Einlass zu kontrollieren; die Aussteller benötigen bei der Anlieferung und dem Aufbau ihrer Stände Unterstützung; einzelne Ausstellungsbereiche müssen betreut werden; für die Exkursionen und einzelne Programmpunkte des Rahmenprogramms sind Begleitungen notwendig; die Presselounge muss eingerichtet und die Journalisten bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Nicht zuletzt gilt es, das Tagungsbüro zu besetzen und Ansprechpartner für alle Fragen zu sein. Für all diese Aufgaben und einen reibungslosen Ablauf benötigen wir Hilfe.

Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns als Mitglieder des Tagungsteams unterstützen würden und den Historikertag als Mitwirkende erleben möchten. Es ist uns dabei leider nicht möglich, Sie für Ihre Hilfe zu entlohnen. Doch bieten wir Ihnen an, Ihnen eine Praktikumsbescheinigung für Ihre Tätigkeit auszustellen, die Ihnen somit als Praktikum im Sinne des B.A.-Studienganges anerkannt wird. Bedanken möchten wir uns bei Ihnen vor allem mit dem Helferfest, zu dem wir Sie nach dem Historikertag einladen können.

Wenn Sie Interesse haben oder Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an mich.

Mit herzlichen Grüßen

Heidrun Ochs

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Dr. Heidrun Ochs
Geschäftsführerin
49. Deutscher Historikertag 2012
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Historisches Seminar
Hegelstraße 59
55122 Mainz

Tel.: 06131-3938390
Mobil: 0151-41464095
Fax: 06131-3938399

heidrun.ochs@uni-mainz.de
www.historikertag.de

Internationale Tagung "Imagines III: Magic and the Supernatural from the Ancient World" 13.-15. September 2012 in Mainz

Vom 13.-15. September 2012 findet in Mainz die 3. Tagung des internationalen Forschungsverbundes "Imagines. Antiquity in the visual and performing art" zu dem Thema "Magic and the Supernatural from the Ancient World" statt.

To what extent did mythological figures such as Circe and Medea influence the representation of the powerful ‘oriental’ enchantress in modern European art? What role did the ancient gods and heroes play in the construction of the imaginary worlds of the modern fantasy genre? What is the role of undead creatures like zombies, animated skeletons and vampires in mythological films? The heroes, gods, demons and powerful enchantresses of the ancient world always played a prominent role in the post-Classical imagination. Similarly, the great adventures and famous love affairs of ancient Greek and Roman gods and mortals have influenced the reception of Classical culture and still feature prominently in the modern conception of antiquity. For centuries the revival, reconstruction and adaptation of ancient myths and religion in the arts have provided the backdrop for the exploration of and debate about contemporary fears, hopes and ideals.

Programm von Imagines III
Mehr Informationen zum Imagines-Project

49. Deutscher Historikertag 2012 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Europas größter geisteswissenschaftlicher Fachkongress kommt nach Mainz. Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) und der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) haben die Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Tagungsort des 49. Deutschen Historikertags 2012 ausgewählt. Rund 3.000 Historikerinnen und Historiker aus aller Welt werden nun 2012 an der Mainzer Universität erwartet. Das Historische Seminar der Johannes Gutenberg-Universität wird die Organisation dieser mehrtägigen Veranstaltung übernehmen.

Keine Kameraden – Filmvorführung und Podiumsdiskussion mit Filmautorin Beate Lehr-Metzger und Historiker Christian Streit

Der Verein der Freunde der Geschichtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz e.V. zeigt am Donnerstag, 31. Mai 2012, um 18 Uhr den Film "Keine Kameraden" von Beate Lehr-Metzger.

Der Dokumentarfilm ruft das Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener des Zweiten Weltkriegs, die zur Zwangsarbeit nach Deutschland transportiert worden waren, ins Gedächtnis. Durch die Blitzkriegstrategie des NS-Regimes machte die Wehrmacht in den ersten Monaten nach dem Überfall auf die Sowjetunion rund 3,5 Millionen Kriegsgefangene. Aufgrund von Unterernährung, Unterkühlung, Typhus, Misshandlungen und gezielten Tötungen waren im Februar 1942 rund 2 Millionen von ihnen bereits tot. In ihrem Film zeichnet Lehr-Metzger am Beispiel zweier Kriegsgefangener auf Langeoog – Nikolai Kurilow und Boris Scharapow – diese Geschichte nach, um so gemeinsam mit Zeitzeugen und ihren Familien sowie Historikern an das Sterben der sowjetischen Kriegsgefangenen zu erinnern.

Der Titel des Films geht auf das gleichnamige Buch des Historikers Christian Streit zurück, der gemeinsam mit Regisseurin Beate Lehr-Metzger im Anschluss an die Filmvorführung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz für eine Podiumsdiskussion zur Verfügung stehen wird. Die Filmvorführung beginnt am Donnerstag, 31. Mai 2012, um 18 Uhr im Hörsaal N3 in der Muschel, Johann-Joachim-Becher-Weg 23, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für ihren Dokumentarfilm „Keine Kameraden“ erhält Beate Lehr-Metzger Ende 2012 den mit 15.000 Euro dotierten Marion-Samuel-Preis der Stiftung „Erinnerung Lindau“. Alle bisher angefragten öffentlich-rechtlichen Sender haben sich jedoch, wie Franziska Augstein im Januar 2012 in der Süddeutschen kritisierte, geweigert, den Film zur Ausstrahlung anzunehmen.

Vorträge der Zweigstelle Mainz der Südosteuropa-Gesellschaft im SoSe 2012

Dienstag, 22. Mai 2012, 18.15 Uhr
Prof. Dr. Wolfgang Dahmen (Jena) "Minderheiten in Rumänien vor dem Hintergrund der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen"
Fakultätssaal des Philosophicums; nähere Informationen finden Sie hier

Dienstag, 5. Juni 2012, 18.15 Uhr
Prof. Dr. Gheorghe Cliveti (Iaşi) "Protectorates and International Guarantees in South-Eastern Europe (1774-1878)"
Raum 01-718 im Philosophicum; nähere Informationen finden Sie hier

Dienstag, 3. Juli 2012, 18.15 Uhr
PD Dr. Rolf Wörsdörfer (Darmstadt) "Slowenische Deutschland-Wanderungen: Von den Vestfalski Slovenci im Ruhrgebiet bis zur Gastarbeitermigration nach Bayern (1880-1973)"
Raum 01-718 (Philosophicum); nähere Informationen finden Sie hier: Vortrag_Wörsdörfer.

Gastvortragsreihe Klassische Archäologie und Alte Geschichte im SoSe 2012

Montag, 23 .April 2012, 18.00 Uhr c.t.
Dr. Sabine Panzram (Hamburg): Die Iberische Halbinsel: Eine Geschichte in sechs Städten
Hörsaal P 2

Mittwoch, 02. Mai 2012, 18.00 Uhr c.t.
Prof. Dr. Claudia Rapp (Wien): Heilige Bischöfe in der Spätantike
Wissenschaftszentrum Byzanz im Institut für Kunstgeschichte, Binger Str. 26

Montag, 07. Mai 2012, 18.00 Uhr c.t.
Dr. Federica Wiel-Marin (Padua): Attische Keramik aus den Siedlungen der nordöstlichen Po-Ebene: Neue Erkenntnisse
Hörsaal P 2

Montag, 14. Mai 2012, 18.00 Uhr c.t.
Jun.-Prof. Dr. Ann-Cathrin Harders (Bielefeld): Attische Eskimos. Überlegungen zu den griechischen Verwandtschaftsbeziehungen
Hörsaal P 2

Montag, 21. Mai 2012, 18.00 Uhr c.t.
Jun.-Prof. Dr. Stephan Faust (Hamburg): Überlegungen zum Bildprogramm des Parther-Denkmals von Ephesos
Hörsaal P 2

Montag, 11. Juni 2012, 18.00 Uhr c.t.
Prof. Dr. Wolfram Martini (Gießen): Die urbanistische Entwicklung von Perge in der Kaiserzeit
Hörsaal P 2

Montag, 18. Juni 2012, 18.00 Uhr c.t.
Prof. Dr. Ralph Mathisen (Illinois): Cultural encounters between Romans and Barbarians in Late Antiquity: How the Barbarians preserved Classical Culture
Hörsaal P 2

Mittwoch, 20. Juni 2012, 18.00 Uhr c.t.
Prof. Dr. Arnaldo Marcone (Rom III): Mommsens Schüler: Das italienische Beispiel
Hörsaal P 2

Montag, 25. Juni 2012, 18.00 Uhr c.t.
Dr. Sven Ahrens (Oslo): 1500 Jahre Sepulkralkultur in der hellenistischen bis spätbyzantinischen Ostnekropole von Hierapolis in Phrygien
Hörsaal P 2

Montag, 02. Juli 2012, 18.00 Uhr c.t.
Prof. Dr. Hartwin Brandt (Bamberg): Verfaulende Gliedmaßen und tropfende Nasen. Zum geriatrischen Diskurs in der Antike
Hörsaal P 2

Montag, 09. Juli 2012, 18.00 Uhr c.t.
Dr. Panos Valavanis (Athen): Die politische und gesellschaftliche Rolle von Olympia
Hörsaal P 2

Vortragsreihe Byzanz in Mainz im SoSe 2012

Mittwoch, den 25. April, 18 Uhr
Dr. Petra Linscheid (Mainz): Jenseits der Seide – Frühbyzantinische Alltagskleidung und Gebrauchstextilien
Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Vortragssaal (Ernst-Ludwig-Platz 2)

Mittwoch, den 2. Mai, 18 Uhr
Prof. Dr. Claudia Rapp (Wien): Heilige Bischöfe in der Spätantike
Institut für Kunstgeschichte, Hörsaal (Binger Straße 26)

Dienstag, den 29. Mai, 18 Uhr
Prof. Dr. Jean-Michel Spieser (Fribourg): Christentum und Magie zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert
Institut für Kunstgeschichte, Hörsaal (Binger Straße 26)

Donnerstag, den 14. Juni, 18 Uhr
Prof. Dr. Albrecht Berger (München): Ein Reiseführer aus dem Mittelalter – mit den Patria durch Konstantinopel
Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Vortragssaal (Ernst-Ludwig-Platz 2)

Dienstag, den 19. Juni, 18 Uhr
Prof. Dr. Thomas Weber (Mainz): Der Altarraum in der Architektur des Christlichen Orients
Institut für Kunstgeschichte, Hörsaal (Binger Straße 26)

Dienstag, den 26. Juni, 18 Uhr
Dr. Zara Pogossian (Rom): Apocalyptic themes and texts as barometers of shifting historical paradigms in Armenian Sources: an exploration of traditions from V-XIII cc.
Infobox (am Gebäude der Rechtswissenschaft, Jakob-Welder-Weg 9)