Terminfindung

BitPoll

BitPoll ist ein Open-Source-Projekt und versteht sich als eine freie Software-Alternative zur Doodle-Webseite. Entwickelt wurde das Programm von Studierenden am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Terminfinders Dudle, der bereits 2012 an der TU Dresden geschrieben wurde. BitPoll hat dieselben Optionen (wie etwa eine Namensvergabe für die eigene Umfrage, Änderungsmöglichkeiten der Ansichts-Stylesheets oder auch komplett verschlüsselte Umfragen), verfügt jedoch über ein benutzerfreundlicheres Design und eine einfachere Nutzerführung. Zu diesem Zweck verfolgt es eine andere Auswahllogik, sowohl beim Erstellen (Uhrzeiten und Tage werden getrennt ausgewählt und dann einander zugeordnet) als auch beim Ausfüllen von Terminabfragen. Die Server-Logdateien werden laut den Betreibern i.d.R. nach vier Tagen gelöscht. Der Quelltext von BitPoll kann auf GitHub abgerufen werden.

DFN Terminplaner - Foodle

Das Deutsche Forschungsnetzwerk (DFN) nennt seinen Terminfindungsdienst DFN Terminplaner+ oder auch Foodle. Das Angebot richtet sich zwar ausdrücklich an die Nutzer des Deutschen Forschungsnetzes, dennoch handelt es sich bei Foodle um eine allgemein zugängliche Plattform. Die aktuelle (vierte) Version des Tools nutzt dieselbe Software wie der Terminplaner von Digitalcourage e. V. oder Framadate und lässt sich folglich genauso bedienen. Die Plattform ermöglicht es den Nutzern, Abstimmungen etwa von Terminen einfach und schnell durchzuführen. Datenschutz und Datensparsamkeit haben dabei einen hohen Stellenwert. So kann die aktuelle Version des Dienstes ohne vorherige Anmeldung genutzt werden. Beim Zugriff auf den DFNTerminplaner werden IP-Adressen nur in anonymisierter Form gespeichert sowie alle Protokolldateien nach sieben Tagen vollständig gelöscht. Alle Daten werden ausschließlich in Deutschland beim DFN-Verein gespeichert, nicht an Dritte weitergegeben und für keinen anderen Zweck verwendet. Zu jeder Abstimmung muss daher ein Ablaufdatum angeben werden, abhängig von diesem wird der betreffende Vorgang inklusive aller dazu eingegebenen Daten automatisch gelöscht.
Beim Zugriff auf den DFNTerminplaner werden IP-Adressen nur in anonymisierter Form gespeichert; die Protokolldateien werden nach sieben Tagen gelöscht. Alle Daten werden ausschließlich in Deutschland gespeichert, nicht an Dritte weitergegeben und für keinen anderen Zweck verwendet. Zu jeder Abstimmung muss ein Ablaufdatum angeben werden, abhängig von diesem wird der betreffende Vorgang inklusive aller dazu eingegebenen Daten automatisch gelöscht.

Framadate

Framadate ist ein mehrsprachiger Terminfindungs- und Umfragedienst, der erstmals 2009 veröffentlicht wurde. Damals noch auf STUdS, einer von der Universität Straßburg entwickelten Plattform. Mittlerweile wird die Software von Framasoft weiterentwickelt, einem zivilgesellschaftlichen Interessenverband (NGO), der 2001 in Lyon gegründet wurde. Zur Nutzung des Tools ist keinerlei Registrierung ist erforderlich.

nuudel - Terminplaner von Digitalcourage

nuudel ist ein Tool zur Terminplanung. Darüber hinaus lassen sich damit beliebige andere Umfragen erstellen. Es ist einfach zu handhaben und speichert lediglich das, was der Nutzer tatsächlich speichern lassen möchte. Zudem erlaubt die Software, einen sprechenden Link festzulegen, eine Passwortabfrage einzurichten und vieles mehr. nuudel erweist sich als besonders datenschutzfreundlich, da es im Unterschied zu vielen anderen Terminfindern kein Tracking durchführt und frei von anderen Drittanfragen (third party embeddings) ist. Bereitgestellt wurde der Terminplanungsdienst erstmals 2019 von Digitalcourage e.V..

Terminfindung

BitPoll

BitPoll ist ein Open-Source-Projekt und versteht sich als eine freie Software-Alternative zur Doodle-Webseite. Entwickelt wurde das Programm von Studierenden am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Terminfinders Dudle, der bereits 2012 an der TU Dresden geschrieben wurde. BitPoll hat dieselben Optionen (wie etwa eine Namensvergabe für die eigene Umfrage, Änderungsmöglichkeiten der Ansichts-Stylesheets oder auch komplett verschlüsselte Umfragen), verfügt jedoch über ein benutzerfreundlicheres Design und eine einfachere Nutzerführung. Zu diesem Zweck verfolgt es eine andere Auswahllogik, sowohl beim Erstellen (Uhrzeiten und Tage werden getrennt ausgewählt und dann einander zugeordnet) als auch beim Ausfüllen von Terminabfragen. Die Server-Logdateien werden laut den Betreibern i.d.R. nach vier Tagen gelöscht. Der Quelltext von BitPoll kann auf GitHub abgerufen werden.


DFN Terminplaner - Foodle

Das Deutsche Forschungsnetzwerk (DFN) nennt seinen Terminfindungsdienst DFN Terminplaner+ oder auch Foodle. Das Angebot richtet sich zwar ausdrücklich an die Nutzer des Deutschen Forschungsnetzes, dennoch handelt es sich bei Foodle um eine allgemein zugängliche Plattform. Die aktuelle (vierte) Version des Tools nutzt dieselbe Software wie der Terminplaner von Digitalcourage e. V. oder Framadate und lässt sich folglich genauso bedienen. Die Plattform ermöglicht es den Nutzern, Abstimmungen etwa von Terminen einfach und schnell durchzuführen. Datenschutz und Datensparsamkeit haben dabei einen hohen Stellenwert. So kann die aktuelle Version des Dienstes ohne vorherige Anmeldung genutzt werden. Beim Zugriff auf den DFNTerminplaner werden IP-Adressen nur in anonymisierter Form gespeichert sowie alle Protokolldateien nach sieben Tagen vollständig gelöscht. Alle Daten werden ausschließlich in Deutschland beim DFN-Verein gespeichert, nicht an Dritte weitergegeben und für keinen anderen Zweck verwendet. Zu jeder Abstimmung muss daher ein Ablaufdatum angeben werden, abhängig von diesem wird der betreffende Vorgang inklusive aller dazu eingegebenen Daten automatisch gelöscht.

Beim Zugriff auf den DFNTerminplaner werden IP-Adressen nur in anonymisierter Form gespeichert; die Protokolldateien werden nach sieben Tagen gelöscht. Alle Daten werden ausschließlich in Deutschland gespeichert, nicht an Dritte weitergegeben und für keinen anderen Zweck verwendet. Zu jeder Abstimmung muss ein Ablaufdatum angeben werden, abhängig von diesem wird der betreffende Vorgang inklusive aller dazu eingegebenen Daten automatisch gelöscht.

Framadate

Framadate ist ein mehrsprachiger Terminfindungs- und Umfragedienst, der erstmals 2009 veröffentlicht wurde. Damals noch auf STUdS, einer von der Universität Straßburg entwickelten Plattform. Mittlerweile wird die Software von Framasoft weiterentwickelt, einem zivilgesellschaftlichen Interessenverband (NGO), der 2001 in Lyon gegründet wurde. Zur Nutzung des Tools ist keinerlei Registrierung ist erforderlich.


nuudel - Terminplaner von Digitalcourage

nuudel ist ein Tool zur Terminplanung. Darüber hinaus lassen sich damit beliebige andere Umfragen erstellen. Es ist einfach zu handhaben und speichert lediglich das, was der Nutzer tatsächlich speichern lassen möchte. Zudem erlaubt die Software, einen sprechenden Link festzulegen, eine Passwortabfrage einzurichten und vieles mehr. nuudel erweist sich als besonders datenschutzfreundlich, da es im Unterschied zu vielen anderen Terminfindern kein Tracking durchführt und frei von anderen Drittanfragen (third party embeddings) ist. Bereitgestellt wurde der Terminplanungsdienst erstmals 2019 von Digitalcourage e.V..

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Special: Corona und Hochschullehre

13.10.2020

Hybride Lehrszenarien gestalten

Die Gestaltung hybrider Lehrszenarien stellt eine besondere Herausforderung dar, denn Lehre im digitalen und physischen Raum sollten nahtlos ineinander greifen. Die Perspektive der hybriden Lehrszenarien erweitert die Sichtweise auf die Nutzung digitaler Medien, da die Verknüpfung von Medien, physischen und digitalen Orten neu gedacht wird. Lernangebote können durch digitale Unterstützung nicht einfach zeit- und ortsunabhängig, sondern zeit- und ortsvielfältig werden. Hybride Lernräume lösen Dichotomien wie online und offline, physisch und digital, on-campus und off-campus, formell und informell, akademisch und nicht-akademisch, individuell und gemeinsam lernen auf, indem verschiedene Raumkonzepte miteinander kombiniert werden. Daraus ergeben sich neue Potenziale für Bildungsprozesse, aber auch neue Anforderungen.

Am Mittwoch, den 14. Oktober um 14:00 Uhr, bietet das Projekt e-teaching.org ein Online-Event zum Thema "Hybride Lehrszenarien gestalten" an.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von Claudia Bremer (Wilhelm Büchner Hochschule | GMW) und Prof. Dr. Christian Kohls (TH Köln) gestaltet. Claudia Bremer wird in ihrem Vortragsteil praktisch zeigen, wie sich hybride Lehrszenarien konzipieren und umsetzen lassen. Christian Kohls wird Konzepte für hybride Lernräume sowie praktische Gestaltungstipps und Entwurfsmuster vorstellen, mit denen sich Szenarien für die Lehre vor und nach Corona entwickeln lassen. Im Anschluss an die beiden Vorträge besteht ausreichend Zeit für Fragen und zur Diskussion.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der Eventseite. Dort können sich am 14.Oktober ab 13:45 Uhr auch alle Interessierten zur Veranstaltung einloggen. (Quelle: e-teaching.org)

18.08.2020

JGU Ideeathlon

Wie geht Uni im Winter? - Mit dieser Frage befasst sich der Gutenberg Ideeathlon. Dabei handelt es sich um ein digital-präsentes Hybridformat (vor Ort und off-Campus) der JGU, das über den LMS-Kurs Gutenberg Ideeathlon organisiert und koordiniert wird.

Bis zum 20. August 2020 können Themen, sogenannte Herausforderungen für die Lehre im Wintersemester 2020/21, eingereicht werden. Am 24. August findet der erste Kick-Off-Termin statt (für eine kleine Gruppe in Präsenz auf dem Campus, für die meisten synchron zugeschaltet über einen Live-Stream und Chat). Neben Kurzpräsentationen der Themen-Patinnen und -Paten zu den eingereichten Herausforderungen gibt es Keynotes mit Anregungen und eine kurze Diskussion mit den Keynote-Speakern. Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Gutenberg Ideeathlon haben ab dem Kick-Off-Termin bis zum 30. August Zeit, sich für eine Aktionsgruppe zu einer Herausforderunge über die LMS-Kursplattform anzumelden. Die Gruppenmitglieder werden dann von der Patin/dem Paten der Herausforderung zu einer ersten Besprechung des weiteren (gruppeninternen) Vorgehens eingeladen. Die Bearbeitungszeit zwischen Kick-Off und erstem Folgetermin beträgt 3 Wochen. Es ist dem Team überlassen, wie viel Energie und Zeit es in diesem Rahmen in die Aufgabe investiert.

Unterstützt werden die Teams (bei Bedarf) durch Expertinnen und Experten aus zentralen Einrichtungen, Verwaltung, aus Beratungs- und Supportteams. Als Arbeitsgrundlage kann auf die verschiedenen digitalen Plattformen der JGU zurückgegriffen werden.

Erste Ideen werden in einem Etappentermin nach rund drei Wochen in einer größeren Gruppe diskutiert. Hier können Teams neue Anregungen und vielleicht weitere MitstreiterInnen gewinnen. Im Rahmen des gleichen Events findet ein Kick-Off für eine zweite Runde von Herausforderungen statt.

Die Arbeit endet am 19. Oktober mit der Vorstellung der Ergebnisse und Praxisanregungen.

Synchrone Termine zum Ideeathlon finden am 24. August, 14. September, 5. Oktober und 19. Oktober (zugleich Dies legendi) statt. (Quelle: JGU-LMS Gutenberg Ideeathlon)

16.06.2020

Quickstarter Online-Lehre - Reloaded 

Das Qualifizierungsspecial „Quickstarter Online-Lehre“ geht in die zweite Runde: Während der erste Teil vor allem konkrete Einführungen in Schwerpunktthemen wie die Konzeption von Hochschulveranstaltungen mit digitalen Medien, die Gestaltung von Webinaren, die Aktivierung von Studierenden oder die Erstellung interaktiver Videos bot, geht es im zweiten Teil vor allem um die Frage „Wie machen es die anderen?", um „Lessons Learned" und nicht zuletzt um den Erfahrungsaustausch der Lehrenden und Studierenden.

Das Kursangebot findet nach wie vor ausschließlich online statt. Eingeladen sind alle, die am Erfahrungsaustausch zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien interessiert sind: Neulinge und „alte Hasen", Lehrende und Studierende, Servicemitarbeitende und alle anderen Interessierten, die sich mit Themen wie den folgenden auseinandersetzen und in Austausch darüber kommen wollen:

  • Best Practices und Erfahrungen zu digitalem Teaching & Learning
  • Studierendenbeteiligung, z.B. in Form von Hackathons
  • Blick in die Zukunft: Wie geht es nach dem Sommersemester weiter?

Den Auftakt zur zweiten Runde bildet am 17.06.2020, 18:00 Uhr, die Online-Podiumsdiskussion "Digitales Sommersemester - eine Zwischenbilanz". Die zentralen Fragen lauten: Was sind Erfahrungen aus dem Lehrbetrieb der ersten Wochen? Wo liegen aktuelle Baustellen? Und wird bereits eine neue Praxis für die Zeit nach der Krise sichtbar? Die Gäste auf dem Podium sind Prof. Dr. Martin Fischer (LMU München), Prof. Dr. Monika Gross (HRK-Vizepräsidentin für Digitalisierung und wissenschaftliche Weiterbildung), Karoline von Köckritz (FU Berlin), René Rahrt (Student der Univ. Göttingen) und Jan-Martin Wiarda (Bildungsjournalist). Medienpartner des Online-Podiums ist der Bayerische Rundfunk/ARD Campus; die Moderation der Veranstaltung hat Jeanne Rubner (Bayerischer Rundfunk).

Die weiteren Termine in der Übersicht

Wie im ersten Teil des Qualifizierungsspecials können auch diesmal alle Veranstaltungen unabhängig voneinander besucht werden, und auch diesmal können durch die Auseinandersetzung mit den Themen ePoints im Rahmen des HFDcert erworben werden. Genauere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie in Kürze auf der Seite des Qualifizierungsspecials. Außerdem können Sie sich über den Newsletter von e-teaching.org, per Twitter (#quickOL) oder über die Kanäle des HFD über Neuigkeiten dazu informieren lassen. (Quelle: e-teaching.org)

27.04.2020

Neues Angebot des FID Lateinamerika, Karibik und Latino Studies: Digitalisierung on Demand

Der Fachinformationsdienst (FID) Lateinamerika, Karibik und Latino Studies stellt Medien und Informationen für die regionalbezogene Forschung zur Verfügung, bietet Kommunikationsplattformen für Wissenschaftler*innen und unterstützt die Vernetzung und Internationalisierung.

Um Forschenden und Lehrenden insbesondere in Zeiten von Corona den Zugang zur Fachinformation zu erleichtern, bietet der FID (vorerst bis zum 30.06.2020) einen neuen, kostenlosen Digitalisierungsservice (Digitalisierung on Demand) an: Wenn das Urheberrecht es ermöglicht, stellt der FID Lateinamerika aus dem Bestand der Bibliothek Texte bis zu einem Umfang von 30 Seiten digital und kostenfrei zur Verfügung. Anfragen können an folgende E-Mail-Adresse geschickt werden: digitalisierung@iai.spk-berlin.de

09.04.2020

Quickstarter Online-Lehre - Ein neues Qualifizierungsspecial auf e-teaching.org

Aufgrund der Corona-Pandemie haben alle Hochschulen in Deutschland den Start der Präsenzveranstaltungen verschoben. Doch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) empfiehlt, das Sommersemester 2020 unbedingt als regulären Teil des Studiums anerkennen zu lassen. So stellen sich viele Lehrende zurzeit die Frage, wie sie ein "digitales Semester" erfolgreich durchführen können. e-teaching.org hat deshalb gemeinsam mit dem Hochschulforum Digitalisierung (HFD) und der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) einen kompakten Qualifizierungskurs entwickelt, der am 15. April 2020 mit einer einführenden Online-Veranstaltung um 10 Uhr startet.

Zielsetzung des Qualifzierungsspecials

Der 14-tägige Kompaktkurs richtet sich insbesondere an (Hochschul-)Lehrende, die bislang wenig Erfahrung mit dem Einsatz digitaler Medien haben. In einem Einführungsmodul und fünf Wahlmodulen bietet die Veranstaltung Unterstützung bei zentralen aktuellen Fragen: Wie kann Hochschullehre mit einfachen Mitteln online durchgeführt werden? Wie können digitale Medien genutzt werden, um Inhalte zu vermitteln und selber zu erstellen sowie Studierende online im Selbststudium zu unterstützen und zu betreuen? Und wie können unter den aktuellen Bedingungen Prüfungen durchgeführt werden?

Zentrales Element jedes Moduls ist eine Online-Veranstaltung, die immer um 10 Uhr vormittags beginnt und in der grundlegende Informationen live vermittelt werden. Die Aufzeichnungen dieser Online-Events werden im Nachhinein zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus stehen für jedes Modul weiterführende Materialien zur Verfügung. Wer sich noch intensiver mit den Kursinhalten befassen will, kann sich optional in einem geschlossenen Kursraum (Moodle) anmelden.

Termine und Themen der einzelnen Module im Überblick

Mi., 15.04., 10 Uhr: Einsatz digitaler Medien in der Lehre: Einführung, Grundlagen, Methoden und Medien Einführungsmodul, ca. 2 Std.
Do., 16.04., 10 Uhr: Studierende aktivieren Wahlmodul 1, ca. 1,5 Std.
Fr., 17.04., 10 Uhr: Webinare gestalten Wahlmodul 2, ca. 1,5 Std.
Mi., 22.04., 10 Uhr: Konzeption von Lehrveranstaltungen unter Einsatz digitaler Medien Wahlmodul 3, ca. 1,5 Std.
Do., 23.04., 10 Uhr: Interaktive Videos Wahlmodul 4, ca. 1,5 Std.
Fr., 24.04., 10 Uhr: Elektronische Prüfungen Wahlmodul 5, ca. 1,5 Std.
Mi., 29.04.: Abschlussveranstaltung in Planung

 

Weitere Informationen

Eine detailliertere Beschreibung des Qualifizierungsspecials und des Programms sowie Informationen zu den Referentinnen und Referenten sind ab Dienstag, 14. April, auf einer eigenen Kursseite unter e-teaching.org abrufbar. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen werden in der einführenden Online-Veranstaltung am Mittwoch, 15. April, 10 Uhr, gegeben. Der Log-in zu der einstündigen Veranstaltung ist ebenfalls über e-teaching.org zu erreichen und wird ab ca. 09:45 Uhr freigeschaltet. Die Anmeldung erfolgt als "Gast". Benötigt wird lediglich ein Browser und der Flash-Player oder eine geeignete App. Weitere Hinweise zum Umgang mit dem virtuellen Veranstaltungsraum finden sich auf der zugehörigen Hilfeseite. (Quelle: e-teaching.org)

 

06.04.2020

Digitale Lehre gegen Corona

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den Auswirkungen auf die Hochschulen hat der Virtuelle Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) auf seiner Plattform die Seite Corona Special eingerichtet, auf der er Lehrenden und MitarbeiterInnen der Hochschulen in RLP Möglichkeiten und Empfehlungen zur Transformation der Präsenz- in digitale Lehre vorstellt. Damit der Umstieg der Lehre gut gelingt, für jede didaktische Herausforderung passende digitale Formen und geeignete Umsetzungswerkzeuge gefunden werden können, bietet das Portal vielfältige Anregungen und konkrete Hilfestellungen durch Tutorials und Templates. Im Rahmen der VCRP E-Cademy werden zusätzlich wöchentliche Digi-Talks angeboten, in denen auf individuelle Probleme bei der digitalen Transformation der Lehrveranstaltungen eingegangen wird. Das erste Treffen findet am 8. April 2020, um 16 Uhr statt.

 

03.04.2020

Corona und Hochschulen: Was jetzt?

Das Hochschulforum Digitalisierung möchte den Hochschulen und Universitäten auf ihrem schwierigen Weg durch die aktuelle Kirse mit seiner Expertise und seinem Netzwerk zur Seite stehen. Damit der Umstieg insbesondere des Lehrbetriebs vom Präsenz- in den virtuellen Raum möglichst barrierearm gelingt, hat die 2014 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) sowie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gegründete Plattform für Hochschulbildung im digitalen Zeitalter eine Internetseite eingerichtet, die alle Aktivitäten des Hochschulforums Digitalisierung zur Corona-Krise zusammenfasst. Neben einer Toolsammlung mit Werkzeugen für digitale Veranstaltungen finden sich dort zudem Soft Facts und Hacks für einen schnellen, aber bedachten Einstieg in die Online-Lehre, Hinweise zu Online-Events und Webinaren sowie Austauschmöglichkeiten über die sozialen Medien. (Quelle: Hochschulforum Digitalisierung)

 

03.04.2020

Die JG|U und Corona: Maßnahmen zur Unterstützung digitaler Lehr- und Lernangebote

Die Corona-Pandemie stellt alle Hochschulen und Universitäten vor große Herausforderungen. Den Forschungs- und Lehrbetrieb bei reduzierten Kontaktzeiten aufrechtzuerhalten, erfordert auch an der Johannes Gutenberg-Universität ein konzertiertes Handeln aller Beteiligten. Da für die Lehre im Sommersemester 2020 erhebliche Einschränkungen gelten werden, hat das Kompetenzteam "Digitale Lehre" der Universität eine Informationsseite eingerichtet, die über aktuelle Maßnahmen zur Unterstützung digitaler Lehr- und Lernangebote an der JG|U unterrichtet und zugleich Unterstützung bei der Entwicklung digitaler Kompensationslösungen zur Gestaltung des Lehr- und Lernangebots unter noch unklaren Rahmenbedingungen anbietet. Neben einem Wegweiser zur Digitalen Lehre finden sich dort auch Anleitungen zur Gestaltung von Online-Besprechungen mit Skype for Business, zur Aufzeichnung von Vorträgen mit Panopto, zum Einsatz von Datenaustausch- und Forums-, sowie Live-Chat- und Quiz-Funktionen im JGU-Reader und in Moodle. Darüber hinaus wird dort auch auf Möglichkeiten der Bereitstellung sowie der kollaborativen Bearbeitung von Dokumenten in Seafile hingewiesen. (Quelle: Digitale Lehre)

 

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Special: Corona und Hochschullehre_Top 10

13.10.2020

Hybride Lehrszenarien gestalten

Die Gestaltung hybrider Lehrszenarien stellt eine besondere Herausforderung dar, denn Lehre im digitalen und physischen Raum sollten nahtlos ineinander greifen. Die Perspektive der hybriden Lehrszenarien erweitert die Sichtweise auf die Nutzung digitaler Medien, da die Verknüpfung von Medien, physischen und digitalen Orten neu gedacht wird. Lernangebote können durch digitale Unterstützung nicht einfach zeit- und ortsunabhängig, sondern zeit- und ortsvielfältig werden. Hybride Lernräume lösen Dichotomien wie online und offline, physisch und digital, on-campus und off-campus, formell und informell, akademisch und nicht-akademisch, individuell und gemeinsam lernen auf, indem verschiedene Raumkonzepte miteinander kombiniert werden. Daraus ergeben sich neue Potenziale für Bildungsprozesse, aber auch neue Anforderungen.

Am Mittwoch, den 14. Oktober um 14:00 Uhr, bietet das Projekt e-teaching.org ein Online-Event zum Thema "Hybride Lehrszenarien gestalten" an.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von Claudia Bremer (Wilhelm Büchner Hochschule | GMW) und Prof. Dr. Christian Kohls (TH Köln) gestaltet. Claudia Bremer wird in ihrem Vortragsteil praktisch zeigen, wie sich hybride Lehrszenarien konzipieren und umsetzen lassen. Christian Kohls wird Konzepte für hybride Lernräume sowie praktische Gestaltungstipps und Entwurfsmuster vorstellen, mit denen sich Szenarien für die Lehre vor und nach Corona entwickeln lassen. Im Anschluss an die beiden Vorträge besteht ausreichend Zeit für Fragen und zur Diskussion.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der Eventseite. Dort können sich am 14.Oktober ab 13:45 Uhr auch alle Interessierten zur Veranstaltung einloggen. (Quelle: e-teaching.org)

18.08.2020

JGU Ideeathlon

Wie geht Uni im Winter? - Mit dieser Frage befasst sich der Gutenberg Ideeathlon. Dabei handelt es sich um ein digital-präsentes Hybridformat (vor Ort und off-Campus) der JGU, das über den LMS-Kurs Gutenberg Ideeathlon organisiert und koordiniert wird.

Bis zum 20. August 2020 können Themen, sogenannte Herausforderungen für die Lehre im Wintersemester 2020/21, eingereicht werden. Am 24. August findet der erste Kick-Off-Termin statt (für eine kleine Gruppe in Präsenz auf dem Campus, für die meisten synchron zugeschaltet über einen Live-Stream und Chat). Neben Kurzpräsentationen der Themen-Patinnen und -Paten zu den eingereichten Herausforderungen gibt es Keynotes mit Anregungen und eine kurze Diskussion mit den Keynote-Speakern. Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Gutenberg Ideeathlon haben ab dem Kick-Off-Termin bis zum 30. August Zeit, sich für eine Aktionsgruppe zu einer Herausforderunge über die LMS-Kursplattform anzumelden. Die Gruppenmitglieder werden dann von der Patin/dem Paten der Herausforderung zu einer ersten Besprechung des weiteren (gruppeninternen) Vorgehens eingeladen. Die Bearbeitungszeit zwischen Kick-Off und erstem Folgetermin beträgt 3 Wochen. Es ist dem Team überlassen, wie viel Energie und Zeit es in diesem Rahmen in die Aufgabe investiert.

Unterstützt werden die Teams (bei Bedarf) durch Expertinnen und Experten aus zentralen Einrichtungen, Verwaltung, aus Beratungs- und Supportteams. Als Arbeitsgrundlage kann auf die verschiedenen digitalen Plattformen der JGU zurückgegriffen werden.

Erste Ideen werden in einem Etappentermin nach rund drei Wochen in einer größeren Gruppe diskutiert. Hier können Teams neue Anregungen und vielleicht weitere MitstreiterInnen gewinnen. Im Rahmen des gleichen Events findet ein Kick-Off für eine zweite Runde von Herausforderungen statt.

Die Arbeit endet am 19. Oktober mit der Vorstellung der Ergebnisse und Praxisanregungen.

Synchrone Termine zum Ideeathlon finden am 24. August, 14. September, 5. Oktober und 19. Oktober (zugleich Dies legendi) statt. (Quelle: JGU-LMS Gutenberg Ideeathlon)

16.06.2020

Quickstarter Online-Lehre - Reloaded 

Das Qualifizierungsspecial „Quickstarter Online-Lehre“ geht in die zweite Runde: Während der erste Teil vor allem konkrete Einführungen in Schwerpunktthemen wie die Konzeption von Hochschulveranstaltungen mit digitalen Medien, die Gestaltung von Webinaren, die Aktivierung von Studierenden oder die Erstellung interaktiver Videos bot, geht es im zweiten Teil vor allem um die Frage „Wie machen es die anderen?", um „Lessons Learned" und nicht zuletzt um den Erfahrungsaustausch der Lehrenden und Studierenden.

Das Kursangebot findet nach wie vor ausschließlich online statt. Eingeladen sind alle, die am Erfahrungsaustausch zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien interessiert sind: Neulinge und „alte Hasen", Lehrende und Studierende, Servicemitarbeitende und alle anderen Interessierten, die sich mit Themen wie den folgenden auseinandersetzen und in Austausch darüber kommen wollen:

  • Best Practices und Erfahrungen zu digitalem Teaching & Learning
  • Studierendenbeteiligung, z.B. in Form von Hackathons
  • Blick in die Zukunft: Wie geht es nach dem Sommersemester weiter?

Den Auftakt zur zweiten Runde bildet am 17.06.2020, 18:00 Uhr, die Online-Podiumsdiskussion "Digitales Sommersemester - eine Zwischenbilanz". Die zentralen Fragen lauten: Was sind Erfahrungen aus dem Lehrbetrieb der ersten Wochen? Wo liegen aktuelle Baustellen? Und wird bereits eine neue Praxis für die Zeit nach der Krise sichtbar? Die Gäste auf dem Podium sind Prof. Dr. Martin Fischer (LMU München), Prof. Dr. Monika Gross (HRK-Vizepräsidentin für Digitalisierung und wissenschaftliche Weiterbildung), Karoline von Köckritz (FU Berlin), René Rahrt (Student der Univ. Göttingen) und Jan-Martin Wiarda (Bildungsjournalist). Medienpartner des Online-Podiums ist der Bayerische Rundfunk/ARD Campus; die Moderation der Veranstaltung hat Jeanne Rubner (Bayerischer Rundfunk).

Die weiteren Termine in der Übersicht

Wie im ersten Teil des Qualifizierungsspecials können auch diesmal alle Veranstaltungen unabhängig voneinander besucht werden, und auch diesmal können durch die Auseinandersetzung mit den Themen ePoints im Rahmen des HFDcert erworben werden. Genauere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie in Kürze auf der Seite des Qualifizierungsspecials. Außerdem können Sie sich über den Newsletter von e-teaching.org, per Twitter (#quickOL) oder über die Kanäle des HFD über Neuigkeiten dazu informieren lassen. (Quelle: e-teaching.org)

27.04.2020

Neues Angebot des FID Lateinamerika, Karibik und Latino Studies: Digitalisierung on Demand

Der Fachinformationsdienst (FID) Lateinamerika, Karibik und Latino Studies stellt Medien und Informationen für die regionalbezogene Forschung zur Verfügung, bietet Kommunikationsplattformen für Wissenschaftler*innen und unterstützt die Vernetzung und Internationalisierung.

Um Forschenden und Lehrenden insbesondere in Zeiten von Corona den Zugang zur Fachinformation zu erleichtern, bietet der FID (vorerst bis zum 30.06.2020) einen neuen, kostenlosen Digitalisierungsservice (Digitalisierung on Demand) an: Wenn das Urheberrecht es ermöglicht, stellt der FID Lateinamerika aus dem Bestand der Bibliothek Texte bis zu einem Umfang von 30 Seiten digital und kostenfrei zur Verfügung. Anfragen können an folgende E-Mail-Adresse geschickt werden: digitalisierung@iai.spk-berlin.de

09.04.2020

Quickstarter Online-Lehre - Ein neues Qualifizierungsspecial auf e-teaching.org

Aufgrund der Corona-Pandemie haben alle Hochschulen in Deutschland den Start der Präsenzveranstaltungen verschoben. Doch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) empfiehlt, das Sommersemester 2020 unbedingt als regulären Teil des Studiums anerkennen zu lassen. So stellen sich viele Lehrende zurzeit die Frage, wie sie ein "digitales Semester" erfolgreich durchführen können. e-teaching.org hat deshalb gemeinsam mit dem Hochschulforum Digitalisierung (HFD) und der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) einen kompakten Qualifizierungskurs entwickelt, der am 15. April 2020 mit einer einführenden Online-Veranstaltung um 10 Uhr startet.

Der 14-tägige Kompaktkurs richtet sich insbesondere an (Hochschul-)Lehrende, die bislang wenig Erfahrung mit dem Einsatz digitaler Medien haben. In einem Einführungsmodul und fünf Wahlmodulen bietet die Veranstaltung Unterstützung bei zentralen aktuellen Fragen: Wie kann Hochschullehre mit einfachen Mitteln online durchgeführt werden? Wie können digitale Medien genutzt werden, um Inhalte zu vermitteln und selber zu erstellen sowie Studierende online im Selbststudium zu unterstützen und zu betreuen? Und wie können unter den aktuellen Bedingungen Prüfungen durchgeführt werden?

Zentrales Element jedes Moduls ist eine Online-Veranstaltung, die immer um 10 Uhr vormittags beginnt und in der grundlegende Informationen live vermittelt werden. Die Aufzeichnungen dieser Online-Events werden im Nachhinein zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus stehen für jedes Modul weiterführende Materialien zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine detailliertere Beschreibung des Qualifizierungsspecials und des Programms ab Dienstag, 14. April, auf einer eigenen Kursseite unter e-teaching.org abrufbar.

Weitere Informationen werden in der einführenden Online-Veranstaltung am Mittwoch, 15. April, 10 Uhr, gegeben. Der Login zu der einstündigen Veranstaltung ist ebenfalls über e-teaching.org zu erreichen und wird ab ca. 09:45 Uhr freigeschaltet. Die Anmeldung erfolgt als "Gast". Benötigt wird lediglich ein Browser und der Flash-Player oder eine geeignete App. Weitere Hinweise zum Umgang mit dem virtuellen Veranstaltungsraum finden sich auf der zugehörigen Hilfeseite. (Quelle: e-teaching.org)

06.04.2020

Digitale Lehre gegen Corona

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den Auswirkungen auf die Hochschulen hat der Virtuelle Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) auf seiner Plattform die Seite Corona Special eingerichtet, auf der er Lehrenden und MitarbeiterInnen der Hochschulen in RLP Möglichkeiten und Empfehlungen zur Transformation der Präsenz- in digitale Lehre vorstellt. Damit der Umstieg der Lehre gut gelingt, für jede didaktische Herausforderung passende digitale Formen und geeignete Umsetzungswerkzeuge gefunden werden können, bietet das Portal vielfältige Anregungen und konkrete Hilfestellungen durch Tutorials und Templates. Im Rahmen der VCRP E-Cademy werden zusätzlich wöchentliche Digi-Talks angeboten, in denen auf individuelle Probleme bei der digitalen Transformation der Lehrveranstaltungen eingegangen wird. Das erste Treffen findet am 8. April 2020, um 16 Uhr statt.

03.04.2020

Corona und Hochschulen: Was jetzt?

Das Hochschulforum Digitalisierung möchte den Hochschulen und Universitäten auf ihrem schwierigen Weg durch die aktuelle Kirse mit seiner Expertise und seinem Netzwerk zur Seite stehen. Damit der Umstieg insbesondere des Lehrbetriebs vom Präsenz- in den virtuellen Raum möglichst barrierearm gelingt, hat die 2014 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) sowie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gegründete Plattform für Hochschulbildung im digitalen Zeitalter eine Internetseite eingerichtet, die alle Aktivitäten des Hochschulforums Digitalisierung zur Corona-Krise zusammenfasst. Neben einer Toolsammlung mit Werkzeugen für digitale Veranstaltungen finden sich dort zudem Soft Facts und Hacks für einen schnellen, aber bedachten Einstieg in die Online-Lehre, Hinweise zu Online-Events und Webinaren sowie Austauschmöglichkeiten über die sozialen Medien. (Quelle: Hochschulforum Digitalisierung)

03.04.2020

Die JG|U und Corona: Maßnahmen zur Unterstützung digitaler Lehr- und Lernangebote

Die Corona-Pandemie stellt alle Hochschulen und Universitäten vor große Herausforderungen. Den Forschungs- und Lehrbetrieb bei reduzierten Kontaktzeiten aufrechtzuerhalten, erfordert auch an der Johannes Gutenberg-Universität ein konzertiertes Handeln aller Beteiligten. Da für die Lehre im Sommersemester 2020 erhebliche Einschränkungen gelten werden, hat das Kompetenzteam "Digitale Lehre" der Universität eine Informationsseite eingerichtet, die über aktuelle Maßnahmen zur Unterstützung digitaler Lehr- und Lernangebote an der JG|U unterrichtet und zugleich Unterstützung bei der Entwicklung digitaler Kompensationslösungen zur Gestaltung des Lehr- und Lernangebots unter noch unklaren Rahmenbedingungen anbietet. Neben einem Wegweiser zur Digitalen Lehre finden sich dort auch Anleitungen zur Gestaltung von Online-Besprechungen mit Skype for Business, zur Aufzeichnung von Vorträgen mit Panopto, zum Einsatz von Datenaustausch- und Forums-, sowie Live-Chat- und Quiz-Funktionen im JGU-Reader und in Moodle. Darüber hinaus wird dort auch auf Möglichkeiten der Bereitstellung sowie der kollaborativen Bearbeitung von Dokumenten in Seafile hingewiesen. (Quelle: Digitale Lehre)

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Textbearbeitung

Ein Etherpad ist ein webbasierter Texteditor, der es mehreren Personen gleichzeitig und in Echtzeit erlaubt, einen Text kollaborativ zu bearbeiten. Alle gemachten Eingaben und Änderungen sind sofort für jede beteiligte Person in der Arbeitsumgebung ersichtlich und über eine Versionierungsfunktion leicht nachvollziehbar oder rückgängig zu machen.

Den beteiligten Personen werden automatisch verschiedene Farben zugewiesen, was eine direkte Übersicht über die Bearbeitungshistorie ermöglicht. Über eine Chatfunktion können die zu bearbeitenden Themen synchron besprochen werden. Das entstandene Dokument kann zu jeder Zeit leicht als HTML-, OpenOffice-, Word- oder PDF-Dokument exportiert und archiviert werden.

Neben dem Texteditor Etherpad stellt der VCRP die webbasierten Anwendungen Codepad und Mathpad zur kollaborativen Bearbeitung von Code sowie mathematischen Formeln zur Verfügung. Um ein Pad zu nutzen, wird dieses über einen LTI-Baustein einem Kurs hinzugefügt.

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Kommunikation und Vernetzung

Messaging-Dienste und Chat-Anwendungen

Mattermost

Mattermost ist ein freier webbasierter Instant-Messaging-Dienst, der sowohl den Chat mit Einzelpersonen als auch - in "Kanälen" organisierte - Gruppenchats erlaubt. Mattermost funktioniert damit ähnlich wie die marktführenden proprietären Softwareentwicklungen Microsoft Teams und Slack. Für Mattermost existieren Clients für verschiedene Desktop- und Mobilsysteme. Darüber hinaus kann es auch mit einem Web-Client (beliebige Web-Browser) verwendet werden.

Für Nutzer ist es möglich, Mattermost auf einem eigenen Server zu installieren. Dies bietet erhebliche Vorteile hinsichtlich der Datensicherheit gegenüber einer Kommunikation über fremde Server.

Die Software Mattermost wird in verschiedenen Varianten angeboten, einerseits als eine kostenlose „Team Edition“ unter MIT-Lizenz und andererseits als eine kostenpflichtige „Enterprise Edition“. Der Quellcode von Mattermost steht unter der GNU-AGPL-Lizenz v3.0.

Mattermost unterstützt Transportverschlüsselung mit TLS, dabei ist auch die automatische Erzeugung von Let's-Encrypt-Zertifikaten möglich. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird jedoch nicht unterstützt.

Das ZDV der Universität Mainz hat Mattermost im Rahmen der Installation einer eigenen GitLab-Instanz, einer umfangreichen Webanwendung zur Versionsverwaltung für Softwareprojekte für die Universitäten und Hochschulen von Rheinland-Pfalz aktiviert.

Tool-Kategorie Instant-Messaging-Dienst
Entwickler Mattermost Inc.
Plattform Web-Browser / Windows, macOS, Linux / Android, iOS
Zugang kostenfrei über mattermost.gitlab.rlp.net, Registrierung erforderlich
Serverstandort Für die Universitäten und Hochschulen von Rheinland-Pfalz: JG|U Mainz
DSGVO-konform ja
Funktionen
Anwendungsfall

Riot.im

Riot.im präsentiert sich als dezentrale Slack-Alternative. Dabei handelt es sich um eine plattformübergreifend verfügbare freie Software, die auf dem quelloffenen Kommunikationsprotokoll Matrix basiert. Neben gewöhnlichen Textnachrichten bietet Riot.im auch den Austausch von Bildern und anderen Dateien sowie VoIP-Gespräche, Konferenzanrufe im Gruppenchat und Video-Telefonie. Für alle diese Dienste verwendet die Software Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Die Entwicklung von Riot erfolgt in erster Linie durch die Firma New Vector Limited, die auch an der Entwicklung des Matrix-Protokolls selbst beteiligt ist. Grundsätzlich steht die Software sowohl für Android, iOS, Windows, Linux und macOS kostenlos zur Verfügung. Darüber hinaus ist Riot.im auch ohne Installation via Web-Browser nutzbar. Die Plattform vergibt eine Benutzerkennung, die sich von mehreren Endgeräten aus parallel nutzen lässt. Das Passwort lässt sich im Verlustfall jedoch nur mit einer hinterlegten E-Mail-Adresse zurücksetzen. Riot.im/[Matrix] benutzt starke Kryptographie, die zuletzt 2019 einer Sicherheitsprüfung unterzogen wurde.

Tool-Kategorie Instant-Messaging-Dienst
Entwickler
Plattform Web-Browser, Registrierung erforderlich
Zugang
Serverstandort
DSGVO-konform
Funktionen
Anwendungsfall

Slack

Slack ist ein webbasierter Instant-Messaging-Dienst des US-amerikanischen Unternehmens Slack Technologies und versteht sich als zentrale Plattform für die Zusammenarbeit in vernetzten Unternehmen. Slack Technologies wurde 2009 zunächst in Vancouver, Kanada, gegründet, bevor das Unternehmen 2014 seinen Firmensitz nach San Francisco verlegte.

Slack dient der Kommunikation in Arbeitsgruppen; es können Nachrichten ausgetauscht werden, aber auch das Chatten mit Einzelpersonen oder in einer Gruppe wird ermöglicht.

Die kollaborative Bearbeitung von Dokumenten ist nur möglich, wenn der Nutzer bei weiteren externen Diensten wie Dropbox, Google Drive oder GitHub ein Konto und eine aktivierte Anmeldung besitzt. Innerhalb von Slack selbst kann eine gemeinsame Dokumentenbearbeitung (nativ) nicht erfolgen. Für kleine Teams ist die Nutzung von Slack kostenfrei.

Zusätzlich zur Webanwendung gibt es Clients für die Betriebssysteme Windows, macOS, Linux, Android und iOS.

Nach eigenen Aussagen nimmt Slack als cloudbasiertes Unternehmen die Themen Privatsphäre und Datenschutz sehr ernst. Es setzt auf hohe Standards und verweist auf seine international anerkannten Sicherheitszertifizierungen gemäß ISO 27001 (Management-System für die Informationssicherheit) und ISO 27018 (für den Schutz persönlicher Daten in der Cloud).

Tool-Kategorie Instant-Messaging-Dienst
Entwickler
Plattform Web-Browser / Windows, macOS, Linux / Android, iOS
Zugang Registrierung erforderlich
Serverstandort
DSGVO-konform
Funktionen
Anwendungsfall

Zulip

Die Gruppen-Chat-Anwendung Zulip ist eine Open-Source-Lösung, die 2012 von Kandra Labs Inc. entwickelt und im September 2015 unter der Apache-Lizenz 2.0 freigegeben wurde. Der Team-Messenger bietet die Möglichkeit zur Darstellung von Nachrichten in einer Thread-Ansicht, Gruppendiskussionen, Unterstützung von Bildern und Videos, Suche über die gesamte Chat-Chronik, Desktop-Benachrichtigungen, Datei-Uploads per Drag and Drop, Emojis und eine Vielzahl an Bots.

Darüber hinaus besitzt Zulip weitere nützliche Funktionen: So kann eine Art Art To-do-Liste für Nachrichten angelegt werden, die später bearbeitet werden sollen oder weitere Handlungen erfordern. Angefangene Nachrichten können zudem als Entwurf gespeichert werden.

Wer Zulip auf seinen eigenen Servern laufen lassen will, genießt kostenlosen Community-Support oder kann für einen kundenspezifischen Preis den Commercial-Support in Anspruch nehmen. Soll der Team-Messenger über die Zulip-Server laufen, ist die Nutzung für den nicht-kommerziellen Gebrauch mit bis zu 100 Nutzern kostenlos.

Tool-Kategorie Instant-Messaging-Dienst
Entwickler Kandra Labs Inc.
Plattform Web-Browser
Zugang
Serverstandort Zulip-Server / Institutionen können eigene Server einrichten
DSGVO-konform
Funktionen
Anwendungsfall

Audio- und Videokonferenztools

Adobe Connect

 

 

 

 

Tool-Kategorie Webkonferenz-System
Entwickler Adobe Systems
Plattform Web-Browser / Windows, macOS / Android, iOS
Zugang kostenfrei (Trialware) / proprietär
Serverstandort Abhängig vom Standort der anbietenden Institution
DSGVO-konform
Funktionen
Anwendungsfall

BigBlueButton

BigBlueButton ist ein webbasiertes Open-Source-Webkonferenz-System, das erstmals 2007 an der Carleton University in Ottawa entwickelt wurde. Es ermöglicht die gemeinsame Nutzung von Audio, Video, Folien, Whiteboard, Chat und Bildschirm in Echtzeit. Da BigBlueButton speziell für das Online-Lernen konzipiert wurde, lässt es sich über ein Plugin in eine Vielzahl der bestehenden Lernmanagement-Systeme (LMS) - wie etwa ILIAS oder Moodle - integrieren. Aber auch mit einem Content-Management-System (CMS) - wie Drupal, Joomla oder WordPress - lassen sich über Interfaces sofort Online-Meetings abhalten. Diese sind entweder frei zugänglich oder individuell abgesichert. Zusätzlich lässt sich BigBlueButton auch in weitere Dienste und Plattformen - wie Canvas, TalentLMS, Docebo, Fedena, Foswiki, Mattermost, Rocket.Chat oder Zimbra - integrieren. Neben der gemeinsamen Nutzung mehrerer Audio- und Videoformate unterstützt die Software auch die Präsentation von PDF- und Microsoft Office-Dokumenten. Darüber hinaus lassen sich im Rahmen einer Webkonferenz untergeordnete Online-Konferenzräume ("Breakout-Räume") einrichten.

In Deutschland wird BigBlueButton von den Bildungsministerien mehrerer Bundesländer auf eigenen Servern gehostet, um ihren Schulen die Nutzung des Online-Werkzeugs zu ermöglichen. Auch mehrere Universitäten nutzen mittlerweile das Tool für ihre Lehrveranstaltungen.

Dadurch dass das Webkonferenz-System auf eigenen Servern verwendet werden kann, hat der Anbieter alle Rechte in seiner Hand. Wenn der Server in Deutschland steht, ist der Betrieb DSGVO-konform möglich. Die Datenübertragung erfolgt Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) hat die Software BigBlueButton (BBB) am 28. Mai 2020 als langfristig unterstützten Dienst an der Johannes Gutenberg-Universität  (JG|U) eingeführt. Das Open-Source-Webkonferenzsystem wird datenschutzkonform auf Servern innerhalb der JGU betrieben. Für die Nutzung an der JG|U war zum einen die Integration in die digitale Lernplattform JG|U-LMS Moodle wichtig, zum anderen die Möglichkeit, Veranstaltungen aufzuzeichnen.

Erste Informationen zu Nutzungsmöglichkeiten des BBB finden sich auch auf den Seiten des Kompetenzteams Digitale Lehre.

Tool-Kategorie Webkonferenz-System
Entwickler BigBlueButton Inc.
Plattform Web-Browser sowie über Plugin in verschiedenen LMS (wie Moodle) und CMS
Zugang kostenfrei, Registrierung erforderlich
Serverstandort Abhängig vom Standort der anbietenden Einrichtung: JG|U Mainz
DSGVO-konform Ja
Funktionen
  • Raumgröße: maximal 75 Teilnehmende
  • Gestaltung von Videokonferenzen
  • Breakout-Räume für Kleingruppenarbeiten
  • Kooperatives Arbeiten über ein Whiteboard
  • Erstellung von Umfragen
  • Veranstaltungsaufzeichnung
  • Erstellung von Webinaren
  • Integration in das Kommunikationstool Mattermost
Anwendungsfall
  • Durchführung von Web-Seminaren
  • Live-Durchführung von Vorträgen
  • Impulsvorträge
  • Gruppengespräche

DFNConf - Der Konferenzdienst im Deutschen Forschungsnetz

Mit dem Dienst DFNconf bietet der DFN-Verein seinen Nutzern im Wissenschaftsbereich die Möglichkeit, Video-, Audio- und Webkonferenzen durchzuführen. Der Dienst ist auf den Bedarf von Forschung und Lehre zugeschnitten und stellt die zentralen technischen Komponenten bereit, die erforderlich sind.

Der Videokonferenzdienst ist im Leistungsumfang von DFNInternet enthalten. Somit ist auch das Entgelt für den Dienst mit der Bezahlung des DFNInternet-Dienstes abgegolten. Erreichbar ist der Dienst über SIP- und H.323-basierte VC-Systeme, standardisierte webbasierte Lösungen, mobile Endgeräte mit entsprechender Software-App oder über eine Telefoneinwahl.

Alle Informationen zum Leistungsspektrum sowie zu organisatorischen Fragen und zum Zugang zum Dienst (Auftragsformular) sind auf dem DFNconf-Portal zu finden. Einen ersten Überblick gibt auch der Flyer der Einrichtung.

Damit ein Nutzer sich als Meetingveranstalter registrieren darf, ist ein Mitarbeiterverhältnis in der teilnehmenden Einrichtung notwendig. Endet das Mitarbeiterverhältnis, dann endet auch die Berechtigung zur Nutzung.

In begründeten Ausnahmefällen können auch Studenten und externe Dozenten als Meetingveranstalter registriert werden. Die Beantragung erfolgt über den betrieblichen Ansprechpartner der teilnehmenden Einrichtung. Die Registrierung von Studenten und externen Dozenten ist immer auf ein Jahr befristet.

Tool-Kategorie Webkonferenz-System
Entwickler DFN-Verein
Plattform Web-Browser
Zugang kostenfrei als Angehöriger einer Einrichtung, die dem Teilnehmerkreis des DFN-Vereins angehört. Veranstalter eines Meetings müssen sich über den Login-Button registrieren. Teilnehmende, auch von externen Einrichtungen, benötigen kein eigenes Konto
Serverstandort Deutschland
DSGVO-konform Ja
Funktionen
  • Mit den VC-Systemen der Pexip-Plattform können Videokonferenzen mit exzellenter Audio- und Videoqualität für Gruppen bis maximal 23 Teilnehmer durchgeführt werden.
  • Für E-Learning-Veranstaltungen oder Webinare bis zu 200 Teilnehmern steht der Webkonferenzdienst unter Adobe Connect zur Verfügung.
  • Festlegung der Raumgröße / Bestimmung der maximal möglichen Teilnehmerzahl
  • Zugriffsbeschränkungen (PIN, Raum abschließen)
  • die Anbindung von Lern-Management-Systemen (LMS)
  • reine Telefonkonferenzen.
Anwendungsfall
  • Gruppengespräche
  • Webinare
  • Vortragsveranstaltungen

Google Meet

Neben Google Chat ist Google Meet eines der beiden Nachfolgeprodukte von Google Hangouts. Ursprünglich Teil der G Suite und von G Suite for Education ist das Videokonferenz-Tool seit Juni 2020 in einer Basis-Version kostenfrei und unabhängig von einem G Suite-Abonnement zugänglich. So lässt sich über Google Meet direkt im Browser eine Videokonferenz starten.

Während der Host oder der Moderator der Webkonferenz über ein Google-Konto verfügen muss, können die Teilnehmenden ohne Registrierung, entweder direkt über die Web-App oder die angebotenen mobilen Apps, der Veranstaltung beitreten. Benötigt wird hierfür lediglich ein Einladungslink. Dabei setzt Google Meet auf komplexe IDs, damit Fremde den Link nicht erraten können (Quelle: chip.de). Außerdem kann unbekannten Teilnehmern der Zutritt zum Videochat verwehrt werden.

In der kostenfreien Version von Google Meet ist eine Videokonferenz auf 60 Minuten und 100 Teilnehmer begrenzt. Während einer Videokonferenz kann der Bildschirm mit den Teilnehmenden geteilt werden; auch eine Online-Zusammenarbeit an Google Docs-Dokumenten ist möglich. Darüber hinaus werden automatisch Untertitel eingeblendet, bislang allerdings nur auf Englisch. Die Anzahl der Videokonferenzen ist unbegrenzt.

Tool-Kategorie Webkonferenz-System
Entwickler Google Ireland Ltd.
Plattform Web-Browser / Android, iOS
Zugang kostenfrei (Veranstalter von Videokonferenzen benötigen ein Google-Konto, Teilnehmer nicht) / Freemium
Serverstandort Ireland
Funktionen
  • Sicherheitsfunktionen
  • Verschlüsselung für gespeicherte und übertragene Daten
  • Bestätigung in zwei Schritten
  • Anmeldung für erweitertes Sicherheitsprogramm
Anwendungsfall
  • Gruppengespräche
  • Beratungsgespräche
  • Kurzvorträge

Jitsi Meet

Jitsi (französische Schreibweise für das bulgarisch жици, Drähte, ausgesprochen ['ʒitsi]) ist eine Sammlung von freier Software für IP-Telefonie (VoIP), Videokonferenzen und Instant Messaging. Der Ursprung war ein Java-basierter Messenger-Client für XMPP und weitere Protokolle. Inzwischen gibt es mit Jitsi Meet eine Software für Videokonferenzen, die im Webbrowser, als mobile App und Andwendungssoftware für Windows, MacOS sowie Linux genutzt werden kann.

Jitsi Meet ist eine WebRTC-basierende Konferenzsoftware. Für die Verwendung auf PCs wird auf den meisten Servern der Chromium (Browser)  - etwa Google Chrome - empfohlen, für Androids und iOS steht eine App zur Verfügung. Darüber hinaus werden auch Jitsi-Apps für Windows, macOS und Linux angeboten. Der Dienst kann auf eigenen Servern installiert werden.

Tool-Kategorie Webkonferenz-System
Entwickler Open-Source-Community
Plattform Web-Browser / über Plugin in verschiedenen LMS und CMS / Windows, macOS / Android, iOS
Zugang kostenfrei
Serverstandort EU, abhängig vom Dienstanbieter.
Funktionen
  • Raumgröße: maximal 30 Teilnehmende
  • Betreten der Konferenzräume ohne vorherige Registrierung
  • Screen-Sharing (am PC)
  • Chat
  • Passwortschutz (optional, für die Dauer einer Konferenz)
  • Bearbeitung von Dokumenten mit Etherpad (Server-abhängig)
  • Telefon-Einwahl (SIP) (Server-abhängig)
Anwendungsfall
  • Videokonferenzen für Kleingruppen
  • Gruppengespräche
  • Beratungsgespräche
  • Kurzvorträge

Microsoft Teams

Microsoft Teams (abgekürzt MS Teams oder nur Teams) ist eine Plattform, die Audio- und Video-Besprechungen, Chat, Whiteboard-Notizen, den Austausch von Dateien und das Teilen von Präsentationen kombiniert. Der Dienst ist in die Office-365-Office-Suite mit Microsoft Office und Skype integriert. Microsoft Teams ist in 26 Sprachen verfügbar. Zudem bietet die Software Erweiterungen, die in Produkte von Drittanbietern integriert werden können. Microsoft startete MS Teams am 14. März 2017 weltweit. Damit sollte die Kommunikationsplattform Skype for Business ersetzen.

An der JG|U ist Microsoft Teams grundsätzlich für alle Mitglieder nutzbar. Weitere Informationen zur Software, deren Einsatzmöglichkeiten sowie zu Fragen der Installation des Programms finden sich auf einer entsprechenden Informationsseite des ZDV.

Anleitungen und Online-Weiterbildungen zu Microsoft Teams finden sich auch auf einer entsprechenden Seite des Kompetenzteams Digitale Lehre.

Tool-Kategorie Webkonferenz-System
Entwickler Microsoft
Plattform
Zugang
Serverstandort
Funktionen
Anwendungsfall

Mumble

Mumble ist eine freie Sprach- oder Telefonkonferenzsoftware, die erstmals 2005 erschienen ist. Die aktuelle Version (1.3.0) wurde im September 2019 veröffentlicht. Die Anwendung zeichnet sich durch eine niedrige Latenzzeit und eine gute Audioqualität aus. Sie erlaubt es nicht nur kleinen, sondern vor allem größeren Gruppen sich unmittelbar per Voice-Chat zu unterhalten.

Die Software realisiert ein klassisches Client-Server-System. Der Client "Mumble" stellt eine grafische Oberfläche für Unterhaltungen und zur Administration bereit, der Server "Murmur" realisiert das Back-End, über das die Gespräche laufen. Ein Server ist in virtuelle Räume ("Kanäle"/"Channels") unterteilt, die auch beliebig verschachtelt sein können. Der Zugang zu den Kanälen wird über ein komplexes Rechtesystem geregelt. Dabei können sich jeweils die in einem Raum befindlichen Personen miteinander akustisch unterhalten. Die Benutzerverwaltung erfolgt in der Regel über einer SQLite-Datenbank.

Die Gespräche können in die Dateiformate WAV, FLAC, Ogg Vorbis und Au aufgenommen werden. Dabei ist es auch möglich für jeden sprechenden Benutzer eine eigene Datei anzulegen, die Unterhaltung in mehreren Tonspuren aufzunehmen.

Getippte Textnachrichten sind (je nach Einstellungen des Kanals) auch in andere Kanäle möglich. Mumble ist ein offener Standard und die Programme zur Teilnahme (oder zum Betrieb eigener Server) sind als Open-Source erhältlich. Die Übertragung erfolgt mit sicherer Verschlüsselung zwischen Client und Server. Nutzer können ihren Nickname an ihren öffentlichen Schlüssel binden ("am Server registrieren").

Der Mumble-Client steht für nahezu alle Betriebssysteme zur Verfügung. Für Android und iOS gibt es mehrere alternative Clients (wie etwa Plumble).

Tool-Kategorie
Entwickler
Plattform
Zugang
Serverstandort
Funktionen
Anwendungsfall

Skype for Business

Skype for Business  ist eine proprietäre Anwendung von Microsoft, die synchrone Formen der Kommunikation auch in der präsenzlosen Lehre ermöglicht und in einer Anwendungsumgebung zusammenfasst.

Audio- und Videokonferenzen können für kurze Inputs, Beratungsgespräche oder Besprechungen genutzt werden. Dazu stehen neben Instant Messaging auch Funktionen zur Präsentation des Bildschirms, eines Whiteboards, zum Austausch von Dateien und zur Aufzeichnung der Übertragung zur Verfügung.

Eine Integration in MS Outlook ermöglicht die einfache Erstellung von und Einladung zu Skype-for-Business-Konferenzen ebenso wie das Einbinden in den Kalender.

Es ist technisch möglich, bis zu 250 Personen in einer Skype-for-Business-Konferenzschaltung zusammenzubringen. Für alle Beteiligten, insbesondere die Lehrenden oder moderierenden Personen ist es in einem virtuellen Seminar oder einer Übung jedoch anzuraten, die Teilnehmendenzahl auf 15 bis 20 Personen zu begrenzen.

Sehr gut geeignet ist Skype for Business vor allem für Beratungsgespräche mit einzelnen Personen oder Kleingruppen wie etwa bei Online-Sprechstunden.

Skype for Business Online kann als eigenständiger Online-Dienst über Office 365 oder oder im Rahmen einer Office 365 Enterprise Suite erworben werden. Alle Dienste für Skype for Business Online werden von Microsoft bereitgestellt.

An der JG|U bildet Skype for Business die Grundlage der Telefonie. Darüber hinaus wird es auch für Chats und Videokonferenzen im Rahmen der digitalen Lehre eingesetzt. Informationen zu Fragen der Installation sowie der Nutzung der Anwendung hat das ZDV auf verschiedenen Seiten zusammengestellt.

Weitergehende Informationen finden sich zudem auf der Seite Online-Besprechungen mit Skype for Business des Kompetenzteams Digitale Lehre an der JG|U.

Tool-Kategorie
Entwickler
Plattform
Zugang webbasiert, kostenfrei (Basis-Version), keine Registrierung erforderlich
Serverstandort
Funktionen
Anwendungsfall

Vitero

Tool-Kategorie Webkonferenz-System
Entwickler Vitero GmbH
Plattform
Zugang
Serverstandort Deutschland
Funktionen
Anwendungsfall virtueller Lehrveranstaltungsraum

Zoom

Zoom ist eine Entwicklung des US-amerikanischen Softwareunternehmens Zoom Video Communications, Inc. und wurde erstmals 2013 veröffentlicht. Der Videokonferenz-Dienst macht Online-Videokonferenzen in Unternehmen oder anderen Einrichtungen möglich und unterstützt zudem Besprechungen, Webinare, Telefonate sowie Instant Messaging. Mit Zoom lassen sich verschiedene Konferenzräume einrichten. Nutzer können sowohl über eine Desktop- oder Smartphone-App als auch über eine Weboberfläche mittels eines entsprechenden Links an den Videomeetings teilnehmen. Neben Screen-Sharing bietet der Dienst auch ein virtuelles Whiteboard.

Eine eingeschränkte Nutzung des Dienstes zur Veranstaltung von Videokonferenzen ist für registrierte Nutzer in der Basisversion kostenlos, dabei ist insbesondere die Dauer von Videokonferenzen mit Gruppen beschränkt.

Für den Einsatz in Unternehmen und anderen Einrichtungen gibt es kostenpflichtige Abos. Diese unterscheiden sich neben dem Preis im Umfang der Funktionen. Die Video-Konferenzen sind hier auf 24 Stunden begrenzt und können mit 100 oder mehr Personen je nach Abo durchgeführt werden.

Hinweis: Zoom weist erhebliche Datenschutz- und Sicherheitsmängel auf. Kritiker bemängeln, dass personenbezogene Daten an Dritte (etwa an Facebook) weitergegeben werden. Ein Aufmerksamkeitstracking sorgt dafür, dass Nutzer, deren Fokus für länger als 30 Sekunden nicht auf ihren Bildschirm gerichtet ist, dem Initiator der betreffenden Konferenz gemeldet werden. Außerdem werden Daten wie IP-Adressen, Standorte und Geräteinformationen an den Administrator der Konferenz weitergeleitet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit eines "Zoom-Bombing", wonach sich Fremde in Videokonferenzen einwählen können, wenn diese auf "öffentlich" gestellt sind. Auch besteht keine echte Verschlüsselung. Zoom gibt zwar an, seinen Dienst Ende-zu-Ende zu verschlüsseln. Das Programm nutzt jedoch nur eine Transportverschlüsselung mit TLS. Demzufolge sind die Inhalte bei der Übertragung geschützt, Zoom hat jedoch weiterhin Zugriff darauf. Auf die Kritik an den Datenschutz- und Sicherheitsmängeln ihres Videokonferenzdienstes reagierte das Unternehmen mit Updates, die zumindest einen Teil der Kritikpunkte behoben haben. (Stand: April 2020)

Tool-Kategorie Videokonferenz-System
Entwickler
Plattform
Zugang
Serverstandort
Funktionen
Anwendungsfall

 

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Multimediakompetenz

Multimediakompetenz

 

Französisch Spanisch Italienisch Portugiesisch Rumänisch Englisch
alphabétisation multimédia alfabetización multimedia alfabetizzazione multimediatica alfabetização multimediática competența multimediatică multimedia literacy

 

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Glossar M

Medienkompetenz

 

Französisch Spanisch Italienisch Portugiesisch Rumänisch Englisch
éducation aux médias alfabetización mediática alfabetizzazione mediatica alfabetização mediática competența mediatică media literacy

 
 

Metakompetenz

 

Französisch Spanisch Italienisch Portugiesisch Rumänisch Englisch
méta-alphabétisation meta-alfabetización;
metaliteracia
meta-alfabetizzazione;
metaliteracia
meta-alfabetização;
metaliteracia
meta-alfabetizare metaliteracy

 
 

Multimediakompetenz

 

Französisch Spanisch Italienisch Portugiesisch Rumänisch Englisch
alphabétisation multimédia alfabetización multimedia alfabetizzazione multimediatica alfabetização multimediática competența multimediatică multimedia literacy

 

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Glossar I

Informationskompetenz

Dabei handelt es sich zunächst um die Fähigkeit, die es ermöglicht, bezogen auf ein bestimmtes Problem Informationsbedarf zu erkennen; Informationen effizient und in geeigneten Medientypen zu ermitteln; sie zu selektieren, zu beschaffen und entsprechend ihrer Informationskontexte unterscheiden und kontextadäquat nach Relevanz bewerten zu können. Darüber hinaus beschreibt der Begriff die Fähigkeit, Informationen effektiv zu nutzen, sie zu verarbeiten, umzuwandeln und zu erzeugen, und schließlich über geeignete Kanäle zu kommunizieren. (Quelle: Wilfried Sühl-Strohmenger / Jan-Pieter Barbian: Informationskompetenz. Leitbegriff bibliothekarischen Handelns in der digitalen Informationswelt. Wiesbaden: Dinges&Frick, 2017, S. 14-15.)

Französisch Spanisch Italienisch Portugiesisch Rumänisch Englisch
maîtrise de l'information alfabetización informacional;
literacia de información
alfabetizzazione informativa alfabetização da informação;
literacia da informação
alfabetizarea informației information literacy

 

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A

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