Konferenzband „Kommunikation über Grenzen“ erschienen!

Zu Beginn des Jahres 2014 ist Band 6 der Reihe „Mainzer Beiträge zur Geschichte Osteuropas“ unter dem Titel „Kommunikation über Grenzen. Polen als Schauplatz transnationaler Akteure von den Teilungen bis heute“ erschienen. Dieser Konferenzband entstand aus einer Sektion des 2. Tags der deutschen Polenforschung, der im September 2011 in Mainz stattgefunden hat. Herausgeber des Bandes sind mit Lisa Bicknell, Benjamin Conrad und Hans-Christian Petersen drei Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte.

Zum Inhalt: Wie entstehen Grenzen? Und welche Rolle spielt Kommunikation dabei, Menschen und Gebiete voneinander abzugrenzen oder Trennungen zu überwinden? Der Band geht diesen Fragen am Beispiel Polens nach – einem Land, das sich in der Mitte Europas befindet, in seiner Geschichte aber immer wieder um den Erhalt der eigenen Staatlichkeit kämpfen musste. Sprache und Kommunikation, entweder über Grenzen oder über Grenzen hinweg, sind das verbindende Element der Beiträge, die zugleich einen Einblick in aktuelle Forschungen deutscher Polenexpertinnen und Polenexperten geben.

Aus dem Inhalt:

  • Lisa Bicknell, Benjamin Conrad: Einleitung
  • Benjamin Conrad: Das Ende der Föderation. Die Ostpolitik Piłsudskis und des Belweder-Lagers 1918-1920
  • Steffi Marung: Neue und alte Grenzen, neue und alte Missionen: Polens Ort in Europa
  • Daniela Druschel: Kommunikation zwischen Zentrale und Peripherie. Wien und Galizien 1772-1848
  • Justyna A. Turkowska: Zwischen Annäherung und Distanzierung. Eine Fallstudie zur Problematisierung der Tuberkulose in der Provinz Posen um die Jahrhundertwende
  • Lisa Bicknell: Austausch der Chefredakteure. Mieczysław Rakowski und Marion Dönhoff im Dialog über die deutsch-polnischen Beziehungen
  • Hans-Christian Petersen: Wegbereiter der deutsch-polnischen Verständigung? Die Lindenfelser Gespräche 1964-1979
  • Jan Kusber: Kommunikation über Grenzen und das Beispiel Polen vom 18. bis zum 21. Jahrhundert – ein Kommentar
Veröffentlicht am | Veröffentlicht in Forschung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.