Fachverbände und wissenschaftliche Vereinigungen

AG Digitale Romanistik

Die Arbeitsgruppe "Digitale Romanistik" (AG Digitale Romanistik) ist eine Einrichtung des Deutschen Romanistenverbandes (DRV), die 2014 mit dem Ziel gegründet wurde, die Konsequenzen der Digitalisierung in ihren Herausforderungen und Chancen für unterschiedliche Fachgebiete und Teilaspekte zu reflektieren. Dies bedeutet, die spezifische Perspektive der romanistischen Sprach-, Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften sowie der Fachdidaktik auf die Digitalisierung sichtbar zu machen und die Bedürfnisse der Romanistik an digitale Datenbestände, Infrastrukturen, Ausbildungsmöglichkeiten, Förderstrategien und vieles mehr zu formulieren. Die Arbeitsgruppe möchte auf diese Weise den DRV und die Romanistik als Fach dabei unterstützen, zu den anstehenden Fragen eigene Positionen weiter zu entwickeln, Empfehlungen für Zukunftsstrategien zu formulieren, sich aktiv an nationalen und europäischen Prozessen zu beteiligen sowie das bedeutende Gewicht der Romanistik in den Geisteswissenschaften auch im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften gegenüber Forschungsförderern, Universitätsleitungen und der breiteren Öffentlichkeit deutlich zu machen. Gegenwärtig beschäftigt sich die Arbeitsgruppe vor allem mit den Themen Langzeitarchivierung von Forschungsdaten, Vermittlung von Workshops zu Methoden der Digitalen Romanistik sowie dem Aufbau einer einschlägigen Bibliografie. (Quelle: Deutscher Romanistenverband (DRV))  

Asociación Internacional de Hispanistas (AIH)

La Asociación Internacional de Hispanistas, fundada en 1962 en Oxford, es una institución abierta, cuyo propósito esencial es promover la investigación y la enseñanza en el campo de los estudios hispánicos, fomentando el intercambio de ideas, métodos y enfoques practicados en los distintos países de los que provienen sus más de 1400 socios. Con el apoyo de la Fundación Duques de Soria, la AIH organiza congresos cada tres años, seguidos de la publicación de las actas. También publica un Boletín bibliográfico anual cuyo número 1 apareció en 1994.    

Deutscher Hispanistenverband (DHV)

Der Deutsche Hispanistenverband (DHV) wurde 1977 gegründet. Er vertritt die allgemeinen Interessen, die sich aus Lehr- und Forschungsaufgaben im Bereich der Hispanistik im deutschen Sprachraum ergeben. Dies geschieht einerseits durch die Unterstützung der fachwissenschaftlichen Zusammenarbeit und Forschung auf dem Feld der hispanistischen Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaften, und andererseits durch die Förderung des wissenschaftlichen Austausches sowie der fachbezogenen Kommunikation auch auf internationaler Ebene. Einer breiteren Öffentlichkeit wird die Arbeit des Verbandes insbesondere durch die zweijährliche Ausrichtung des internationalen "Deutschen Hispanistentages" sichtbar, eines Informations- und Diskussionsforums zu aktuellen Themen der hispanistischen Forschung und Lehre.  

Deutscher Romanistenverband (DRV)

Der Deutsche Romanistenverband (DRV) wurde 1953 gegründet. Mit inzwischen über 1100 Mitgliedern ist er der größte wissenschaftliche Fachverband der Romanistik im deutschsprachigen Raum. Er vertritt die Interessen, die sich aus den Lehr- und Forschungsaufgaben im Bereich der Romanistik ergeben. Entsprechend fördert der Verband den wissenschaftlichen Austausch, fachbezogene Information und Diskussion, den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit, insbesondere im Hinblick auf eine wissenschaftliche Lehrerausbildung. Darüber hinaus vermittelt er Kontakte innerhalb des Netzwerks der romanistisch Forschenden und Lehrenden sowie an Politik und Medien. Der Verband hält alle zwei Jahre den "Deutschen Romanistentag" ab, die größte wissenschaftlichen Fachtagung der Romanistik im deutschen Sprachgebiet. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs finanziert der DRV Sommerschulen sowie gemeinsam mit den übrigen romanistischen Fachverbänden das Forum Junge Romanistik. Mit dem Elise-Richter-Preis honoriert er herausragende Promotionen und Habilitatio­nen.  

Fachverbände und wissenschaftliche Vereinigungen

AG Digitale Romanistik

Die Arbeitsgruppe "Digitale Romanistik" (AG Digitale Romanistik) ist eine Einrichtung des Deutschen Romanistenverbandes (DRV), die 2014 mit dem Ziel gegründet wurde, die Konsequenzen der Digitalisierung in ihren Herausforderungen und Chancen für unterschiedliche Fachgebiete und Teilaspekte zu reflektieren. Dies bedeutet, die spezifische Perspektive der romanistischen Sprach-, Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften sowie der Fachdidaktik auf die Digitalisierung sichtbar zu machen und die Bedürfnisse der Romanistik an digitale Datenbestände, Infrastrukturen, Ausbildungsmöglichkeiten, Förderstrategien und vieles mehr zu formulieren. Die Arbeitsgruppe möchte auf diese Weise den DRV und die Romanistik als Fach dabei unterstützen, zu den anstehenden Fragen eigene Positionen weiter zu entwickeln, Empfehlungen für Zukunftsstrategien zu formulieren, sich aktiv an nationalen und europäischen Prozessen zu beteiligen sowie das bedeutende Gewicht der Romanistik in den Geisteswissenschaften auch im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften gegenüber Forschungsförderern, Universitätsleitungen und der breiteren Öffentlichkeit deutlich zu machen. Gegenwärtig beschäftigt sich die Arbeitsgruppe vor allem mit den Themen Langzeitarchivierung von Forschungsdaten, Vermittlung von Workshops zu Methoden der Digitalen Romanistik sowie dem Aufbau einer einschlägigen Bibliografie. (Quelle: Deutscher Romanistenverband (DRV))

 

Asociación Internacional de Hispanistas (AIH)

La Asociación Internacional de Hispanistas, fundada en 1962 en Oxford, es una institución abierta, cuyo propósito esencial es promover la investigación y la enseñanza en el campo de los estudios hispánicos, fomentando el intercambio de ideas, métodos y enfoques practicados en los distintos países de los que provienen sus más de 1400 socios. Con el apoyo de la Fundación Duques de Soria, la AIH organiza congresos cada tres años, seguidos de la publicación de las actas. También publica un Boletín bibliográfico anual cuyo número 1 apareció en 1994.

 

 

Deutscher Hispanistenverband (DHV)

Der Deutsche Hispanistenverband (DHV) wurde 1977 gegründet. Er vertritt die allgemeinen Interessen, die sich aus Lehr- und Forschungsaufgaben im Bereich der Hispanistik im deutschen Sprachraum ergeben. Dies geschieht einerseits durch die Unterstützung der fachwissenschaftlichen Zusammenarbeit und Forschung auf dem Feld der hispanistischen Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaften, und andererseits durch die Förderung des wissenschaftlichen Austausches sowie der fachbezogenen Kommunikation auch auf internationaler Ebene. Einer breiteren Öffentlichkeit wird die Arbeit des Verbandes insbesondere durch die zweijährliche Ausrichtung des internationalen "Deutschen Hispanistentages" sichtbar, eines Informations- und Diskussionsforums zu aktuellen Themen der hispanistischen Forschung und Lehre.

 

Deutscher Romanistenverband (DRV)

Der Deutsche Romanistenverband (DRV) wurde 1953 gegründet. Mit inzwischen über 1100 Mitgliedern ist er der größte wissenschaftliche Fachverband der Romanistik im deutschsprachigen Raum. Er vertritt die Interessen, die sich aus den Lehr- und Forschungsaufgaben im Bereich der Romanistik ergeben. Entsprechend fördert der Verband den wissenschaftlichen Austausch, fachbezogene Information und Diskussion, den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit, insbesondere im Hinblick auf eine wissenschaftliche Lehrerausbildung. Darüber hinaus vermittelt er Kontakte innerhalb des Netzwerks der romanistisch Forschenden und Lehrenden sowie an Politik und Medien. Der Verband hält alle zwei Jahre den "Deutschen Romanistentag" ab, die größte wissenschaftlichen Fachtagung der Romanistik im deutschen Sprachgebiet. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs finanziert der DRV Sommerschulen sowie gemeinsam mit den übrigen romanistischen Fachverbänden das Forum Junge Romanistik. Mit dem Elise-Richter-Preis honoriert er herausragende Promotionen und Habilitatio­nen.

 

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Informationsportale

Arbeitskreis VR/AR-Learning

Das Portal VR/AR-Learning ist an der Universität Potsdam angesiedelt und wird vom Arbeitskreis VR/AR-Learning betreut. Dabei handelt es sich um eine interdisziplinäre Forschergruppe, die sich mit aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Trends zu Lehr- und Lernszenarien mit Technologien der Virtual und Augmented Reality (VR/AR) befasst. Sie wurde auf der DeLFI 2017 im Nachgang eines gleichnamigen Workshops gegründet.

Der Arbeitskreis VR/AR-Learning ist innerhalb der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) den Fachgruppen Bildungstechnologien und Virtuelle Realität und Augmented Reality (VR&AR) zugeordnet.

Folgende Ziele motivieren die Arbeit der Gruppe im Kontext des Themas VR/AR-Learning:

  • Systematisierung und Validierung der pädagogisch-psychologischen und informationstechnischen Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse
  • Aufbau einer aktiven Community, die den Erfahrungsaustausch zwischen den relevanten Fachdisziplinen vorantreibt
  • Organisation von Aktivitäten, die den Wissensgewinn, die Sichtbarkeit und Kooperationen fördern

Somit adressiert der Arbeitskreis gleichermaßen Vertreterinnen und Vertreter der Informatik, Psychologie und Pädagogik sowie weiterer Fachdisziplinen rund um das Lehren und Lernen mit Virtual und Augmented Reality.

 

e-teaching.org

e-teaching.org ist ein öffentlich gefördertes, nicht-kommerzielles Informationsportal für Hochschullehrende im deutschsprachigen Raum, auf dem sich wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Informationen zur Gestaltung von Hochschulbildung mit digitalen Medien finden. In unterschiedlichen Formaten wie Grundlagenartikeln, Langtexten, Glossareinträgen, Erfahrungsberichten und Online-Events bietet es sowohl Einsteigerinnen und Einsteigern als auch Expertinnen und Experten Anknüpfungspunkte für die eigenen E-Learning-Aktivitäten – vom Medieneinsatz im Lehralltag bis hin zur Planung und Durchführung umfassender Maßnahmen. Dabei wird das Potenzial von digitalen Medien in der Hochschullehre aufgezeigt; Hürden und Herausforderungen werden jedoch nicht ausgeblendet. Die Inhalte erfahren eine fortlaufende Erweiterung und Aktualisierung. Regelmäßige Themenspecials rücken neue Trends in den Fokus. Links und Verweise auf externe Materialien werden stets kommentiert, wobei die Auswahl durch Qualität und Adäquatheit hinsichtlich der Zielgruppe und des Anwendungszwecks bestimmt wird.

Ziel des Angebots von e-teaching.org ist es, zum einen die selbst organisierte Weiterbildung zum Thema E-Teaching und E-Learning einzelner Dozierender zu unterstützen, zum anderen kann das Portal als Hilfsmittel bei der Umsetzung von Qualifizierungsmaßnahmen an Hochschulen genutzt werden.

Verantwortlich für das Projekt ist das Leibniz-Instituts für Wissensmedium (IWM) mit Sitz in Tübingen, ein außeruniversitäres Forschungsinstitut in der Trägerschaft der gemeinnützigen, privatrechtlichen Stiftung "Medien in der Bildung".

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Tagungen

17.03.2019

6. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum

Unter dem Thema "Digital Humanities: multimedial und multimodal" veranstaltet der Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) e. V. vom 25. bis 29. März 2019 seine mittlerweile 6. Jahrestagung.

Die Veranstaltung wird vom Verband DHd in Kooperation mit dem Centrum für Digitale Forschung in den Geistes-, Sozial‑ und Bildungswissenschaften (CEDIFOR) sowie dem Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften (mainzed) ausgerichtet. Räumlich wird die Tagung mit Vorträgen, Postersession, Keynotes und Events vom 27. bis 29. März an der Goethe-Universität Frankfurt verortet sein. Die vorgelagerten Workshops am 25. und 26. März finden an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt. (Quelle: DHd)

 

13.03.2019

XXII. Deutscher Hispanistentag: Konstellationen – Netze – Transformationen

Vom 27. bis 31. März 2019 findet an der Freien Universität Berlin der XXII. Deutsche Hispanistentag statt. Unter den Schlagwörtern "Konstellationen - Netze - Transformation" widmet sich die Veranstaltung den Verflechtungen der spanischen Sprache und der in ihr ausgedrückten Literaturen und Kulturen. Das Denken in Konstellationen dient dabei als Kristallisationspunkt für die methodische Selbstreflexion. Der Netzbegriff soll sprachliche, literarische oder kulturelle Verbindungen deutlich machen, die kein Zentrum haben müssen. Das Interesse für Transformationen bezieht sich sowohl auf linguistische wie literarische und kulturelle Phänomene und Zugriffe. Der XXII. Deutsche Hispanistentag lädt dazu ein, diese Zusammenhänge aus literatur- wie kulturwissenschaftlicher, aus linguistischer, didaktischer und transversaler Perspektive - auch vor dem Horizont aktueller wissenschaftlicher wie gesellschaftlicher Herausforderungen - zu untersuchen. (Quelle: Deutscher Hispanistenverband)

 

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Mitteilungen

09.04.2020

Quickstarter Online-Lehre - Ein neues Qualifizierungsspecial auf e-teaching.org

Aufgrund der Corona-Pandemie haben alle Hochschulen in Deutschland den Start der Präsenzveranstaltungen verschoben. Doch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) empfiehlt, das Sommersemester 2020 unbedingt als regulären Teil des Studiums anerkennen zu lassen. So stellen sich viele Lehrende zurzeit die Frage, wie sie ein "digitales Semester" erfolgreich durchführen können. e-teaching.org hat deshalb gemeinsam mit dem Hochschulforum Digitalisierung (HFD) und der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) einen kompakten Qualifizierungskurs entwickelt, der am 15. April 2020 mit einer einführenden Online-Veranstaltung um 10 Uhr startet.

Zielsetzung des Qualifzierungsspecials

Der 14-tägige Kompaktkurs richtet sich insbesondere an (Hochschul-)Lehrende, die bislang wenig Erfahrung mit dem Einsatz digitaler Medien haben. In einem Einführungsmodul und fünf Wahlmodulen bietet die Veranstaltung Unterstützung bei zentralen aktuellen Fragen: Wie kann Hochschullehre mit einfachen Mitteln online durchgeführt werden? Wie können digitale Medien genutzt werden, um Inhalte zu vermitteln und selber zu erstellen sowie Studierende online im Selbststudium zu unterstützen und zu betreuen? Und wie können unter den aktuellen Bedingungen Prüfungen durchgeführt werden?

Zentrales Element jedes Moduls ist eine Online-Veranstaltung, die immer um 10 Uhr vormittags beginnt und in der grundlegende Informationen live vermittelt werden. Die Aufzeichnungen dieser Online-Events werden im Nachhinein zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus stehen für jedes Modul weiterführende Materialien zur Verfügung. Wer sich noch intensiver mit den Kursinhalten befassen will, kann sich optional in einem geschlossenen Kursraum (Moodle) anmelden.

Termine und Themen der einzelnen Module im Überblick

Mi., 15.04., 10 Uhr: Einsatz digitaler Medien in der Lehre: Einführung, Grundlagen, Methoden und Medien Einführungsmodul, ca. 2 Std.
Do., 16.04., 10 Uhr: Studierende aktivieren Wahlmodul 1, ca. 1,5 Std.
Fr., 17.04., 10 Uhr: Webinare gestalten Wahlmodul 2, ca. 1,5 Std.
Mi., 22.04., 10 Uhr: Konzeption von Lehrveranstaltungen unter Einsatz digitaler Medien Wahlmodul 3, ca. 1,5 Std.
Do., 23.04., 10 Uhr: Interaktive Videos Wahlmodul 4, ca. 1,5 Std.
Fr., 24.04., 10 Uhr: Elektronische Prüfungen Wahlmodul 5, ca. 1,5 Std.
Mi., 29.04.: Abschlussveranstaltung in Planung

 

Weitere Informationen

Eine detailliertere Beschreibung des Qualifizierungsspecials und des Programms sowie Informationen zu den Referentinnen und Referenten sind ab Dienstag, 14. April, auf einer eigenen Kursseite unter e-teaching.org abrufbar. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen werden in der einführenden Online-Veranstaltung am Mittwoch, 15. April, 10 Uhr, gegeben. Der Log-in zu der einstündigen Veranstaltung ist ebenfalls über e-teaching.org zu erreichen und wird ab ca. 09:45 Uhr freigeschaltet. Der Login erfolgt als "Gast". Benötigt wird lediglich ein Browser und der Flash-Player oder eine geeignete App. Weitere Hinweise zum Umgang mit dem virtuellen Veranstaltungsraum finden sich auf der zugehörigen Hilfeseite. (Quelle: e-teaching.org)

 

06.04.2020

Digitale Lehre gegen Corona

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den Auswirkungen auf die Hochschulen hat der Virtuelle Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) auf seiner Plattform die Seite Corona Special eingerichtet, auf der er Lehrenden und MitarbeiterInnen der Hochschulen in RLP Möglichkeiten und Empfehlungen zur Transformation der Präsenz- in digitale Lehre vorstellt. Damit der Umstieg der Lehre gut gelingt, für jede didaktische Herausforderung passende digitale Formen und geeignete Umsetzungswerkzeuge gefunden werden können, bietet das Portal vielfältige Anregungen und konkrete Hilfestellungen durch Tutorials und Templates. Im Rahmen der VCRP E-Cademy werden zusätzlich wöchentliche Digi-Talks angeboten, in denen auf individuelle Probleme bei der digitalen Transformation der Lehrveranstaltungen eingegangen wird. Das erste Treffen findet am 8. April 2020, um 16 Uhr statt.

 

03.04.2020

Das Hochschulforum Digitalisierung möchte den Hochschulen und Universitäten auf ihrem schwierigen Weg durch die aktuelle Krise mit seiner Expertise und seinem Netzwerk zur Seite stehen. Damit der Umstieg insbesondere des Lehrbetriebs vom Präsenz- in den virtuellen Raum möglichst barrierearm gelingt, hat die 2014 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) sowie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gegründete Plattform für Hochschulbildung im digitalen Zeitalter eine Internetseite eingerichtet, die alle Aktivitäten des Hochschulforums Digitalisierung zur Corona-Krise zusammenfasst. Neben einer Toolsammlung mit Werkzeugen für digitale Veranstaltungen finden sich dort zudem Soft Facts und Hacks für eine schnellen, aber bedachten Einstieg in die Online-Lehre, Hinweise zu Online-Events und Webinaren sowie Austauschmöglichkeiten über die sozialen Medien. (Quelle: Hochschuforum Digitalisierung)

 

03.04.2020

Die JG|U und Corona: Maßnahmen zur Unterstützung digitaler Lehr- und Lernangebote

Die Corona-Pandemie stellt alle Hochschulen und Universitäten vor große Herausforderungen. Den Forschungs- und Lehrbetrieb bei reduzierten Kontaktzeiten aufrechtzuerhalten, erfordert auch an der Johannes Gutenberg-Universität ein konzertiertes Handeln aller Beteiligten. Da für die Lehre im Sommersemester 2020 erhebliche Einschränkungen gelten werden, hat das Kompetenzteam "Digitale Lehre" der Universität eine Informationsseite eingerichtet, die über aktuelle Maßnahmen zur Unterstützung digitaler Lehr- und Lernangebote an der JG|U unterrichtet und zugleich Unterstützung bei der Entwicklung digitaler Kompensationslösungen zur Gestaltung des Lehr- und Lernangebots unter noch unklaren Rahmenbedingungen anbietet. Neben einem Wegweiser zur Digitalen Lehre finden sich dort auch Anleitungen zur Gestaltung von Online-Besprechungen mit Skype for Business, zur Aufzeichnung von Vorträgen mit Panopto, zum Einsatz von Datenaustausch- und Forums-, sowie Live-Chat- und Quiz-Funktionen im JGU-Reader und in Moodle. Darüber hinaus wird dort auch auf Möglichkeiten der Bereitstellung sowie der kollaborativen Bearbeitung von Dokumenten in Seafile hingewiesen. (Quelle: Digitale Lehre)

 

15.03.2019

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat in einem breit angelegten Dialogprozess Empfehlungen zur Digitalisierung in der Hochschullehre erarbeitet und am 14.03.2019 verabschiedet.

Die Empfehlungen richten sich an die Länder, den Bund und an die Hochschulleitungen, die Fakultäten, die Fachbereiche und die Lehrenden selbst und sollen u.a. zur Berücksichtigung der Digitalisierung in der strategischen Gesamtentwicklung der Hochschulen, zur hochschulübergreifenden Vernetzung zur Qualitätssicherung in den Studiengängen im Hinblick auf digitale Kompetenzen und zum digitalen Austausch von Studierendendaten beitragen. Zu den Empfehlungen gehören die folgenden Zielvorstellungen:

  • Die Hochschulleitung stellt sicher, dass die Digitalisierung der Hochschullehre in der strategischen Gesamtentwicklung der Hochschule auf allen Ebenen verankert ist.
  • Die Hochschule schafft die organisatorischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen zur Durchführung und Unterstützung der Lehre in der digitalen Welt.
  • Die Hochschulen nutzen die Chancen der Digitalisierung konsequent zur hochschulübergreifenden Unterstützung und Weiterentwicklung der Lehre.
  • Die Hochschule stellt die Information, den Austausch und die Vernetzung der Lehrenden zur Weiterentwicklung digitaler Lehre sicher.
  • Die Lehrenden tauschen sich in ihren Fachdisziplinen zum Einsatz digitaler Medien aus und entwickeln geeignete Konzepte zur curricularen Integration digitaler Elemente in die Lehre und neuer digitaler Lern- und Lehrformate.
  • Die Hochschuldidaktik entwickelt forschungsbasierte und praxisorientierte Angebote für die digitale Gestaltung der Lehre und Konzepte zu deren Umsetzung.
  • Mit der Akkreditierung von Studiengängen wird sichergestellt, dass digitale Kompetenz curricular in den Studiengängen angemessen verankert ist.
  • Die Hochschulen ermöglichen durch Festlegung von Standards und Aufbau entsprechender Schnittstellen die datenschutzkonforme digitale Übermittlung von Studierendendaten zwischen Hochschulen.

Wie die Umsetzung dieser Empfehlungen gelingen und die Länder die genannten Akteure unterstützen können, beschreiben die Erläuterungen, die Teil der Empfehlungen sind. Gemeinsame Aufgabe der Länder und des Bundes ist dabei die Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen für eine zielorientierte Digitalisierung. (Quelle: KMK Kultusministerkonferenz)

 

 

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Veröffentlichungen

04.03.2020

Working Paper: Digital Humanities Foresight

Bereits im April 2019 veröffentlichte eine Forschergruppe aus dem PARTHENOS-Projekt die Humanities Foresight Study and Interdisciplinary Research Agenda. Zum Jahresende 2019 erschien in der Reihe der DARIAH-DE Working Papers unter dem Titel Digital Humanities Foresight. The future impact of digital methods, technologies and infrastructures eine Kurzfassung dieser Studie. Darin wird die Frage erörtert, wie sich digitale Forschungsmethoden, -technologien und -infrastrukturen im komplexen und äußerst dynamischen "Ökosystem" der digitalen Geisteswissenschaften in den nächsten fünf bis zehn Jahren entwickeln werden. Neben der Hervorhebung der Ungleichbehandlung der einzelnen Forschungsbereiche, dem Hinweis auf den Verlust von Forschenden aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen sowie der Feststellung eines digital divide sowohl in internationaler, interdisziplinärer als auch intradisziplinärer Hinsicht, formuliert die Studie einen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der zukünftigen Entwicklung der Digital Humanities. Dieser umfasst den Ausbau der Forschungsinfrastrukturen, der digitalen Wissensallmende sowie der Verfahen der künstlichen Intelligenz. Zugleich verweist die Studie aber auch auf die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Evaluation der Methoden und Technologien sowie ein verstärktes Augenmerk auf deren Auswirkungen. Darüber hinaus fordert sie mehr öffentliches Engagement. (Quelle: DARIAH-DE)

 

06.06.2019

Europe needs new visions for higher education in the digital age. Digitalisation is not only an additional challenge, but also an effective means to address key challenges for higher education in the 21st century. The new publication “Bologna Digital 2020 – White Paper on Digitalisation in the European Higher Education Area” highlights opportunities and challenges as well as examples of good practice.

The White Paper "Bologna Digital 2020" is intended to set the framework for further fruitful discussions and serves as a basis for the development of a common European vision of higher education in the digital age. (Quelle: Hochschulforum Digitalisierung)

 

04.04.2019

BMBF veröffentlicht Digitalstrategie

"Die Digitalisierung so gestalten, dass sie den Menschen dient." Unter diesem Motto hat das BMBF am 02. April 2019 seine Digitalstrategie veröffentlicht. Im Zentrum stehen u.a. gute Bildung für mehr digitale Kompetenzen sowie digital vernetzte Hochschulen und Forschungseinrichtungen. In der 40 Seiten umfassenden Publikation legt das BMBF seinen digitalen Fahrplan bis zum Jahr 2030 dar. Dabei wird betont, dass die Digitalisierung nicht um ihrer selbst Willen umgesetzt werde, sondern dem Menschen, der Gesellschaft sowie der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen zu dienen habe. Daraus werden fünf Zielbereiche abgeleitet, in denen jeweils die konkreten Vorhaben definiert werden:

  1. Besser und nachhaltig leben, arbeiten und wirtschaften
    Die digitale Transformation bietet insbesondere Potentiale in den Bereichen Gesundheit, Mobilität, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Wirtschafts- und Arbeitswelt sowie moderne und effiziente Verwaltung. Diese Potentiale abzurufen ist zentral für eine Digitalisierung, die dem Menschen dient. Beispielhafte Maßnahmen sind die "digitalen FortschrittsHubs Gesundheit" oder die Erprobung fahrerloser Autos auf dem Land und in der Stadt.
  2. Digitale Bildung und Ausbildung und ihre Institutionen stärken
    Die Vermittlung digitaler Kompetenzen an mehr Bürger*innen stehen im Fokus, außerdem soll wissenschaftlicher Nachwuchs für innovative Technologien wie KI und Big Data, gefördert werden. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Vernetzung und Unterstützung von Lehrenden in Hochschulen im Hinblick auf digitale Lehre. Hierbei wird auch auf die Notwendigkeit des Ausbaus der digitalen Infrastruktur für Bildungseinrichtungen hingewiesen.
  3. Aus Daten Wissen und Innovationen schaffen
    Verknüpfung und Aggregation verschiedener Datensätze sollen vereinfacht werden. Das BMBF möchte eine "Kultur des Datenteilens" etablieren und die dafür notwendigen Voraussetzungen durch übergreifende Standards und geeignete Schnittstellen ermöglichen. Zudem wird die Digitalisierung der Fachdisziplinen unterstützt.
  4. Technologische Souveränität und wissenschaftliche Vorreiterrolle sichern
    Schlüsseltechnologien wie künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Mikroelektronik, Kommunikationssysteme, IT-Sicherheit, intelligente Produktionstechnologien und Robotik werden gefördert.
  5. Vertrauen schaffen und Sicherheit geben
    Offene Wissenschaft wird gefördert, die öffentliche Debatte und Forschung zur digitalen Transformation werden gestärkt, Sicherheit und Datenschutz werden verbessert, ethische und gesellschaftliche Fragen in allen Förderlinien berücksichtigt. (Quelle: Hochschulforum Digitalisierung)

 

26.03.2019

Neue Studie zum Thema "Future Skills -The Future of Learning and Higher Education"

Im Rahmen der Delphi-Studie, hinter der die Karlsruher Forschungsinitiative "Future Skills – Zukunft des Lernens, Zukunft der Hochschule” steht, wurden knapp 50 internationale Expertinnen und Experten aus Hochschulen und der Wirtschaft um ihre Einschätzung in Bezug auf studentische „Future Skills" in der Hochschulbildung gebeten. Schwerpunkte der Erhebung bildeten neben der jeweiligen Relevanz zukünftiger Kompetenzen auch der Zeitrahmen für deren Aneignung, sowie sich daraus ergebende Zukunftsszenarien für Hochschulbildung.

Die Studie benennt vier Treiber der Veränderung („Drivers of Change"), die Hochschullehre radikal verändern. Auf deren Basis werden vier Zukunftsszenarien der Hochschulbildung herausgearbeitet: Das erste Szenario (the „future skill" university) geht davon aus, dass sich Hochschulen nicht mehr auf die Vermittlung von Wissen fokussieren, sondern Studierende bei der Herausbildung und Entwicklung der in Zukunft benötigten Kompetenzen unterstützen. Das zweite Szenario (the networked university) beschreibt eine Hochschulbildung, die zukünftig nicht mehr an einer oder wenigen Institutionen stattfindet, sondern in einem Netzwerk aus unterschiedlichen Bildungsinstitutionen verortet sein wird. Im dritten Szenario (the „my-university" scenario) wird eine größere Einflussnahme der Studierenden auf die Curricula akademischer Ausbildung angenommen, mit einer flexiblen, personalisierten und partizipativen Form der Hochschullehre. In einem vierten Szenario (the lifelong higher learning scenario) wird die Trennung zwischen Erstausbildung und beruflicher Weiterbildung aufgehoben, mit berufstätigen Lernenden als Hauptgruppe der Studierenden. In diesem Szenario wählen Studierende individuell passende Module aus, entsprechend der von ihnen benötigten Kenntnisse und Fähigkeiten. (Quelle: e-teaching.org)

 

07.03.2019

Schwerpunktstudie zum Thema „Digitalisierung der Hochschulen“

Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) hat eine Studie zum Thema "Digitalisierung der Hochschulen" durchgeführt. Ziel war es, einen einheitlichen Informationsstand zur Digitalisierung der Hochschule unter Berücksichtigung der Dimensionen Forschung, Lehre, Verwaltung und Infrastruktur zu erfassen. Die Ergebnisse sind in das Jahresgutachten 2019 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) eingeflossen, das Ende Februar 2019 in Berlin an die Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben wurde. (Quelle: e-teaching.org)

 

20.11.2017

RIDE-A Review Journal for Digital Editions and Resources

RIDE ist eine seit 2014 erscheinende Rezensionszeitschrift zur Besprechung von digitalen Editionen und Ressourcen. Herausgeber ist das Institut für Dokumentologie und Editorik e. V. (IDE), eine 2006 gegründete Denkfabrik deutscher Wissenschaftler, die sich mit der Anwendung digitaler Methoden auf Objekte, Dokumente und Texte aus dem Kulturerbe und in den Geisteswissenschaften beschäftigt. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Themen Bild-Digitalisierung, Digitalisierung, Transkription, Textkodierung, Textkritik, kritische Edition, digitale Paläografie und digitale Kodikologie.

 

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