Hybride Lehre bereichert Universität

 

In den Bildungswissenschaften der JGU kommen drei Disziplinen zusammen: die Psychologie, die Erziehungswissenschaft und die Soziologie. Laube und Ohl gehören hier zur Abteilung Psychologie. Seit Oktober 2021 arbeiten sie an einem der drei Pilotprojekte von ModeLL-M, den "Mainzer Modellen für digital erweitertes Lehren und Lernen": Sie entwickelten in einem speziell für diesen Zweck zusammengestellten Team "curriculumsbegleitende digitale Feedback-Portfolios". Prof. Dr. Marius Harring von der Arbeitsgruppe Schulforschung/Schulpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft und Prof. Dr. Margarete Imhof von der Abteilung Psychologie in den Bildungswissenschaften leiten seit August 2021 das Projekt.

"Portfolios kennen wir in der Lehramtsausbildung schon länger", erzählt Sebastian Laube, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt. "Die Studierenden legen eine Art Mappe an, eine Sammlung von Dokumenten." Oder abstrakt gesagt: "Sie wählen Artefakte aus, die einen gewissen Sinn erfüllen. Das können Informationen verschiedenster Art sein, die unsere Studierenden im Laufe der Semester erhalten haben, Reflexionen zu ihrer Entwicklung und vieles mehr." Ihr Portfolio begleitet sie durch das gesamte Studium bis in die Referendariatszeit.

"Solche Portfolios gibt es auch heute schon in digitaler Form", räumt Franziska Ohl, ebenfalls wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt, ein. "Mit dem Feedback aber bringen wir einen ganz neuen Faktor hinein, und wir stellen den Studierenden in diesem Semester erstmals eine digitale Plattform zu Verfügung, die ihnen viele neue Möglichkeiten eröffnet."

Mehr zu unserem Projekt finden Sie hier: https://www.magazin.uni-mainz.de/12507_DEU_HTML.php

Veröffentlicht am | Veröffentlicht in Allgemein