Volker Wilhelmi

Studiendirektor Prof. Dr.

Geographisches Institut
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Johann-Joachim-Becherweg 21
55099 Mainz
Raumnr: 02-114
Tel.: 06131-39-29469
E-Mail: v.wilhelmi@geo.uni-mainz.de
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Sprechstunde in der Vorlesungszeit:
nach Vereinbarung (per Email)
Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit:
nach Vereinbarung (per E-Mail)

 

Biographie

Seit drei Jahrzehnten arbeite ich am Geographischen Institut und gestalte die Fachdidaktik in allen Entwicklungen mit. Meine Ausbildung: Studium der Geographie, Biologie und Germanistik, Promotion mit Themenschwerpunkt Bodenbiologie geschädigter Waldökosysteme, Referendariat, Lehrer am Stefan-George-Gymnasium Bingen, Fachleiter Geographie am Studienseminar Bad Kreuznach, 1. Vorsitzender des rheinland -pfälzischen Schulgeographenverbandes. Damit ist das Wirkungsfeld breit gefächert und es gibt viele wertvolle Verbindungen zwischen universitärer Fachdidaktik, Ausbildung von Referendarinnen und Referendaren, eigenem Unterricht sowie der Organisation und Durchführung von Lehrerfortbildungen. Alle Erfahrungen fließen in die Arbeit als Herausgeber von Schulbuchreihen, aber auch in die Entwicklung von Unterrichtsbausteinen zu aktuellen Themen unseres Faches mit ein. Forschungsschwerpunkte sind die Großthemen Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung, Forschendes Lernen, Entwicklungskontinent Afrika (Fokus Ruanda) und Geographien der Gewalt.

Aufsätze in fachdidaktischen Zeitschriften und Sammelwerken

  1. V. Wilhelmi, 1992:
    Unterrichtspraxis: Schulalltag unter ökologischen Vorzeichen "Fragen, auf die wir draußen eine Antwort finden wollten." Terrasse, Magazin für den Geographieunterricht, Heft 3, S.10/11, Stuttgart
  2. V. Wilhelmi, 1993:
    Partnerland Ruanda Natur in Wort und Bild: Didaktischmethodischer Leitfaden für die Schule, 24 S., Ministerium des Innern von Rheinland-Pfalz, Mainz
  3. V. Wilhelmi, 1993:
    Rückbesinnung der Geographie auf die Tradition der Umwelterziehung in Aufbruchstimmung? Terrasse, Magazin für den Geographieunterricht, Heft 5, S.5, Stuttgart
  4. V. Wilhelmi, 1993:
    Der Umweltgipfel von Rio und danach? Die Situation und mögliche Auswege aus der globalen Krise,in: Umwelterziehung praktisch, Pädagogisches Zentrum Bad Kreuznach, Landeszentrale für Umweltaufklärung Mainz, Heft 27, S.4-11
  5. V. Wilhelmi, 1994:
    Biotechnologie und Landwirtschaft "machet euch die Erde untertan..." in: Elementare Technische Grundbildung PZ-Information 20/93, S.37-58, Naturwissenschaften/Neue Technologien, Pädagogisches Zentrum Bad Kreuznach
  6. V. Wilhelmi, 1994:
    Didaktik und Methodik der Umwelterziehung eine praxisorientierte Gesamtkonzeption. Mitteilungen der Pollichia, Band 80, S.347-380, Bad Dürkheim
  7. V. Wilhelmi, 1995:
    Das Projekt Riederalp: eine didaktische Einordnung. In: Fächerübergreifende Umwelterziehung am Studienseminar Bad Kreuznach praxisorientierte Lehrerausbildung im Naturschutzzentrum Aletsch, PZ-Information 5/95, S.6-13, Pädagogisches Zentrum Bad Kreuznach
  8. V. Wilhelmi, 1996:
    • V. Wilhelmi: Universität Studienseminar Schule: ein Kooperationsmodell am Beispiel Geographie, S. 5-7,
    • O. Fischborn u. V. Wilhelmi: Was ist guter Unterricht? praxisorientierte Leitgedanken zur Erdkunde, S.21-25,
    • V. Wilhelmi: Umwelterziehung und Erdkundeunterricht, S.25-28, in: Impulse zur Geographie-Fachdidaktik, PZ-Information, Pädagogisches Zentrum Bad Kreuznach, 17/96
  9. V. Wilhelmi, 1997:
    Praxisorientierte Umwelterziehung: Geographie-Studenten machen Projektunterricht an Gymnasien, Geographie und ihre Didaktik, 4/97, S.177-200, Hannover
  10. V. Wilhelmi, 1996:
    Ökologische Bildung Methodenhilfe für die Orientierungsstufe?, in: Umwelterziehung praktisch, Heft 36, S.30/31 Pädagogisches Zentrum Bad Kreuznach
  11. V. Wilhelmi, 1999:
    Der außerschulische Lernort im Geographieunterricht ein Werkstattseminar als Kooperationsmodell, in: Geographie und ihre Didaktik, 2/99, S.71-86, Hannover
  12. V. Wilhelmi, 1999:
    Mind Mapping eine moderne Lernmethode und ihre Anwendung im Erdkundeunterricht, Praxis Geographie, 2/1999, S.44/45 Braunschweig
  13. V. Wilhelmi, 2004:
    Umwelterziehung in der Geographie Didaktische Überlegungen und Umsetzungsmöglichkeiten am Beispiel Waren, Mecklenburgische Seenplatte, in: V. Heidt & V. Wilhelmi (Hrsg.), Mainzer Kontaktstudium Geographie Band 4, Umwelterziehung ein altes neues Leitprinzip der Geographie, wissenschaftliche Aspekte und Möglichkeiten der Umsetzung, Geographisches Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, im Druck
  14. V. Wilhelmi, 2000:
    Umweltbildung für alle Anspruch und Wirklichkeit, Praxis Geographie, 2/2000, S.41-43, Braunschweig
  15. V. Wilhelmi, 2000:
    Umweltkommunikation: Umweltbildung Umwelterziehung 2000, UVP-Report 3/2000, S.128-132, Hamm
  16. V. Wilhelmi, 2000:
    Forschendes Lernen im Geographieunterricht Grundlagen und praktische Folgerungen, Geographie und Schule, Heft 124, S.30-36, Köln
  17. V. Wilhelmi, 2000:
    Experimente im Geographieunterricht, Praxis Geographie, 9/2000, S.4-7, Braunschweig
  18. R. Marx, V. Wilhelmi, 2000:
    Naturlehrpfade als außerschulische Lehrpfade, in: Außerschulischer Lernort – Geoökologischer Lehrpfad GauAlgesheim, Pädagogisches Zentrum & Geologisches Landesamt Rheinland-Pfalz, PZ-Information 24/2000, S.54-56
  19. V. Wilhelmi, 2001:
    Vernetzungen auf der Spur: Walduntersuchungen im Hunsrück, Geographie und Schule, Heft 132, S.24-30
  20. V. Wilhelmi, 2002:
    Experimente im Erdkundeunterricht – ein Modell zur Verbindung von Lehrerausund –fortbildung, in: Geographie und ihre Didaktik, S. 34-41, Heft 30/02
  21. V. Wilhelmi, 2002:
    Der Rheindurchbruch bei Bingen – eine Arbeitsexkursion, in: Der historisch-geographische Rhein, Beiträge für Sek. 1+2, PZ-Information 7, S.65-80, Pädagogisches Zentrum Bad Kreuznach
  22. V. Wilhelmi, 2004:
    Umweltund Nachhaltigkeitserziehung in der Geographie, schulische Anforderungen und ihre Umsetzung im Hochgebirge, in: Abhandlungen und Tagungsberichte des 54. Deutschen Geographentags Bern 2003, S.427-436
  23. V. Wilhelmi, 2003:
    Von der Umweltzur Nachhaltigkeitserziehung im Geographieunterricht, in: E. Schallhorn (Hrsg.): ErdkundeDidaktik, ein Praxishandbuch für die Sekundarstufen I und II, S.150-154, Berlin
  24. V. Wilhelmi, 2004:
    Lernen mit Mind Maps – individuelle Förderung und Bewertung, Praxis Geographie, Heft 10, S. 44-46
  25. V. Wilhelmi, 2004:
    Vom Umweltbewusstsein zum Umweltverhalten – Unterrichtsstrategien auf dem Prüfstand, Geographie und Schule, Heft 152, Dezember 2004, S. 31-37
  26. V. Wilhelmi, 2006:
    Nachhaltigkeit und Umwelterziehung – Leitbilder des Geographieunterrichts, Praxis Geographie Heft 2, S. 4-8
  27. V. Wilhelmi, 2007:
    Die Entwicklung werteorientierter Urteilskompetenz im Geographieunterricht, Praxis Geographie Heft 7-8, S. 30-33
  28. Hoffmann, K.W. u. V. Wilhelmi 2008:
    Landschaft verändert sich - Exkursion in den Nahraum, Praxis Geographie Heft 7-8, S. 44-46
  29. V.Wilhelmi 2010:
    Wo soll das hinführen? Urteilsfindung mit der "Dilemma-Methode", Praxis Geographie Heft 5
  30. V. Wilhelmi 2011:
    Geographische Umweltbildung weiterdenken. Auf dem Weg zu kompetentem Handeln, Praxis Geographie 2, S. 4-8
  31. H. Beck, C. Hoffmann, V. Wilhelmi 2011:
    Expedition Umwelt. Ein Bodenpraktikum im schulnahen Gelände, Praxis Geographie 2, S. 16-22
  32. S. Dolic, V.Wilhelmi 2011:
    (T)raumland Malediven - eine vielperspektivische Raumanalyse, Praxis Geographie 7-8, S. 12 - 18
  33. V.Wilhelmi 2012:
    China in Afrika: Geschäfte mit Ruanda, Praxis Geographie 3, S. 27-31
  34. V. Wilhelmi 2012: Ruanda - neue Perspektiven eines Entwicklungslandes. Klett-Magazin Geographie, Terrasse 1/2012, S.8-13.
  35. V. Wilhelmi 2012: Die experimentelle Lernform. Herausforderung eines kompetenzorientierten Geographieunterrichts. In: Praxis Geographie 7/8, S.4-8.
  36. V. Wilhelmi/P. Meisinger 2012: Bauer sucht Ernte - Lernen durch Handeln. In: Praxis Geographie 7/8, S.30-37.
  37. V. Wilhelmi 2014: Physische Geographie im Unterricht - handlungs- und prozessorientiert, Praxis Geographie 5/2014, S. 4-7.
  38. Wilhelmi, V. 2014: Physische Geographie im Unterricht – handlungs- und prozessorientiert, Praxis Geographie 5, S. 4-7.
  39. Wilhelmi, V. 2014: Methangas aus dem Kivusee – Ruandas Energiezukunft? Praxis Geographie 9, S. 48-49.
  40. Wilhelmi, V., B. Gräßer und T. Vicinus (2014): Glazialmorphologie vor Ort – Schüler enträtseln die Landschaft. In: Praxis Geographie (11): 44-46.
  41. Wilhelmi, V. (2015): Warum Reisen nach Ruanda wichtig sind. In: Praxis Geographie (4): 48-50.
  42. Wilhelmi, V. (2015): Umweltbildung und Film. Von der virtuellen Filmwelt in die Schülerwelt am Beispiel des Spielfilms "Avatar". In: Praxis Geographie (7-9) 45: 56-59.
  43. Wilhelmi, V. (2015): Entwicklungspartnerschaft perspektivisch erfahren und bewerten. Der Einsatz schülerproduzierter Bilder und Filmsequenzen im Schulbuch. In: Terrasse online: http://www.klett.de/alias/1087312.
  44. Wilhelmi, V. (2016): Syrien: Krieg, Hunger, Flucht - eine mehrperspektivische Annäherung, Praxis Geographie 2, S. 22-27.
  45. Grau, V. und V. Wilhelmi (2016): Interkulturelles Lernen und Schülerinteressen im Erdkundeunterricht - ein update, Praxis Geographie 2, S. 46-49.
  46. Thome, M. und V. Wilhelmi (2016): Migration nach Deutschland – eine interviewgeleitete Studie, Praxis Geographie 10, S. 48-49.
  47. Wilhelmi, V. (2016): Ruandas Potentiale zur nachhaltigen Energiegewinnung, Ruanda Revue 2, S. 17-19.
  48. Wilhelmi, V. (2016): Umweltbildung im Schulbuch, in: Terrasse online: http//www.klett.de/alias/1108195.
  49. Wilhelmi, V. (2017): Partnerland Ruanda - neue Perspektiven für den Unterricht (Hrsg.), Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz, Speyer.
  50. Wilhelmi, V. (2017): Globaler Terrorismus und Schule - Anforderungen, Herausforderungen oder Überforderung? in: MKS Bd. 16.
  51. Wilhelmi, V. (2017): Boko Haram in Nigeria - Terror und Flucht. Eine mehrperspektivische Annäherung. in: MKS Bd. 16.
  52. Wilhelmi, V. (2017): Terror und Flucht: Boko Haram in Nigeria. Hintergründe verstehen und bewerten lernen. Geographie heute 335, S. 36-39.
  53. Wilhelmi, V. (2017): Grönland aktuell - eine schwere Zukunft, Praxis Geographie (12): 44.
  54. Wilhelmi, V. (2018): Der Baikalsee - China ist nahe. Praxis Geographie (9): 48.
  55. Wilhelmi, V. (2019): Hilfe aus der Luft. Das Drohnenprojekt in Ruanda. Geographie heute (343): 26-29, 17-24 Materialheft
  56. Wilhelmi, V. (2019): Ruanda modern - Transportwege der Zukunft, Praxis Geographie (5): 56.
  57. Wilhelmi, V. (2019): Ruanda modern - das Drohnenprojekt, Ruanda Revue 2
  58. Wilhelmi, V. (2019): Geographien der Gewalt - die neuen Dimensionen. In: Wilhelmi, V., F. Pfeil und E. Theveßen (Hrsg.) (2019): Geographien der Gewalt. Fake News und Desinformation. Dimension und Auswirkungen auf Gesellschaft und Schule, Mainzer Kontaktstudium Geographie Bd. 17. Mainz: 8-22.
  59. Wilhelmi, V. (2019): Neue Wege der Umweltbildung I. Umwelterfahrung am Beispiel des Spielfilms Avatar - Aufbruch nach Pandora (2009). In: Plien, M. (Hrsg.) (2019): Spielfilme geographisch sehen lernen - Filmische Narration aus fachwissenschaftlichen und didaktischen Perspektiven, Mainzer Kontaktstudium Geographie Bd. 15. Mainz.
  60. Wilhelmi, V. (2019): Neue Wege der Umweltbildung II. Umwelterfahrung am Beispiel der Filmmusik von Avatar - Aufbruch nach Pandora (2009) und Der Hobbit (Filmtrilogie) (2012-2014). In: Plien, M. (Hrsg.) (2019): Spielfilme geographisch sehen lernen - Filmische Narration aus fachwissenschaftlichen und didaktischen Perspektiven, Mainzer Kontaktstudium Geographie Bd. 15.
  61. Wilhelmi, V. (2020):  Dimensionen der Gewalt: Terrorismus, Fake News, Populismus– Die Destabilisierung der Gesellschaft und ihre didaktische Reflexion. In: Wilhelmi, V., E. Theveßen, F. Pfeil (Hrsg.) (2020): Geographien der Gewalt – Populismus und Desinformation. Dimension und Auswirkung auf Gesellschaft und Schule, Mainzer Kontaktstudium Bd.18.
  62. Wilhelmi, V. (2020): Marokko 2020, Praxis Geographie (4), 48.
  63. Wilhelmi, V., N. Engwicht, F. Pfeil, B. Kukatzki (Hrsg) (2020): Natürliche Ressourcen, Menschenrechte und Konflikte. Rohstoffherausforderungen in einer globalisierten Welt. Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe II. Friedensakademie Rheinland-Pfalz, Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz.
  64. Wilhelmi, V. (2020): Geographien der Gewalt – Rohstoffkonflikte, in: Wilhelmi, V. et al: Natürliche Ressourcen, Menschenrechte und Konflikte. Rohstoffherausforderungen in einer globalisierten Welt. Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe II. Friedensakademie Rheinland-Pfalz, Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz, S. 38-43.
  65. WILHELMI, V. (2021): Fachwissenschaft und Fachdidaktik: Parallelwelten und Herausforderungen, Geographische Rundschau 1/2, S. 54-57
  66. WILHELMI, V. (2021): Geographien der Gewalt konkret: Die USA am Scheideweg 2020/21 - Politische Bildung mit geographischem Fokus, in: WILHELMI, V., E. THEVEßEN und F. PFEIL (Hrsg.): Geographien der Gewalt: Die USA am Wendepunkt - Geographische Perspektiven. Mainzer Kontaktstudium Geographie, Bd. 19.
  67. WILHELMI, V. (2020): Dimensionen der Gewalt: Terrorismus, Fake News, Populismus - die Destabilisierung der Gesellschaft und ihre didaktische Reflexion, in: Geographien der Gewalt - Populismus und Desinformation, Dimensionen und Auswirkungen auf Gesellschaft und Schule, Mainzer Kontaktstudium Geographie Band 18, S. 2-12

 

Autor in Schulbuchreihen

  1. TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz 5/6, Stuttgart 1994
    TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz 7/8, Stuttgart 1995
    TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz 9/10, Stuttgart 1996
    TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz 5/6, Gotha 2002
    TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz 7/8 Gym., Gotha 2003
    TERRA-Geographie Rheinland-Pfalnz 10 Gym., Gotha 2005
    TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz und Saarland Bd. 1, Stuttgart 2008
    TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz und Saarland Bd. 2, Stuttgart 2009
    TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz und Saarland Bd. 3, Stuttgart 2010
    TERRA-Geographie Rheinland Pfalz Gymnasium Bd. 1,2,3, Stuttgart 2016
  2. Alexander Schulatlas Gesamtausgabe, Gotha 2000, 2004. Klett-Perthes, Gotha und Stuttgart
  3. Ethik-Lehrbuch Klasse 9 und Klasse 10 Freistaat Sachsen, München 1995/96. Bayerischer Schulbuchverlag München

Herausgeber des Bandes:

Wilhelmi, V., E. Theveßen u. F. Pfeil (2017): Globaler Terrorismus - Analysen, Perspektiven und didaktische Impulse, Mainzer Kontaktstudium Bd. 16.

Wilhelmi, V., E. Theveßen u. F. Pfeil (2019): Geographien der Gewalt. Fake News und Desinformation. Dimension und Auswirkungen auf Gesellschaft und Schule, Mainzer Kontaktstudium Geographie Bd. 17.

WILHELMI, V., E. THEVEßEN u. F. PFEIL (2020): Geographien der Gewalt - Populismus und Desinformation, Dimensionen und Auswirkungen auf Gesellschaft und Schule, Mainzer Kontaktstudium Geographie Band 18

WILHELMI, V., E. THEVEßEN und F. PFEIL (2021): Geographien der Gewalt: Die USA am Wendepunkt - Geographische Perspektiven. Mainzer Kontaktstudium Geographie, Bd. 19.

Herausgeber der Schulbuchreihe:

  1. TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz 7/8 Gymnasium, Gotha 2003
  2. TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz 10 Gymnasium, Gotha 2004
  3. TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz und Saarland Bd. 1, Stuttgart 2008
  4. TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz und Saarland Bd. 2, Stuttgart 2009
  5. TERRA-Geographie Rheinland-Pfalz und Saarland Bd. 3, Stuttgart 2010
  6. TERRA-Geographie Rheinland Pfalz Gymnasium Bd. 1,2,3, Stuttgart 2016

Schulbuch-Beratung

  1. TERRA Geographie Oberstufe Rheinland-Pfalz 2011, Ernst Klett Verlag Stuttgart-Leipzig

Aufsätze in fachwissenschaftlichen Zeitschriften

  1. V. Wilhelmi, 1988:
    Düngung und Durchforstung als kombinierte Waldsanierungsmaßnahme, Allgemeine Forstzeitschrift 30, S.844-866
  2. V. Wilhelmi, 1988:
    Belastbarkeit und Steuerung von Versauerungsschüben biologisch-chemische Untersuchungen von Fichtenhumus unter Düngungseinfluss
    Allgemeine Forstzeitschrift 29, S.815-818
  3. V. Wilhelmi, 1988:
    Vierjährige Untersuchungen zur Reaktion der Humusmikrobiologie auf neue Walddüngungsverfahren, Forst und Holz 16, S. 312-326
  4. V. Wilhelmi, 1988:
    Bodenbiologische Untersuchungen als Beitrag zur Waldschadensforschung, Holz-Zentralblatt 117, S.1670-1672
  5. V. Wilhelmi u. M. Krieter, 1988:
    Zur biologischen Umweltverträglichkeit von neuartigen Walddüngeverfahren, Allgemeine Forstzeitschrift 43, S.11781180
  6. V. Wilhelmi, 1989:
    Die Stickstoffdynamik von Fichtenbeständen im Hunsrück unter dem Einfluß von Schadstoffbelastung und neuen Düngungsverfahren, Forst und Holz 4, S.86-90
  7. V. Wilhelmi, 1989:
    Mikrobiologische Meßparameter als Belastungsund Vitalitätsindikator des Bodens, Allgemeine Forstzeitschrift 5, S.124127
  8. V. Wilhelmi u. M. Krieter, 1989:
    Chemische Untersuchungen zu Elementgehalt und -verfrachtung im Humus ein Laborversuch, S.424-429, Forst und Holz 16
  9. V. Wilhelmi, 1990:
    Humuschemische Untersuchungen belasteter und gedüngter Buchenund Fichtenstandorte in Hunsrück und Taunus, Forst und Holz 6, S.144-148
  10. V. Wilhelmi, 1991:
    Bodenökologische Untersuchungen zum Problemkreis der Versauerung und Restabilisierung im Rheinischen Schiefergebirge, Mitteilungen der Pollichia, Band 78, S.85-106, Bad Dürkheim
  11. V. Wilhelmi, 1995:
    Grundlegende Untersuchungen zur biologischen Zersetzung im Waldboden, Mitteilungen der Pollichia, Band 81, S.291-299, Bad Dürkheim
  12. V. Wilhelmi u. G. M. Rothe, 1990:
    The effect of acid rain, soil temperature and humidity on Cmineralization rates of spruce humus layers, Plant and Soil 121, S.197-201
  13. V. Wilhelmi u. C. Darstein, 1989:
    Pflanzensoziologische Untersuchungen in belasteten Buchenund Fichtenbeständen des Taunus und Hunsrück, Floristische Rundbriefe, Heft 1, S.61-71
  14. G. Netta u. V. Wilhelmi, 1991:
    Untersuchungen kleinräumiger Klimaunterschiede immissionsbelasteter Fichtenwälder, Mitteilungen der Pollichia, Band 78, S.107-119, Bad Dürkheim
  15. C. Darstein u. V. Wilhelmi, 1992:
    Pflanzengesellschaften als Standortund Belastungsindikator des Bodens: ein Vergleich von natürlichem Standort und Bewirtschaftung, Naturwissenschaftlicher Verein Darmstadt NVD-Berichte 14, S.71-88,Darmstadt
  16. M. Geider u. V. Wilhelmi, 1992:
    Biologische Untersuchungen als Beitrag zur Bewertung der Belastung und Belastbarkeit von Waldböden, Forst und Holz 5, S.121-123
  17. A. Bill u. V. Wilhelmi, 1993:
    Stadtböden die Standortproblematik von Straßenbäumen, Mitteilungen der Pollichia, Band 79, S.203-224, Bad Dürkheim
  18. T. Franz u. V. Wilhelmi, 1995:
    Zur Charakterisierung von Tropenböden Untersuchungen in Rwanda, Naturwissenschaftlicher Verein Darmstadt NVD-Berichte Nr. 17, S.87-102
  19. M. Krieter, I. u. K.-H. Bauer, A. Bill, R. Nawrot, A. Malkus, P. Marx, G. Netta, C. Schaum, V. Wilhelmi, G. Würdig, 1986:
    Untersuchungen zur Restabilisierung immissionsgeschädigter Wälder, Umweltbundesamt, Forschungsbericht 10607046/01
  20. M. Krieter, G. Netta, V. Wilhelmi 1988:
    Untersuchung und Bewertung neuartiger Walddüngungsverfahren, Forschung und Technologie, Ministerium für Wirtschaft und Verkehr Rheinland-Pfalz
  21. G. M. Rothe, H. Weil, M. Geider, P. Pfennig, V. Wilhelmi, W. D. Maurer, 1988:
    Nutrient element and carbohydrate status of Norway spruce at Mt. Kleiner Feldberg in Taunus exposed to air pollution and soil acidification, European Journal of Forest Pathology 18, S.98-111

Sonstige Aufsätze

  1. V. Wilhelmi, 1990:
    Die Natur setzt Grenzen Ökologie und Ökonomie, Alles über Wein 1, S.65-68
  2. V. Wilhelmi, 1990:
    Krankheiten und Schädlinge der Rebe Stichwort Eutypiose, Alles über Wein 5, S. 99
  3. V. Wilhelmi, 1991:
    Lehrerfortbildung als Beitrag zur Umwelterziehung an rheinland-pfälzischen Schulen: Belastete Böden die schleichende Umweltkatastrophe, eine Seminarstudie, Landeszentrale für Gesundheitserziehung in Rheinland-Pfalz, Mainz, 68 S.
  4. V. Wilhelmi, 1991:
    Lehrerfortbildung als Beitrag zur Umwelterziehung an rheinland-pfälzischen Schulen: Gewässerökologie biologisch-chemische Untersuchungen,
    Landeszentrale für Gesundheitserziehung in Rheinland-Pfalz, Mainz, 63 S.
  5. V. Wilhelmi, 1992:
    Rezension zu: Globale Ökologie Die Zukunft unserer Umwelt, Gemeinsames Amtsblatt der Ministerien für Bildung und Kultur und für Wissenschaft und Weiterbildung Rheinland-Pfalz, Nr. 12, Mainz
  6. V. Wilhelmi, 1995:
    Rezension zu: Bodenbiologie und Umwelt ökologische Zusammenhänge, Gemeinsames Amtsblatt der Ministerien für Bildung und Kultur und für Wissenschaft und Weiterbildung Rheinland-Pfalz, Mainz
  7. V. Wilhelmi, 1993:
    Partnerland Ruanda Natur in Wort und Bild: Didaktischmethodischer Leitfaden für die Schule, Ministerium des Innern von Rheinland-Pfalz,24 S., Mainz
  8. V. Wilhelmi, 1994:
    Lokales Handeln und mehr ... Umwelterziehung am SGG, in: Schuldokumentation des Stefan-George-Gymnasiums Bingen am Rhein 1991-1994, S.34-42, Bingen
  9. V. Wilhelmi, 1995:
    Zur Fachdidaktik Geographie, in: Aspekte der Lehrerausbildung, Fachdidaktik an der Universität für das Lehramt an Gymnasien, Beispiele aus der Praxis, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung Rheinland-Pfalz, Landesprüfungsamt für das Lehramt an Schulen, Mainz
  10. V. Wilhelmi, 1995
    Rezension zu: H. Schreier Die Zukunft der Umwelterziehung (Bd. 7), in: Gemeinsames Amtsblatt der Ministerien für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung und für Kultur, Jugend, Familie und Frauen Nr. 13, 31.10.1995
  11. V. Wilhelmi, 1996
    Ökologische Bildung und Umwelterziehung in der Lehrerausbildung, ein Pilotprojekt am Studienseminar Bad Kreuznach, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung Landesprüfungsamt für das Lehramt an Schulen / Pädagogisches Zentrum Bad Kreuznach
  12. V. Wilhelmi, 2002
    Waldsterben in Deutschland – vergessen, vorbei? Alexander Ideenpool, Ernst-Klett-Verlag, 4 S., Stuttgart
  13. Mölich, M. und V.Wilhelmi 2014: Rohstoffe unter den tausend Hügeln - Bergbau in Ruanda, Ruanda-Revue 02, S. 30-31
  14. V. Wilhelmi 2014: Instruktion und Konstruktion - das didaktische Spannungsfeld am Beispiel eines prozessorientierten Bodenpraktikums, Pollichia-Kurier 30 (1), S. 27-31.
  15. Wilhelmi, V. und M. Schneider (2016): Das Gesundheitssystem Ruandas als Vorbild, Ruanda-Revue 1, S. 31-34.

Staatsexamensarbeiten/Dissertation

  1. V. Wilhelmi 1985:
    Bodenökologische Untersuchungen im Taunus als ökosystemarer Beitrag zum Problemkreis der Versauerung und Melioration von Waldböden, 187 S., 1. Staatsexamensarbeit im Fach Geographie, Universität Mainz
  2. V. Wilhelmi 1987
    Biologisch-chemische Untersuchungen zum Streuabbau als Bewertungsgrundlage der Umweltverträglichkeit neuartiger Walddüngungsverfahren, 347 S., Dissertation im Fach Geographie, Universität Mainz
  3. V. Wilhelmi 1989:
    Die Problematik der Bodenversauerung (Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Felduntersuchungen in einem Leistungskurs 11), 88 S.
    2. Staatsexamensarbeit im Fach Geographie, Staatliches Studienseminar Bad Kreuznach

 

 

Vorträge:

„Umwelterziehung und Geographie“, Mainzer Geographische Kolloquien (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), 2/1994

„Neue Erkenntnisse zur Stickstoffdynamik von Waldökosystemen“, Fachhochschule Eberswalde, 22.2.1994

„Didaktik und Methodik der Umwelterziehung in der Geographie am Beispiel bodenökologischer Untersuchungen", Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 11.11.1994

„Umweltbildung für alle: Anspruch und Wirklichkeit" Frühjahrstagung der Pollichia in Winnweiler, 3.3.1996

„Umwelterziehung in der Geographie - Anforderungen, Chancen und Umsetzungsmöglichkeiten in der Schule", Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 4.12.1996

„Umwelterziehung im Geographieunterricht - didaktisch-methodische Überlegungen am Beispiel eines Bodenpraktikums", Universität Trier, 5.11.1997

„Vernetztes Denken im Erdkundeunterricht: Anspruch und praktische Umsetzung am Beispiel des Werkstattseminarmodells", Universität Koblenz-Landau, 9.11.1999

„Umwelt- und Nachhaltigkeitserziehung in der Geographie: Schulische Anforderungen und ihre Umsetzung im Hochgebirge“, 54. Deutscher Geographentag in Bern, 28.9.2003

„Vom Umweltwissen zum Umwelthandeln – ein geographiedidaktischer Zugang“, Mainzer Kontaktstudium Geographie (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), 7.11.2007

„Handlungsorientierung im Geographieunterricht - Zur Bedeutung und Entwicklung einer Basismethode“, Mainzer Geographische Kolloquien (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), 13.11.2008

„Kompetenzorientierter Geographieunterricht: Umwelt- und Landschaftsveränderungen und ihre Vermittlung in der Schule - vom Umweltbewusstsein zum Umweltverhalten", 57. Deutscher Geographentag in Wien, 20.9.2009

„Neue Perspektiven? 20 Jahre wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Ruanda", Fridjof-Nansen-Akademie für politische Bildung Ingelheim, 5.4.2014

„China in Afrika: Das Joint Venture mit Ruanda, Fachtag Geographie Faszination Afrika", Leibnitz Universität Hannover, 18.2.2015

„Globalisierung und Aktualität – zur Rolle von Unterricht und Schule“, Fridjof-Nansen-Akademie Ingelheim, 20.4.2016

„Globaler Terrorismus und Schule – Anforderung, Herausforderung oder Überforderung?“, Fridjof-Nansen-Akademie Ingelheim, 23.2.2017

„Globaler Terrorismus - die Dekonstruktion islamistischer Propaganda im Unterricht", Humangeographisches Kolloquium der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 2.5.2017

"Mensch-Umwelt-Beziehungen als Syndrom - das Baikal-Syndrom", Fridjof-Nansen-Akademie für Politische Bildung, Ingelheim, 2.3.2018

"Der Nationalpark Müritz - ein sensibles Ökosystem im Spannungsfeld zwischen ökonomischen Nutzungs- und ökologischen Naturschutzinteressen". Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern, Waren, 22.5.2018

"Ruandas Entwicklung im Zeitraffertempo", Fridjof-Nansen-Akademie für Politische Bildung, Ingelheim, 11.1.2019

"Fake News und ihre Wirkung in der Schule", Fridjof-Nansen-Akademie für Politische Bildung, Ingelheim, 4.2.2019

"Geographien der Gewalt - die neuen Dimensionen", Fridjof-Nansen-Akademie für Politische Bildung, Ingelheim, 29.3.2019

Forschungsschwerpunkt Globaler Terrorismus - 
Ursachen, Strategien und Antworten von Schule und Gesellschaft

Der Globale Terrorismus hält uns, die Welt in Atem, bedroht uns und verändert unser Leben. Ursachen, Strategien, Werkzeuge und Profile des Terrorismus werden analysiert und konkretisiert.
Wie bearbeiten die Medien das Phänomen Terrorismus, wie verstehen Jugendliche Nachrichten? Welche Möglichkeiten gibt es, diese im Unterricht einzusetzen? Wo geht es um Information, wo um Desinformation? Medien- bzw. Nachrichtendidaktische Fragestellungen werden analysiert.
Was müssen wir wissen über die uns fremden Kulturen und Religionen? Ohne interkulturelles Verstehen-lernen können nur schwer tragfähige Strategien und Antworten entwickelt werden.
Was können die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer im Unterricht leisten, welche neuen Unterrichtsbausteine können konkret und wirksam dazu angeboten werden?
Ziel ist es, den Globalen Terrorismus als lehrplan- , vor allem aber schul- und lebensrelevantes Thema der Gesellschaftswissenschaften zu erfassen, verstehen und mit ihm umgehen zu lernen.

Forschungswege

In Zusammenarbeit mit dem stellvertr. Chefredakteur des ZDF E. Theveßen werden Themenblöcke entworfen und in konkrete Unterrichtsbausteine umgesetzt.

I. Ursachen (Arm-Reich, Migration, Krieg….)
II. Strategien (Al-Qaida, IS, Post-Kalifat…)
III. Einfluss auf Jugendliche (Koran-Texte, Bild, Film, Spiel…> Dekonstruktion)
IV. Prävention und Deradikalisierung (Strategien, Aussteiger, Rückkehrer…)
V. Unsere Gesellschaft aktuell (Fragmentierung, Wertegemeinschaft…)

Diskussionsanregung: Terrorismus im Unterricht:
- Was ist für Jugendliche und Erwachsene „normal“?
- Was ist in den Klassenstufen notwendig, zumutbar, inakzeptabel?
- Was bedeuten Klafkis Unterrichts-Postulate „Interesse, Altersgemäßheit und Lebensweltbezug“?

Im Rahmen von Seminaren und einer Vorlesung werden diese Fragestellungen systematisch bearbeitet und didaktisiert. Masterarbeiten behandeln konkrete Aspekte der Themenblöcke.
Eine Promotionsarbeit beschäftigt sich mit Schülervorstellungen zum Terrorismus.

Forschungsschwerpunkt Ruanda -
Entwicklungs- und Partnerland im Geographieunterricht

Das zentralafrikanische Ruanda ist eines der ärmsten Länder der Welt, Entwicklungsland mit dem HDI-Rang 151 (von 187). Verbunden wird dieses Land mit der fantastischen Landschaft der „tausend Hügel“, Überbevölkerung, „Entwicklungsdiktatur“, Bürgerkrieg und dem Genozid im Jahre 1994, dem bis zu eine Million Menschen zum Opfer gefallen sind.
Gerade im letzten Jahrzehnt hat Ruanda eine rasante ökonomische Entwicklung vollzogen mit der Zielvorstellung, den Schwellenlandstatus im Jahre 2020 zu erreichen. Dazu erfährt der Ausbau der Infrastruktur besonders zur Anschließung der ländlichen Regionen besondere Priorität, zeitgleich wird die Hauptstadt Kigali zu einem bedeutenden politischen und ökonomischen Zentrum Zentral-/Ostafrikas ausgebaut. China ist dabei der überragende Handelspartner.
Ruanda ist seit über 30 Jahren mit einer Entwicklungspartnerschaft mit Rheinland-Pfalz verbunden, dabei hat die dezentral organisierte sog. „Graswurzelpartnerschaft“ Vorbildcharakter für viele anderen Partnerschaften mit der sog. Dritten Welt. Im neuen Lehrplan wird findet Ruanda stärker denn je Berücksichtigung, so dass gerade dieses Land damit für uns schulrelevant ist.
Geographisch relevante, wichtige Aspekte werden analysiert, um diese dann unterrichtswirksam umzusetzen. Zielvorstellung ist ein reihenbezogener Materialpool für die Klassenstufen 5-13.

Forschungswege

Neue Entwicklungen (Stadt-Land, Kigali, Migration, Gesundheitssystem, Rohstoffe…) werden auf aktuellstem Stand bearbeitet und unterrichtswirksam didaktisiert.
Masterarbeiten analysieren spezielle Schwerpunkte (Mehrperspektivische Raumanalyse, Schulpartnerschaften, Afrikabilder bei Jugendlichen in eigenem Film- und Bildmaterial, Vision 2020 und SDG…)
Die Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Innenministerium und dem Partnerschaftsverein stellt eine wichtige Grundlage der Arbeit dar.

Forschungsschwerpunkt Umweltbildung
Geographische Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung

Umweltbildung ist mit dem Fach Geographie eine Verbindung eingegangen, die nicht mehr wegzudenken ist. Sie hat zentrale Bedeutung für das Verständnis der Schulgeographie.
Umweltschutz, Umwelterziehung, Nachhaltigkeit – diese Fachbegriffe beschreiben mit ihrer inhaltlichen Ausrichtung grob die Entwicklung der Umweltbildung unseres Faches. Es geht nun darum, diese kritisch weiter zu denken: Welche didaktisch-methodischen Bausteine sind unverzichtbar, welche neuen Entwicklungen sind wahrzunehmen und zu integrieren? Wie werden Forschendes Lernen und Handlungsorientierung, wie die Metaebene der Mensch-Umweltbeziehung des neuen Fachlehrplans umgesetzt? Wie wird aus Handlungs- Gestaltungskompetenz?
Wie sollen die Inhalte der Umweltbildung unterrichtswirksam werden?
Neben den oben beschriebenen Strategien gibt es neue Ansätze der Umweltbildung: Der Einsatz von Film und Filmmusik soll Schüler von der virtuellen Welt in ihre eigene Welt/Schulumgebung begleiten bzw. sie für ihre Umwelt öffnen.
Zentrale Fragen: Welche Möglichkeiten bieten neue Filme, Aspekte der Umwelterfahrung und –aneignung auf zu greifen, zu intensivieren und für Schüler wertvoll um zu setzen?
Die Forschungsarbeiten werden grundlegend von den Arbeiten von A. Escher (Naturaneignung durch Hollywood?) initiiert und haben sich bisher auf Ice Age (Orientierungsstufe), 2012 (Mittelstufe) und die beiden Blockbuster Avatar und Der Hobbit bezogen. Vor allem Avatar wurde dabei sehr differenziert und intensiv dekonstruiert und in Sequenzen bearbeitet. Von Avatar und dem Hobbit wurde ebenfalls die Filmmusik unterrichtswirksam in Reihenkonzepte integriert.
Ein weiterer Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Strategie des Verzichts. In diesem Zusammenhang wird eng mit Ulrich Grober zusammengearbeitet (Grober, U. 2016: Der leise Atem der Zukunft – vom Aufstieg nachhaltiger Werte in Zeiten der Krise).

Seminar M 6 Sommersemester 2021: Entwicklungskontinent Afrika

Eine Welt – Dritte Welt? Entwicklungsland? Entwicklungsrückstand? Viele Fragen sind zu stellen, will man den Globalen Süden fachlich korrekt für den Geographieunterricht bearbeiten. Die meisten Schulbücher sind dazu noch wenig offen und aktuell, nach wie vor gibt es Entwicklung mit der Zielvorstellung eines Industrielandes, ein Austausch auf Augenhöhe findet nicht statt, ebenso wenig eine wirklich reflexive Bearbeitung.

Beispielhaft soll das zentralafrikanische Land Ruanda vorgestellt werden, um die Fragestellungen des Seminars exemplarisch diskutieren zu können.

Dieses Seminar wird am Beispiel des afrikanischen Kontinents beispielhaft Länder aus Nordafrika, Zentralafrika und Südafrika bearbeiten. Dabei steht immer der Aspekt „Entwicklung – wohin?“ im Mittelpunkt. Die konkreten Beispiele können individuell gewählt und besprochen werden, immer werden Einzel- oder Doppelstunden – eingeordnet in einen Reihenkontext – ausgearbeitet und diskutiert.

Das Ziel des Seminars ist es, sich mit methodischen und mediendidaktischen Frau gen bei der Unterrichtsplanung zum Lernfeld "Leben in Extremräumen" (Jahrgangsstufe 5) und zum Teilthema "Raumwirksamkeit politischer Strukturen und Prozesse" (Jahrgang 12) am Beispiel eines "Schwellen-/Entwicklungslandes" bzw. – kontinents zu beschäftigen.

Dazu wird im Rahmen der Lehrveranstaltung ein breites Spektrum an (Lern-)Methoden erarbeitet. Dabei geht es darum, die richtige Methode für den zu erarbeitenden Inhalt zu finden. Im Unterricht geht es allerdings nie um Methode oder Inhalt, sondern stets um Inhalt und Methode und auch um inhaltliches Lernen durch Aneignung von methodischer Kompetenz. Daher setzt sich die Lehrveranstaltung mit den folgenden Fragen auseinander:

Wie entwickelt sich Methodenkompetenz?
Welchen Stellenwert besitzt ein Methodencurriculum?
Gibt es eine sinnvolle Methodenprogression?

Darüber hinaus wird ein "Methodenorientierter Geographieunterricht" in den Kontext einer geforderten "neuen" Lernkultur eingeordnet und erörtert. Methoden haben die Aufgabe, die Schüler/innen zu aktiven Lernern zu machen. Anhand von Lernmethoden sollen die Schüler/innen vorhandenes Wissen in kognitiv herausfordernden Problem- und Aufgabenstellungen anwenden.

Neben dem Fokus auf Methoden stehen Medien im Zentrum der Lehrveranstaltung. Dabei werden die lerntheoretische Rolle der Medien im Lernprozess analysiert sowie der adressatengemäße Medieneinsatz und die Förderung einer Kompetenzentwicklung im Umgang mit Medien erlernt. Daher stehen auch die folgenden Fragen im Zentrum des Seminars:

Welche Inhalte können über welche Medien besonders gut transportiert/erarbeitet werden?
Woran erkennt man, ob ein Medium adressatengemäß eingesetzt ist?
Wie können Kompetenzen im Umgang mit einem bestimmten Medium gefördert werden?

Nach einigen Sitzungen, in denen Sie sich mit den oben genannten Themen aus fachwissenschaftlicher und dann fachdidaktischer Perspektive auseinandergesetzt haben, werden von Ihnen Unterrichtssequenzen didaktisch fundiert geplant, methodisch ausgearbeitet im Seminar simuliert bzw. als PP vorgestellt, gemeinsam reflektiert und beurteilt. Hierbei werden die im Übungstutorium M6 erlernten theoretischen Perspektiven und praktischen Erfahrungen zum Medien- und Methodeneinsatz wiederholend an den Unterrichtsbeispielen besprochen.

Beispielländer im Kontext „Entwicklung“:

Nordafrika

Länder des sog. arab. Frühling
…..

Zentralafrika

Tanzania
……..

Südafrika

Namibia
……….

M10 ED Wintersemester 2020/21

USA – Geographische Perspektiven auf ein Land im Umbruch

Spätestens mit der Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten 2017 gibt es in unserer Wahrnehmung eine dramatische Veränderung in den Kommunikationsstrukturen politischer Entscheidungsträger. Soziale Netzwerke dienen als Plattform, systematisch werden Unwahrheiten und Desinformationen selbst in höchsten Ebenen gestreut, die in ihrer Quantität kaum noch alle widerlegt werden können. Fake News sind zur Gefahr unserer aktuellen Informationsverbreitung geworden. Die Geographien der Gewalt sind damit nicht nur physischer, sondern längst auch – erweitert - psychischer Natur geworden.

Im August 2019 wird eine neue Dimension der Gewalt in den USA deutlich: 30 Menschen werden bei zwei Anschlägen getötet, dabei sticht besonders der Anschlag in El Paso hervor, indem der Täter zuvor ein rassistisches Pamphlet veröffentlicht. In der Diskussion wird schnell der Bezug hergestellt zu populistischen Äußerungen des amerikanischen Präsidenten. Die Spirale der Gewalt kann so verfolgt werden vom Terrorismus über Fake News bis hin zum Populismus, die Destabilisierung bzw. Verunsicherung der Bevölkerung als Ziel.

Im Juni 2020 stirbt George Floyd in Minneapolis durch einen brutalen Polizeieinsatz. Demonstrationen in den USA, die eine weltweite Unterstützung und Dynamik erhalten, sind die Folge. Rassismus, sozialeUngerechtigkeiten und Unterdrückung v.a. der schwarzen Bevölkerung bekommen schlagartig ein großes Gewicht für die politische Auseinandersetzung in den USA, vier Monate vor der Präsidentschaftswahl. D. Trump forciert dabei eher die Spaltung des Landes, beharrt auf Recht und Ordnung und befürwortet den Einsatz des Militärs.

Welche Ursachen können aufgeführt werden, v.a. aber auch: Welche Folgen hat das für die amerikanische Gesellschaft und damit auch natürlich für den Unterricht in der Schule?

Was müssen Schüler dazu wissen und können? Was muss auf unser Land übertragen werden?

Wie wird kommuniziert? Wie kann der kritische Umgang mit vereinfachten, populistisch geformten Informationen geschult werden? Wie verändert sich unsere Sprache, wie unser Verhalten?

Das Seminar verfolgt aktuelle Aspekte der politischen Bildungsarbeit unseres Faches. Es bearbeitet Hintergründe, Fakten und Folgen einer gefährlichen Entwicklung am Beispiel der USA. Die Destabilisierung der amerikanischen  Gesellschaft steht dabei im Fokus, so das Wahlverhalten, Populismus, Radikalismus und Rassismus. Ein  Bezug zu Deutschland wird hergestellt, um die Schülerperspektive zu berücksichtigen.

Eine inhaltliche Koordinierung und Unterstützung durch Elmar Theveßen (Leiter des ZDF Studios Washington) wird aktuelle Hintergrundinformationen liefern.

Eingeplant ist eine Diskussionsrunde mit E. Thevessen über ms teams in einem Seminar an einem Nachmittags- oder Abendtermin.

Es sollen dabei aktuelle, lehrplanrelevante und binnendifferenziert aufgebaute Unterrichtsbausteine für die Klassenstufen 10-13 entwickelt werden. Diese bauen auf den Erkenntnissen der MKS-Studien Band 16 (Globaler Terrorismus), Band 17 (Geographien der Gewalt – Fake News und Desinformation) und Band 18 (Populismus und Destabilisierung) auf.

Darüber hinaus wird die Teilnahme an einer Fachdidaktik-Veranstaltung der lecture series erwartet.

Empfohlene Literatur

THEVESSEN, E. (2020): Die Zerstörung Amerikas, München (erscheint im September)

WILHELMI, V., E. THEVESSEN und F. PFEIL (Hrsg.2017): Mainzer Kontaktstudium Ge- ographie: Globaler Terrorismus - Analysen, Perspektiven und didaktische Impulse, Band 16

WILHELMI, V., E. THEVESSEN und F. PFEIL (Hrsg. 2019): Mainzer Kontaktstudium Geographie: Geographien der Gewalt - Fake News und Desinformation - Dimension und Auswirkungen auf Gesellschaft und Schule, Band 17

WILHELMI, V., E. THEVESSEN und F. PFEIL (Hrsg. 2020): Mainzer Kontaktstudium Geogrpaphie: Geographien der Gewalt: Populismus und Desinformation – Dimensionen und Auswirkungen auf Gesellschaft und Schule, Band 18

KORF, B. und C. SCHETTER (2015): Geographien der Gewalt - Kriege, Konflikte und die Ordnung des Raumes im 21. Jahrhundert, Stuttgart

Im Sommersemester 2020:

Vorlesung Spezielle Geographiedidaktik (M10): Digitale Lehrveranstaltung

Seminar zur Geographiedidaktik III (M10): Digitale Lehrveranstaltung

Beschreibung der Lehrveranstaltung:

Geographien der Gewalt: Terrorismus, Fake News und Populismus – Dimension und Auswirkungen auf Gesellschaft und Schule

Spätestens mit der Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten 2017 gibt es in unserer Wahrnehmung eine dramatische Veränderung in den Kommunikationsstrukturen politischer Entscheidungsträger. Soziale Netzwerke dienen als Plattform, systematisch werden Unwahrheiten und Desinformationen selbst in höchsten Ebenen gestreut, die in ihrer Quantität kaum noch alle widerlegt werden können. Fake News sind zur Gefahr unserer aktuellen Informationsverbreitung geworden. Die Geographien der Gewalt sind damit nicht nur physischer, sondern längst auch – erweitert - psychischer Natur geworden.

Im August 2019 wird eine neue Dimension der Gewalt in den USA deutlich: 30 Menschen werden bei zwei Anschlägen getötet, dabei sticht besonders der Anschlag in El Paso hervor, indem der Täter zuvor ein rassistisches Pamphlet veröffentlicht. In der Diskussion wird schnell der Bezug hergestellt zu populistischen Äußerungen des amerikanischen Präsidenten. Die Spirale der Gewalt kann so verfolgt werden vom Terrorismus über Fake News bis hin zum Populismus, die Destabilisierung bzw. Verunsicherung der Bevölkerung als Ziel.

Welche Ursachen können aufgeführt werden, v.a. aber auch: Welche Folgen hat das für unsere Gesellschaft und damit auch natürlich für den Unterricht in der Schule? Was müssen Schüler wissen und können im kritischen Umgang mit vereinfachten, populistisch geformten Informationen? Wie verändert sich unsere Sprache, wie unser Verhalten? Wie verändert sich der (digitale) Medienkonsum, hier konkret der Informations- und Nachrichteninput, bei Schülern? Und: Welche Dynamik erfahren diese Prozesse in der Pandemie-Situation 2020?

Die Seminare zu diesem Forschungsfeld verfolgen aktuelle Aspekte der politischen Bildungsarbeit unseres Faches. Bearbeitet werden Hintergründe, Fakten und Folgen einer gefährlichen Entwicklung. Die Destabilisierung der Gesellschaften steht dabei im Fokus, so z.B. das Wahlverhalten, Populismus, Radikalismus, Rassismus vor dem Hintergrund von Migration und intekulturellem Lernen. Raumbeispiele sind neben Deutschland auch europäische Länder und im Schwerpunkt aktuell die USA, die gerade im Jahr 2020 mit den anstehenden Präsidentschaftswahlen besonders fokussiert wird.

Es werden aktuelle, lehrplanrelevante und binnendifferenziert aufgebaute Unterrichtsbausteine für die Klassenstufen 10-13 entwickelt werden. Diese bauen auf den Erkenntnissen der MKS-Studien Band 16 (Globaler Terrorismus), Band 17 (Geographien der Gewalt – Fake News und Desinformation) und Band 18 (Geographien der Gewalt – Populismus und Desinformation) auf.

Beschreibung der Lehrveranstaltungen (im Wintersemester 2019/2020):
Unterrichtsplanung am Beispiel Marokko und Nordafrika

„Marokko ist zweifelsfrei die touristische Perle unter den Maghreb-Staaten. In keinem seiner Nachbarländer findet sich eine solche Fülle an kunsthistorischen Zeugnissen der islamischen Baukunst, der urbanen Stadtkultur und einmaligen Landschaftserlebnissen.“ Diese Aussage eines Exkursionsführers von 2010 trifft heute immer noch zu und wird um viele aktuellen Entwicklungen erweitert: Der sog. arabische Frühling hat in den Nachbarländern z.T. Chaos, Terror und Unsicherheit hinterlassen, Marokko kann diesen Entwicklungen bisher Stand halten und eine beachtenswerte Wirtschaftskraft entgegenstellen. Die Globalisierung lässt sich in vielen Facetten erfahren und erleben: Migration ist eine große Herausforderung, Ausländer verändern mit ihren Investitionen die Altstadt von Marrakech und anderer Städte, aber auch die ländlichen Regionen bis in die Oasen hinein unterliegen einem starken, oft vom Tourismus forcierten Globalisierungswandel, der Tradition und Moderne aufeinanderprallen lässt.

Die physische Geographie des Landes – von der Oase der Sahara bis zum Hochgebirge des hohen Atlas - bereitet bei aller Veränderung im Land dann nach wie vor eine einmalige Erfahrung von landschaftsprägenden exogenen Prozessen.

Im Seminar sollen konkrete Themenstellungen zu Marokko im Rahmen einer Stunden- und Reihenplanung bearbeitet, konzipiert und vorgestellt werden. Dabei liegt inhaltlich der Fokus auf neueren Entwicklungen und Problemen in Marokko und – in einer möglichst aktuellen Erweiterung - den anderen nordafrikanischen Ländern.

Fachdidaktisch steht im Zentrum – aufbauend auf den didaktischen Grundlagen der M4-Veranstaltungen – der sinnvolle und angemessene Einsatz von Medien und Methoden im Stunden- und Reihenkontext.

Das WBZ Ingelheim veranstaltet eine Lehrerfortbildung „Marokko 2020“ mit Dozenten des Geographischen Instituts vom 10.1. (15 – 21.15 Uhr) und 11.1. (9 – 15 Uhr). Hier werden bereits einige fachdidaktische Arbeiten des Seminars vorgestellt und diskutiert.

Geographien der Gewalt: Populismus und Desinformation – Dimension und Auswirkungen auf Gesellschaft und Schule

Spätestens mit der Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten 2017 gibt es in unserer Wahrnehmung eine dramatische Veränderung in den Kommunikationsstrukturen politischer Entscheidungsträger. Soziale Netzwerke dienen als Plattform, systematisch werden Unwahrheiten und Desinformationen selbst in höchsten Ebenen gestreut, die in ihrer Quantität kaum noch alle widerlegt werden können. Fake News sind zur Gefahr unserer aktuellen Informationsverbreitung geworden. Die Geographien der Gewalt sind damit nicht nur physischer, sondern längst auch – erweitert - psychischer Natur geworden.

Im August 2019 wird eine neue Dimension der Gewalt in den USA deutlich: 30 Menschen werden bei zwei Anschlägen getötet, dabei sticht besonders der Anschlag in El Paso hervor, indem der Täter zuvor ein rassistisches Pamphlet veröffentlicht. In der Diskussion wird schnell der Bezug hergestellt zu populistischen Äußerungen des amerikanischen Präsidenten. Die Spirale der Gewalt kann so verfolgt werden vom Terrorismus über Fake News bis hin zum Populismus, die Destabilisierung bzw. Verunsicherung der Bevölkerung als Ziel.

Welche Ursachen können aufgeführt werden, v.a. aber auch: Welche Folgen hat das für unsere Gesellschaft und damit auch natürlich für den Unterricht in der Schule? Was müssen Schüler wissen und können im kritischen Umgang mit vereinfachten, populistisch geformten Informationen? Wie verändert sich unsere Sprache, wie unser Verhalten?

Das Seminar verfolgt aktuelle Aspekte der politischen Bildungsarbeit unseres Faches. Es bearbeitet Hintergründe, Fakten und Folgen einer gefährlichen Entwicklung. Die Destabilisierung der Gesellschaften steht dabei im Fokus, so z.B. das Wahlverhalten, Populismus, Radikalismus, Rassismus vor dem Hintergrund von Migration und intekulturellem Lernen). Raumbeispiele werden neben der USA und Deutschland auch europäische Länder sein.

Es sollen dabei aktuelle, lehrplanrelevante und binnendifferenziert aufgebaute Unterrichtsbausteine für die Klassenstufen 10-13 entwickelt werden. Diese bauen auf den Erkenntnissen der MKS-Studien Band 16 (Globaler Terrorismus) und Band 17 (Geographien der Gewalt – Fake News und Desinformation) auf.

Am 17.1.2020 wird in der Fridjof-Nansen-Akademie Ingelheim ein Lehrerfortbildungsseminar zum Thema „Populismus“ stattfinden, an dem u.a. Elmar Theveßen (Leiter des ZDF-Studios Washington) teilnehmen wird. Hier sollen praktische Unterrichtsbeispiele unseres Masterseminars vorgestellt und diskutiert werden.

Vergangene Veranstaltung im WiSe 2017/18:

Seminar MED 6 Fachdidaktik II (montags, 08-10 Uhr, 02 142)

Ziel des Seminars ist es, sich mit methodischen und mediendidaktischen Fragen bei der Unterrichtsplanung zum Thema Ruanda zu beschäftigen.

Dazu wird auf das im Übungstutorium erarbeitete breite Spektrum an (Lern-)Methoden zurückgegriffen. Ziel sollte es sein, die richtige Methode für den zu erarbeitenden Inhalt zu finden. Darüber hinaus wird ein methodenorientierter Geographieunterricht in den Kontext einer geforderten „neuen“ Lernkultur eingeordnet und erörtert.

Die Lehrveranstaltung greift dabei auf folgende im Übungstutorium diskutierte Fragen zurück:
• Wie entwickelt sich Methodenkompetenz?
• Welchen Stellenwert besitzt ein Methodencurriculum?
• Gibt es eine sinnvolle Methodenprogression?

Neben dem Fokus auf Methoden stehen Medien im Zentrum der Lehrveranstaltung.
Dabei wird die lerntheoretische Rolle der Medien im Lernprozess wiederholt sowie der adressatengemäße Medieneinsatz und die Förderung einer Kompetenzentwicklung im Umgang mit Medien bei der Unterrichtsplanung angewendet.

Daher werden auch folgende Fragen wiederholend aufgegriffen:
• Welche Inhalte können über welche Medien besonders gut transportiert/erarbeitet werden?
• Woran erkennt man, ob ein Medium adressatengemäß eingesetzt ist?
• Wie können Kompetenzen im Umgang mit einem bestimmten Medium gefördert werden?

Vorgehen:
Nach 5 Sitzungen, in denen Sie sich mit den oben genannten Themen aus fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Perspektive auseinandergesetzt und eine Unterrichtsreihenplanung vorgenommen haben, werden von Ihnen Unterrichtssequenzen didaktisch fundiert geplant, methodisch ausgearbeitet, (in Ansätzen) im Seminar simuliert, gemeinsam reflektiert und beurteilt. Hierbei werden die im Übungstutorium M6 erlernten theoretischen Perspektiven und praktischen Erfahrungen zum Medien- und Methodeneinsatz wiederholend an den Unterrichtsbeispielen besprochen.

Vorlesung MED 10 Fachdidaktik III (montags, 14-16 Uhr, N3)

Themen:
Exkursionsdidaktik, Experimentelles Lernen, Umweltbildung, Globaler Terrorismus, Ruanda im Unterricht