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Hinweise zum Physikalischen Praktikum für Fortgeschrittene

aktuelle Hinweise (PDF)

 

Voraussetzungen für eine Teilnahme:

Diplom Studenten

a)   Erfolgreicher Abschluss der Vordiplom- bzw. Zwischenprüfung.
b)   Für Teil II: Schein von Teil I.

Der Besuch der Kursvorlesungen Physik IV, V und VI ist hilfreich bei der Vorbereitung, aber nicht zwingend erforderlich.

Bachelor/Master Studenten

a)   Erfolgreiche Modulprüfungen der Experimentalphysik 1-4 sowie des Grundpraktikums 1 und 2.
b)   Für Teil 2: Schein von Teil 1

Zur Organisation und Durchführung:

a)   In der Regel stehen 13-14 Praktikumstermine zur Verfügung.

  • Diplom-Studenten führen im Teil 1 an 9 Tagen und im Teil 2 an 10 Tagen Versuche durch.
  • Bachelor-Studenten führen in zwei Semestern jeweils an 5 Tagen Versuche durch.
  • Master-Studenten führen in zwei Semestern insgesamt 10 Versuchstage durch oder wahlweise
    ein Projekt (wenn welche angeboten werden).
  • Studenten im Studiengang Master-of-Education führen in einem Semester 9 Versuchstage durch.

Der letzte Praktikumstag sollte für Nachholtermine freigehalten werden.

b)   Die Versuchsgruppen werden bei der Vorbesprechung eingeteilt. Die Anwesenheit bei dieser Vorbesprechung ist verpflichtend für eine Teilnahme. Der Termin wird auf dieser Webpage sowie durch Aushang angekündigt. Üblicherweise ist es um 9:00 Uhr am vorletzten Freitag im Semester im Hörsaal der Kernphysik. Die Einteilung der Versuche erfolgt dann unter Berücksichtigung von Wunschlisten. Die Wunschlisten können über ein Web-Interface  unter http://www-fp.physik.uni-mainz.de/wunschliste/ erstellt werden. (Freischaltung typischerweise ca. 1-2 Tage vor der Vorbesprechung, Abgabe Sonntag Nacht nach der Vorbesprechung)

c)   Zur Entlastung während der Vorlesungszeit besteht die Möglichkeit, Versuche bereits in der vorlesungsfreien Zeit durchzuführen. Voraussetzung ist die Zustimmung des jeweiligen Versuchsbetreuers. Die Anzahl der vorgezogenen Versuche und mögliche Termine müssen in der Wunschliste vermerkt werden.

d)   Zur Vorbereitung für die meisten Versuche stehen auf einem Wiki (http://wiki-fp.physik.uni-mainz.de) Anleitungen mit den wichtigsten Informationen und Literaturangaben zur Verfügung. In Einzelfällen müssen diese Anleitungen allerdings noch bei den jeweiligen Betreuer rechtzeitig vor dem Versuchstag abgeholt und unmittelbar nach Beendigung des Versuches zurückzugeben werden. Es ist auf jeden Fall anzuraten, den Betreuer vor der Vorbereitung zu kontaktieren.

e)   Vor Beginn der Versuchsdurchführung werden die wesentlichen physikalischen und apparativen Aspekte mit dem Betreuer besprochen (Vortestat: empfohlene Dauer = 60 min). Es wird empfohlen, die Vorbereitung des Versuchs bereits schriftlich festzuhalten, als erster Teil der Ausarbeitung. Notieren Sie auch Fragen, die Sie dann auch mit dem Betreuer besprechen können.

f)   Während der Versuchsdurchführung ist in einem fest gebundenen Laborbuch (keine lose Blatt-sammlung!) ein Protokoll zu führen. Dieses Protokoll wird am Ende jedes Versuchstages vom Betreuer abgezeichnet.

g)   Die Versuchsauswertung wird abschließend spätestens zwei Wochen nach der Durchführung des Versuchs abgegeben und später mit dem Betreuer diskutiert (Haupttestat). Nach Ablauf der Zwei-Wochen-Frist wird ohne Vorlage einer Entschuldigung das Haupttestat mit NULL Punkten bewertet.

h)   Diese Versuchsauswertung sollte wie folgt aufgebaut sein: (Details klären Sie bitte während des Versuches mit dem Betreuer)

  • Eine sehr knappe Zusammenfassung der physikalischen Grundlagen. Idealerweise nur soviel wie Sie als Referenz für die spätere Datenanalyse benötigen (z.B. eine kurze Motivation für die Benutzung einer Gleichung). Sie dürfen auch die Theorie zitieren.
  • Eine ebenfalls knappe Beschreibung des Experiments und wie die Daten aufgenommen wurden. Auch hier nur wenn Sie bei der Datenanalyse darauf Bezug nehmen.
  • Der wichtigste Teil ist die Datenanalyse. Hier sollen Fits, Fehlerberechnungen etc. nicht nur durchgeführt sondern auch motiviert und die benutzten Formeln aufgeführt werden. Die Ergebnisse sollen diskutiert und interpretiert werden.
  • Zur Beschreibung der Datenauswertung steht z.B. mit LaTeX ein Textverarbeitungsprogramm zur Verfügung, für das sich auf der Praktikumswebseite auch Tutorials befinden. Es werden aber auch handschriftliche Ausführungen gleichwertig akzeptiert, wenn diese klar leserlich sind. Unabhängig von maschineller oder handschriftlicher Ausführung, sollen die Auswertung und die Ergebnisse in klarer Weise organisiert und in übersichtlicher Form dargestellt werden.
  • Diese Versuchsauswertung sollte 20 Seiten nicht überschreiten (A4, Zeichengröße mindestens 11 pt, je 2-3 cm Rand). Umfangreichere Protokolle können zurückgewiesen werden.
  • Anhang: Umfangreiche Tabellen, Datenlisten, Graphen usw., die nicht Gegenstand der Diskussion sind können Sie in einem separaten Anhang anfügen. Zusammen mit diesem darf die Auswertung auch länger sein als 20 Seiten. Auch eine Kopie Ihres Laborbuchs gehört dorthin.
  • Sollte Ihr Betreuer nicht deutschsprachig sein, sollte das Protokoll in Englisch angefertigt werden.

i)   Von jedem Teilnehmer wird verlangt, dass er in Besitz eines vollständigen Satzes von Ausarbeitungen aller durchgeführten Versuche ist. Zur Ausarbeitung gehören die Grundlagen des Versuches, eine Kopie des Messprotokolls, sowie die Auswertung.

j)   Vortestat und Haupttestat werden vom Betreuer auf einer Punkteskala von 0 bis 9 bewertet. Hier-bei fließt auch die bei der Versuchsdurchführung erbrachte Leistung ein. Eine Beurteilung des Vortestats mit weniger als 1 Punkt bedeutet, dass der Praktikant die Voraussetzungen für eine sinnvolle Durchführung des Versuches nicht erfüllt. Er darf dann den Versuch an dem betreffenden Tag nicht durchführen.

k)   Vor- und Haupttestat werden (auf Wunsch des Praktikanten mit der erreichten Punktzahl) im Laborbuch eingetragen.

Praktikumsschein:

Die Teilnahme am Praktikum gilt als erfolgreich, wenn die Leistungen an den Praktikumstagen mit im Mittel mindestens 1,0 Punkten beurteilt wurden.

Werden insgesamt 4-6 Versuchstage im Semester durchgeführt, so genügt es, dass einmal ein Versuch mit null Punkten bewertet wird, um das Praktikum nicht zu bestehen. Werden 9-10 Versuchstage, so muss ein weiterer Versuch mit null Punkten bewertet werden, um das Praktikum nicht zu bestehen.

In beiden Fällen kann sich der Praktikant einer Überprüfung seiner Leistung in einem Kolloquium bei den Veranstaltern unterziehen. Die erfolgreiche Teilnahme wird benotet bescheinigt. DIe Umrechnung der Praktikumspunkte (0-9) in "Jogustine"-Noten geschieht anhand folgenden Schemas:

FPR Punkte "Jogustine" Note   Leistung
 ≥ 7.7  1  sehr gut
 ≥ 7.0  1-  noch sehr gut
 ≥ 6.3  2+  voll gut
 ≥ 5.7  2  gut
 ≥ 5.0  2 -  noch gut
 ≥ 4.3  3+  voll befriedigend
 ≥ 3.7  3  befriedigend
 ≥ 3.0  3 -  noch befriedigend
 ≥ 2.3  4+  voll ausreichend
 ≥ 1.7  4  ausreichend
> 1.0 4- noch ausreichend
 ≤ 1.0  --  ungenügend

Hinweise auf Handbücher:

Während der üblichen Öffnungszeiten steht der Leseraum der PMC-Bibliothek zur Verfügung. Einige Bücher können aus der Praktikumsbibliothek für die Dauer der Versuchsdurchführung ausgeliehen werden.