Arbeitsstelle Friedrich und Dorothea Schlegel

Eine kurze Geschichte der Arbeitsstelle

Am 1.4.2008 konnte aus Mitteln der Thyssen Stiftung die Arbeitsstelle Friedrich und Dorothea Schlegel eingerichtet werden, die dem Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz angegliedert ist und deren Fortbestand unter anderem durch den Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften ermöglicht wurde. Nachdem die DFG im Juli 2012 den Antrag auf Abschluss der Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe bewilligt hat, war die Arbeitsstelle seit Projektbeginn im September 2012 mit Matthias Emrich (bis Ende 2018) besetzt. Ab April 2017 bis Oktober 2020 verstärkte Dr. Anke Lindemann als Projektkoordinatorin das Team. Seit 2019 ist Cosima Jungk als wissenschaftliche Mitarbeiterin Teil der Arbeitsstelle. Im Januar 2021 übernahm sie die Projektkoordination und wird durch Tim Porzer als wissenschaftlicher Mitarbeiter unterstützt.

Die Aufgaben der Arbeitsstelle, die (unter Federführung von Prof. Dr. Ulrich Breuer) zunächst mit Dr. Maren Jäger, dann mit Dr. Barbara Otto besetzt war und aktuell von Dr. Anke Lindemann geleitet wird, bestanden zunächst in der Erstellung einer Datenbank, in die sämtliche Hinweise auf Briefe von und an Friedrich und Dorothea Schlegel eingearbeitet wurden. Nach der Auswertung einschlägiger Repositorien und der Kontaktaufnahme mit den besitzenden Institutionen konnten mehrere hundert Briefe in unterschiedlichen Bibliotheken und Archiven digital erfasst werden; im Laufe der Jahre 2009 bis 2012 wurden von allen erreichbaren Autographen Friedrich Schlegels Digitalisate erstellt.

Aktuell wird in der Mainzer Arbeitsstelle mit Unterstützung der DFG an den Bänden 28, 31, 32 und den Supplementen der Abteilung III gearbeitet.