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Der umfangreiche Fund wurde vor der grundlegenden Renovierung der ehemaligen Synagoge von Niederzissen im Jahr 2011 und ihrer Neueröffnung als Erinnerungs- und Begegnungsstätte geborgen. Neben vielen Einzelblättern, Papierfetzen und Textilien entdeckte man auf dem Dachboden der Synagoge, unter Staub, Schmutz und Mäusekot, eine große Anzahl Bündel, die mit Schnüren oder Fäden zusammengebunden und teilweise in zerschlissene Tücher eingewickelt waren. Sie enthielten Pergamenthandschriften, Druckwerke, abgenutzte Gebetbücher und andere, unbrauchbar gewordene religiöse Gegenstände. Einige Funde werden seit 2015 in der restaurierten Synagoge in einer Dauerausstellung gezeigt. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Genisa_Niederzissen und die Web-Seite http://www.ehem-synagoge-niederzissen.de/genisa-funde