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Aspekte der Buchhandelsgeschichte

Dozent:innen: Moritz Döring
Kurzname: 05.610.121
Kurs-Nr.: 05.610.121
Kurstyp: Seminar

Voraussetzungen / Organisatorisches

Materialen und Aufgaben stelle ich in Moodle bereit. Wöchentlich halten wir via Microsoft Teams eine digitale Seminarsitzung ab. Als Prüfungsleistung biete ich eine mündliche Prüfung am Ende des Semesters an.

Empfohlene Literatur

Gérard Genette: Paratexte. Das Buch vom Beiwerk des Buchs. Mit einem Vorwort von Harald Weinrich. Aus dem Französischen von Dieter Hornig. Frankfurt a.M.: Suhrkamp (sechste Aufl.) 2016.

Inhalt

"Niedliche Büchlein mit einem Goldschnitt und mannigfachen Verzierungen“, ausgestattet nicht nur mit Kupferstichen, die sich „oft zu versuchten Kunstwerken, zu Abbildern berühmter Blätter der edeln Malerkunst erhoben“, sondern auch – oder insbesondere – mit aufwändigen Einbänden „von echtem Maroquin, von Seide, ja vom zierlichsten Moiré“. Solche zeitgenössischen Beschreibungen, wie hier stellvertretend aus dem Rezensionsorgan Hermes sowie aus Brockhaus‘ Real-Encyclopaedie entnommen, bezeugen, worauf bei literarischen Taschenbüchern des frühen 19. Jahrhunderts insbesondere (auch) das Augenmerk lag: auf visuell-gestalterischen Aspekten.

Letztere dienen jedoch nicht zuletzt als Anlass zur Kritik: „Diese Unternehmungen“, gemeint sind die auf dem Markt miteinander konkurrierenden Taschenbücher, würden „in der Regel nicht bloß von den Verlegern, sondern auch von den Dichtern und Herausgebern aus Industrie betrieben“, sodass keine Zeit mehr übrig bleibe, diese „Miniaturen mit Fleiß und Genauigkeit auszuführen.“ Taschenbücher erscheinen zeitgenössisch also als speziell für den Markt designte Produkte, mit denen zunächst pekuniäre Motive verfolgt werden – ganz im Gegensatz zu einer vermeintlich von den Gesetzen des Markts unabhängig existierenden Höhenkammliteratur.

Im Seminar wollen wir diese Verbindung ernst nehmen und der Verbindung Buchmarkt–Taschenbuch nachforschen sowie uns mit der Frage beschäftigen, ob das Medienformat Taschenbuch auch eine eigene Literatur hervorbringt, die sich möglicherweise dezidiert vom Markt her schreibt.

Termine

Datum (Wochentag) Zeit Ort
21.04.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
28.04.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
05.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
12.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
19.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
26.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
02.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
09.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
16.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
23.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
30.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
07.07.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
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Veröffentlicht am

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Aspekte der Buchhandelsgeschichte

Dozent:innen: Moritz Döring
Kurzname: 05.610.121
Kurs-Nr.: 05.610.121
Kurstyp: Seminar

Voraussetzungen / Organisatorisches

Materialen und Aufgaben stelle ich in Moodle bereit. Wöchentlich halten wir via Microsoft Teams eine digitale Seminarsitzung ab. Als Prüfungsleistung biete ich eine mündliche Prüfung am Ende des Semesters an.

Empfohlene Literatur

Gérard Genette: Paratexte. Das Buch vom Beiwerk des Buchs. Mit einem Vorwort von Harald Weinrich. Aus dem Französischen von Dieter Hornig. Frankfurt a.M.: Suhrkamp (sechste Aufl.) 2016.

Inhalt

"Niedliche Büchlein mit einem Goldschnitt und mannigfachen Verzierungen“, ausgestattet nicht nur mit Kupferstichen, die sich „oft zu versuchten Kunstwerken, zu Abbildern berühmter Blätter der edeln Malerkunst erhoben“, sondern auch – oder insbesondere – mit aufwändigen Einbänden „von echtem Maroquin, von Seide, ja vom zierlichsten Moiré“. Solche zeitgenössischen Beschreibungen, wie hier stellvertretend aus dem Rezensionsorgan Hermes sowie aus Brockhaus‘ Real-Encyclopaedie entnommen, bezeugen, worauf bei literarischen Taschenbüchern des frühen 19. Jahrhunderts insbesondere (auch) das Augenmerk lag: auf visuell-gestalterischen Aspekten.

Letztere dienen jedoch nicht zuletzt als Anlass zur Kritik: „Diese Unternehmungen“, gemeint sind die auf dem Markt miteinander konkurrierenden Taschenbücher, würden „in der Regel nicht bloß von den Verlegern, sondern auch von den Dichtern und Herausgebern aus Industrie betrieben“, sodass keine Zeit mehr übrig bleibe, diese „Miniaturen mit Fleiß und Genauigkeit auszuführen.“ Taschenbücher erscheinen zeitgenössisch also als speziell für den Markt designte Produkte, mit denen zunächst pekuniäre Motive verfolgt werden – ganz im Gegensatz zu einer vermeintlich von den Gesetzen des Markts unabhängig existierenden Höhenkammliteratur.

Im Seminar wollen wir diese Verbindung ernst nehmen und der Verbindung Buchmarkt–Taschenbuch nachforschen sowie uns mit der Frage beschäftigen, ob das Medienformat Taschenbuch auch eine eigene Literatur hervorbringt, die sich möglicherweise dezidiert vom Markt her schreibt.

Termine

Datum (Wochentag) Zeit Ort
21.04.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
28.04.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
05.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
12.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
19.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
26.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
02.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
09.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
16.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
23.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
30.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
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07.07.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
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Dozent:innen: Moritz Döring
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Materialen und Aufgaben stelle ich in Moodle bereit. Wöchentlich halten wir via Microsoft Teams eine digitale Seminarsitzung ab. Als Prüfungsleistung biete ich eine mündliche Prüfung am Ende des Semesters an.

Empfohlene Literatur

Gérard Genette: Paratexte. Das Buch vom Beiwerk des Buchs. Mit einem Vorwort von Harald Weinrich. Aus dem Französischen von Dieter Hornig. Frankfurt a.M.: Suhrkamp (sechste Aufl.) 2016.

Inhalt

"Niedliche Büchlein mit einem Goldschnitt und mannigfachen Verzierungen“, ausgestattet nicht nur mit Kupferstichen, die sich „oft zu versuchten Kunstwerken, zu Abbildern berühmter Blätter der edeln Malerkunst erhoben“, sondern auch – oder insbesondere – mit aufwändigen Einbänden „von echtem Maroquin, von Seide, ja vom zierlichsten Moiré“. Solche zeitgenössischen Beschreibungen, wie hier stellvertretend aus dem Rezensionsorgan Hermes sowie aus Brockhaus‘ Real-Encyclopaedie entnommen, bezeugen, worauf bei literarischen Taschenbüchern des frühen 19. Jahrhunderts insbesondere (auch) das Augenmerk lag: auf visuell-gestalterischen Aspekten.

Letztere dienen jedoch nicht zuletzt als Anlass zur Kritik: „Diese Unternehmungen“, gemeint sind die auf dem Markt miteinander konkurrierenden Taschenbücher, würden „in der Regel nicht bloß von den Verlegern, sondern auch von den Dichtern und Herausgebern aus Industrie betrieben“, sodass keine Zeit mehr übrig bleibe, diese „Miniaturen mit Fleiß und Genauigkeit auszuführen.“ Taschenbücher erscheinen zeitgenössisch also als speziell für den Markt designte Produkte, mit denen zunächst pekuniäre Motive verfolgt werden – ganz im Gegensatz zu einer vermeintlich von den Gesetzen des Markts unabhängig existierenden Höhenkammliteratur.

Im Seminar wollen wir diese Verbindung ernst nehmen und der Verbindung Buchmarkt–Taschenbuch nachforschen sowie uns mit der Frage beschäftigen, ob das Medienformat Taschenbuch auch eine eigene Literatur hervorbringt, die sich möglicherweise dezidiert vom Markt her schreibt.

Termine

Datum (Wochentag) Zeit Ort
21.04.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
28.04.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
05.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
12.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
19.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
26.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
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02.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
09.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
16.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
23.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
30.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
07.07.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
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Lehrveranstaltungen aus Jogustine einbinden

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Gérard Genette: Paratexte. Das Buch vom Beiwerk des Buchs. Mit einem Vorwort von Harald Weinrich. Aus dem Französischen von Dieter Hornig. Frankfurt a.M.: Suhrkamp (sechste Aufl.) 2016.

Inhalt

"Niedliche Büchlein mit einem Goldschnitt und mannigfachen Verzierungen“, ausgestattet nicht nur mit Kupferstichen, die sich „oft zu versuchten Kunstwerken, zu Abbildern berühmter Blätter der edeln Malerkunst erhoben“, sondern auch – oder insbesondere – mit aufwändigen Einbänden „von echtem Maroquin, von Seide, ja vom zierlichsten Moiré“. Solche zeitgenössischen Beschreibungen, wie hier stellvertretend aus dem Rezensionsorgan Hermes sowie aus Brockhaus‘ Real-Encyclopaedie entnommen, bezeugen, worauf bei literarischen Taschenbüchern des frühen 19. Jahrhunderts insbesondere (auch) das Augenmerk lag: auf visuell-gestalterischen Aspekten.

Letztere dienen jedoch nicht zuletzt als Anlass zur Kritik: „Diese Unternehmungen“, gemeint sind die auf dem Markt miteinander konkurrierenden Taschenbücher, würden „in der Regel nicht bloß von den Verlegern, sondern auch von den Dichtern und Herausgebern aus Industrie betrieben“, sodass keine Zeit mehr übrig bleibe, diese „Miniaturen mit Fleiß und Genauigkeit auszuführen.“ Taschenbücher erscheinen zeitgenössisch also als speziell für den Markt designte Produkte, mit denen zunächst pekuniäre Motive verfolgt werden – ganz im Gegensatz zu einer vermeintlich von den Gesetzen des Markts unabhängig existierenden Höhenkammliteratur.

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Termine

Datum (Wochentag) Zeit Ort
21.04.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
28.04.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
05.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
12.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
19.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
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26.05.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
02.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
1141 - Philosophisches Seminargebäude
09.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
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16.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
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23.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
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30.06.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
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07.07.2020 (Dienstag) 16:15 - 17:45 02 445 P205
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