Tagungen

Vorankündigung

 


vergangene Veranstaltungen

Interdisziplinäre wissenschaftliche Fachtagung

Flyer

Rückmeldung

Thema: Medizinische Notfallversorgung an den Grenzen von Ethik und Recht

Terroristische Anschläge, aber auch Verkehrsunfälle und Naturkatastrophen können die medizinischen Ressourcen auch in einem Land mit guter Versorgung wie Deutschland in der Gegenwart schnell an ihre Grenzen führen. Anders als zur Zeit des Kalten Krieges, als prophylaktisch für alle möglichen Katastrophenfälle Vorsorge getroffen und auch in medizinischer Hinsicht eine umfassende Bevorratung betrieben wurde, schien es mit dem Wegfall eines großen militärischen Konfliktszenarios nicht mehr notwendig, Ressourcen in dieser Weise zu binden. Mit dem Anschlag auf das World Trade Center und anderer Gewalttaten hat sich die Lage wieder ver-ändert. Hat sich seither auch die notfallmedizinische Versorgung neu ausgerichtet? Nach welchen Kriterien soll dann diese Hilfe verteilt werden? Wer entscheidet über die Auswahl derer, die besonders dringlich Hilfe benötigen? Kann und muss man solche Situationen planen und welche Vorsorgemaßnahmen lassen sich treffen? Und was ist mit der seelsorgerischen und psychologischen Betreuung jener die solche Krisen als Opfer oder Helfende erleben? Bei diesen Fragen stellen sich medizinische, rechtliche und ethische Fragen, die unter der Schirmherrschaft des Bischofs von Mainz und des Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bei der Tagung vorgestellt und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert werden sollen.

Sie sind herzlich eingeladen!

Prof. Dr. Josef Ruthig & Prof. Dr. Matthias Pulte


Staatskirchenrechtliche Fachtagung am 11. Oktober 2016

Flyer

Thema: Kirchliche Hochschulen und konfessionelle akademische Einrichtungen im Lichte staatlicher und kirchlicher Wissenschaftsfreiheit.

Veranstalter: ZIRR Mainz, Kanonistisches Institut an der Universität Potsdam

„Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ (Art. 5 III GG) – Nicht nur die deutsche Verfassung sichert die Autonomie der Wissenschaft. Auch nach allgemeiner Auffassung wird Wissenschaft und Lehre mit uneingeschränkter Forschungsfreiheit assoziiert.

In Bezug auf die Theologie ist die „Freiheit der Forschung innerhalb eines rationalen Wissens anzusetzen, dessen Gegenstand von der Offenbarung gegeben wird, wie sie in der Kirche unter der Autorität des Lehramtes übermittelt, ausgelegt und vom Glauben angenommen wird. Diese Elemente, die den Rang von Grundsätzen haben, beiseite zu lassen, würde bedeuten, daß man aufhört, Theologie zu treiben.“ (DV II, 12) Diese Anforderung an das wissenschaftliche Handeln in der Theologie schafft ein Spannungsfeld zwischen Wissenschaftsfreiheit und kirchlicher Gebundenheit, zwischen Vernunft und Glaube. Wie steht es um die Wissenschaftsfreiheit und Autonomie der kirchlichen Hochschulen und anderen konfessionellen akademischen Institutionen in Deutschland und im europäischen Vergleich?

Diesem Themenkomplex widmete sich die wissenschaftliche Fachtagung des Zentrum für interdisziplinäre Studien zum Religions- und Religionsverfassungsrecht (ZIRR) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Kooperation mit dem kanonistischen Institut der Universität Potsdam.

(Sarah Seifen, Anna Schmees)

 


Diskussionsforum des ZIRR am 16. Juli 2015

Was wird aus dem Religionsunterricht im Rhein-Main-Gebiet?

Einladungsflyer