Ersti-Fahrt

Erstsemesterfahrten sind Fahrten die vor allem der Sozialisation von Studierenden im ersten Semester dienen sollen. Es sollten im Laufe des Wochenendes bzw. der Fahrt neben geselligen Aktivitäten unbedingt auch Zeitblöcke zur Information der Erstsemester über das Studium im Allgemeinen und der studentischen Selbstverwaltung (Fachschaften, ZeFaR, AStA etc.) sowie der universitären Selbstverwaltung (FBR, Senat etc.) im Besonderen enthalten sein, damit die Erstis sich dem „System“ Universität ein wenig annähern können. Reine Besäufnistouren vermitteln in der Regel ein schlechtes Bild von der Fachschaft und werden längerfristig wenig Nutzen hinsichtlich möglichem Fachschaftsnachwuchs und der Handlungskompetenz der Erstis im „System Uni“ bringen.

Im Allgemeinen nutzen die Fachschaften hierbei Selbstversorgerhäuser oder in selteneren Fällen auch Campingplätze als Unterkunft. Diese Örtlichkeiten sollten sich maximal in 100 km Entfernung von Mainz befinden (eine kleine Auswahl von Selbstversorgerhäusern befindet sich im Anhang). Die Kosten für die Unterkunft übernimmt der ZeFaR - genaueres regeln hierzu die GSB.

Es wird empfohlen ab einer Gruppengröße von 35+ mit Bussen oder der Bahn anzureisen. Fahrtkosten für PKW und Mietbusse werden nur in begründeten Fällen übernommen – Busse und Bahn sind bevorzugt zu nutzen, falls dies die Örtlichkeit ermöglicht. Ein Versorgungsfahrzeug wird jedoch immer übernommen. Näheres hierzu sind den GSB zu entnehmen.

Lebensmittel dürfen grundsätzlich nicht vom ZeFaR übernommen werden. Zur Deckung dieser Kosten wird empfohlen von den Teilnehmern vor Beginn der Fahrt einen Umkostenbeitrag zu erheben. Es hat sich als hilfreich erwiesen, diesen Beitrag bis maximal zwei Tage vor der Fahrt eingesammelt zu haben, da somit die genaue Personenzahl in etwa feststeht – das ist wichtig für die Leute die Einkaufen und Kochen müssen!

Eine bewährte Strukturierung eines solchen ErstiWEs wäre: Freitag nach der Uni Anreise; abends das allgemeine Kennenlernen; Samstag mittags gesellige Aktivitäten (irgendwas besichtigen, eine kleine Wanderung etc.) und danach - während das Abendessen vorbereitet wird (oder auch etwas früher, damit genug Zeit bleibt) - so zwei oder drei Stunden den Infoteil einbetten. Dazu empfiehlt es sich Kleingruppen zu bilden, die dann rotierend einzelne Themenfelder den Erstis näherbringen. Sonntag ausschlafen, putzen, abreisen.

Erstsemesterfahrten müssen vorher auf dem Plenum angekündigt werden.

 

Wer es eine Nummer kleiner haben möchte, der kann auch - wie es beispielsweise die Fachschaft Pharmazie praktiziert - einen Tagesausflug organisieren. In diesem Fall werden, was sonst nicht genehmigt werden kann, dann auch Eintrittskosten beispielsweise in ein Museum übernommen. Insgesamt ist dies eine meist günstigere und weniger zeitaufwendige Variante. Schwierig ist dabei jedoch der Aspket der Information der Erstis über das "System Uni", da dazu kaum Zeit bleibt und auch beispielsweise im Bus oder Zug die Kommunikation eher beschwerlich ist. Reine Vergnügungsfahrten, beispielsweise in einen Freizeitpark werden nicht genehmigt.