Arbeitsstelle Friedrich und Dorothea Schlegel

Am 1.4.2008 konnte aus Mitteln der Thyssen Stiftung die Arbeitsstelle Friedrich und Dorothea Schlegel eingerichtet werden, die dem Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz angegliedert ist und deren Fortbestand unter anderem durch den Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften ermöglicht wurde. Nachdem die DFG im Juli 2012 den Antrag auf Abschluss der Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe bewilligt hat, ist die Arbeitsstelle seit Projektbeginn im September 2012 mit Matthias Emrich besetzt. Seit April 2017 verstärkt Dr. Anke Lindemann als Projektkoordinatorin das Team.

Die Aufgaben der Arbeitsstelle, die (unter Federführung von Prof. Dr. Ulrich Breuer) zunächst mit Dr. Maren Jäger, dann mit Dr. Barbara Otto besetzt war und aktuell von Dr. Anke Lindemann geleitet wird, bestanden zunächst in der Erstellung einer Datenbank, in die sämtliche Hinweise auf Briefe von und an Friedrich und Dorothea Schlegel eingearbeitet wurden. Nach der Auswertung einschlägiger Repositorien und der Kontaktaufnahme mit den besitzenden Institutionen konnten mehrere hundert Briefe in unterschiedlichen Bibliotheken und Archiven digital erfasst werden; im Laufe der Jahre 2009 bis 2012 wurden von allen erreichbaren Autographen Friedrich Schlegels Digitalisate erstellt. Um die Arbeiten mit der nötigen Professionalität vor Ort durchführen zu können, wurde vom Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften ein mobiles Scan-System der Firma Vestigia, bestückt mit einer digitalen Spiegelreflexkamera, angeschafft, das bereits hervorragende Ergebnisse erbracht hat und seither auch anderen Projekten und Kooperationspartnern des Forschungsschwerpunkts zur Verfügung stehen wird. Die Fotografenmeisterin Monika Gräwe vom Arbeitsbereich Digitale Dokumentation ist mit der Nachbearbeitung der Digitalisate betraut worden.