Veranstaltungen

Objekt des Monats – April 2015

PJG 134 , Bemalte Steckikone, mit ChristuskopfDas neue Objekt des Monats aus den Universitätssammlungen ist online - diesmal geht es um ein Aquarell aus den Sammlungen der Indologie, das eine Ritualfigur aus Sri Lanka abbildet. Da die eigens angefertigten großen
Holz- und Lehm-Figuren des sogenannten Bali-Rituals nach Beendigung des Rituals zerstört werden, ist das Bild ein einzigartiges Zeugnis dieses Brauchs auf Sri Lanka.
Der Indologe Hans Ruelius ließ es 1976 von einem Tempel-Maler anfertigen. Zu sehen ist es bis zum 1. Juni auch in der Ausstellung "Wertsachen" im Mainzer Rathaus.

Workshop-Reihe: Lege artis oder illegitime Praxis?

Lege artis oder illegitime Praxis?Wie hängen Arbeitsweisen und -bedingungen in den einzelnen Fächern mit bestimmten Formen von Fehlverhalten zusammen? Und wodurch werden diese beeinflusst bzw. ausgelöst? In vier eintägigen, fachspezifischen Workshops befassen sich Lehrende und Forschende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am 13./14./15. und 24.04.2015 mit diesen Fragen. Jeder Workshop-Tag wird mit einem Impulsvortrag eingeleitet. In vier Workshops werden im weiteren Verlauf verschiedene Problemfelder behandelt.

13.04.2015 – Workshop für die Naturwissenschaften
14.04.2015 – Workshop für die Sozialwissenschaften
15.04.2015 – Workshop für die Medizin und Lebenswissenschaften
24.04.2015 – Workshop für die Geistes- und Kulturwissenschaften

Programm und weitere Informationen zur Veranstaltung: www.akin.uni-mainz.de/lege/

Die Workshop-Reihe der Universitätsbibliothek Mainz soll, zusammen mit anderen Maßnahmen des Projekts Akademische Integrität, langfristig dazu beitragen, einen Leitfaden für die verschiedenen Fächer(gruppen) zu erstellen - als Grundlage für weitere Diskussionen und Materialien für Lehre und Forschung.

Das Projekt „Akademische Integrität“ hat das Ziel, angemessene Maßnahmen zur Identifizierung, Prävention, Erkennung und Sanktionierung akademischen Fehlverhaltens zu entwickeln. Studentisches Fehlverhalten wird dabei ebenso in den Blick genommen wie kollegiales oder wissenschaftliches Fehlverhalten von Lehrenden und Forschenden. Das Projekt „Akademische Integrität“ ist Teilprojekt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten universitätsweiten Programms zur Verbesserung der Lehre „Lehren – Organisieren – Beraten“ (LOB) und ist an der Universitätsbibliothek Mainz angesiedelt.

Sammelfieber – Eine Fossilsammlung entsteht aus dem Nichts

SammelfieberHeinz Tobien – Begründer der Mainzer Paläontologie

Fortsetzung der Vortragsreihe „Sammelfieber – Gründer und Stifter der Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“ am 14. April 2015 um 18.30 Uhr im Landesmuseum Mainz

 

Der Eintritt ist frei.

 

Coverbild: Janheinz Jahn-Archiv Berlin

 

 

Kurz nach der Neugründung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Jahr 1946 baute Prof. Dr. Heinz Tobien mit einem Minimum an Personal und Mitteln hier den Lehrstuhl zur Paläontologischen Abteilung des Geologischen Instituts auf. Dabei begründete er auch die erste paläontologische Sammlung des Instituts, deren fossile Objekte hauptsächlich durch wissenschaftliche Grabungen im In- und Ausland zusammengetragen wurden. In ihrem Vortrag zeichnet Prof. Dr. Kirsten Grimm, Kuratorin der Naturwissenschaftlichen Sammlungen der JGU, die Entstehungsgeschichte und den Weg einzelner Objekte insbesondere aus Griechenland, Anatolien und dem Iran nach Mainz nach, mit denen
Tobien wesentlich dazu beitrug, die deutsche Wirbeltierpaläontologie in die internationale Wissenschaftsgemeinschaft zurückzuführen.

Der Vortrag „Eine Fossilsammlung entsteht aus dem Nichts: Heinz Tobien – Begründer der Mainzer Paläontologie“ findet in der Vortragsreihe „Sammelfieber – Gründer und Stifter der Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“ statt, in deren Rahmen erstmals die in der Regel nicht öffentlich zugänglichen Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vorgestellt werden.

Im ersten Halbjahr 2015 stehen die Menschen hinter den Objekten im Vordergrund, passend zum Themenjahr „Mensch der Wissenschaf(f)t“ der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ. Die Geschichten der vielfältigen Sammlungen, die vielfach deutlich älter sind als die im Jahr 1946 wiedereröffnete Universität, sind zumeist eng mit einzelnen Persönlichkeiten verbunden. Wer legte den Grundstein zu den Sammlungen, welche Menschen trugen die Objekte zusammen? Was trieb die Sammler an und welche Interessen leiteten sie? Darüber berichten die heutigen Kuratoren der Universitätssammlungen. Ihre Vorträge erzählen vom Sammelfieber, der Wissbegier und dem Forscherdrang der vielfach schillernden Sammlerpersönlichkeiten, zeichnen die häufig verschlungenen Wege der Sammlungsobjekte nach Mainz nach und zeigen exemplarische Stücke der vielen Tausend Objekte aus aller Welt, die an den verschiedenen Fachbereichen für die Forschung und Lehre aufbewahrt werden.

 

Wertsachen. Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Foto Ausstellung Copyright  Hartmann UB Mainz„Wertsachen“– das sind die rund 30 Sammlungen der JGU Mainz in mehrfacher Hinsicht: In Büros, Kellern und Magazinen schlummern Objekte von hohem historischem, kulturellem und ästhetischem Wert. Daneben finden sich eher unscheinbare oder kuriose Sammlungsstücke, die wichtige Wissensspeicher sind oder über wissenschaftliche und kulturelle Praktiken Auskunft geben. Viele Objekte besitzen als Vermittlungsmedien oder wissenschaftliche Belege einen unschätzbaren Wert für die aktuelle Lehre und Forschung. Andere dokumentieren die Wissenschaftsgeschichte vergangener Jahrzehnte und bilden die Grundlage für unser heutiges wissenschaftliches Verständnis.

(Foto: T.Hartmann, UB Mainz)

 
Für die Öffentlichkeit sind die Sammlungen der JGU nur selten zugänglich. Die Ausstellung gibt erstmals Einblick in ihre faszinierende Vielfalt, mit einer Auswahl aus den vielen Tausend Sammlungsstücken und eindrücklichen Aufnahmen des Fotografen Thomas Hartmann. Sie stellt die Bestände systematisch vor und nähert sich gleichzeitig spielerisch und fächerübergreifend den unterschiedlichen Werten ihrer Objekte. Jahrmillionen alte Fossilien werden neben Handschriften der Romantik gezeigt, Pflanzenpräparate neben Schallplatten mit moderner afrikanischer Musik, Replikate von Urmenschenschädeln Seite an Seite mit mathematischen Modellen und Gesangbüchern aus dem 18. Jahrhundert.

Die Ausstellung zeigt zudem die Menschen hinter den Sammlungen: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Objekte aus aller Welt zusammentragen, an diesen forschen, sie zur Wissensvermittlung nutzen, sie pflegen und bewahren – und damit überdauernde und einzigartige Werte schaffen.

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 27. März 2015, 18 Uhr, Rathausgalerie

Begrüßung durch Marianne Grosse (Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Mainz)

Grußwort durch Univ.-Prof. Dr. Mechthild Dreyer (Vizepräsidentin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Der Wert der Dinge – Gesprächsrunde mit Sammlungsbetreuerinnen und -betreuern der JGU
(Moderation: Dr. Vera Hierholzer, Kuratorin der Ausstellung und Sammlungsbeauftragte der JGU)

Ruhig arbeiten während der 3. Nacht der Hausarbeiten

Am Donnerstag, den 05.03.2015 findet die 3. Nacht der Hausarbeiten statt in den Räumen der Zentralbibliothek sowie des Georg Forster-Gebäudes statt.

Unter anderem werden Veranstaltungen in den Gruppenarbeitsräumen und im Lesesaal 2 der Zentralbibliothek stattfinden. Deshalb ist dort und im Bereich der Schließfächer das Angebot an Arbeitsplätzen sowie der Zugang zu den Lesesaalbeständen ab ca. 15 Uhr bis 23 Uhr eingeschränkt.

Während dieser Zeit relativ ruhig arbeiten können Sie im Lesesaal 1 der Zentralbibliothek sowie in den Bereichsbibliotheken Georg Forster-Gebäude und Philosophicum, letztere hat an diesem Abend ausnahmsweise bis 24 Uhr geöffnet!

Nehmen Sie doch einfach auch an einer der vielfältigen Veranstaltungen teil:
Programm für Studierende
Programm für Dozierende: In diesen beiden Kursen sind noch einige Plätze verfügbar - Anmeldung bitte an: NachtderHausarbeiten@ub.uni-mainz.de

Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!

 

3. Nacht der Hausarbeiten mit vielfältigem Programm

Am Donnerstag, den 05. März 2015, findet in der Universitätsbibliothek Mainz unter der Schirmherrschaft von Univ. – Prof. Dr. Mechthild Dreyer die 3. Nacht der Hausarbeiten statt.

Zwischen 16 und 23 Uhr wird für Dozierende und Studierende ein breites Programm rund um das wissenschaftliche Schreiben angeboten, z. B. „Chrashkurs Word" mit dem ZDV, „Zitieren und Belegen in schriftlichen Arbeiten“ mit dem Team der Akademischen Integrität und „Erste Schritte bei der Literatursuche“ mit dem Team der Universitätsbibliothek. Einen Beitrag zu der für das wissenschaftliche Arbeiten unverzichtbaren geistigen Fitness und Entspannung bieten u.a. das "Augentraining" der IHK oder "Yoga zur Nacht" vom Allgemeinen Hochschulsport.

Die verschiedenen Einrichtungen der JGU möchten Sie mit der Veranstaltung unterstützen, die Herausforderungen des Studiums besser zu meistern. Die einzelnen Angebote finden in der Zentralbibliothek sowie in Seminarräumen des Georg Forster-Gebäudes statt.

Ob Sie an einer Veranstaltung teilnehmen oder sich einfach über die verschiedenen Angebote an den Infoständen direkt informieren möchten – seien Sie herzlich willkommen!

Genaue Informationen und Programm: http://www.ub.uni-mainz.de/NdH2015/

Flyer mit dem Programm liegen außerdem campusweit aus oder hier als Download (PDF):
Programm für Studierende
Programm für Dozierende

Nacht der Hausarbeiten 2015

Sammelfieber – Vortragsreihe im Landesmuseum Mainz

SammelfieberAuf den Spuren des „Schwarzen Orpheus“: Janheinz Jahn und die Jahn-Bibliothek für
afrikanische Literaturen von Dr. Anja Oed | JGU

1951 lauschte Janheinz Jahn zum ersten Mal den Klängen des „Schwarzen Orpheus“ in Gestalt des senegalesischen Dichters und Politikers Léopold Sédar Senghor, der Gedichte von Lyrikern aus Afrika und der afrikanischen Diaspora vortrug – eine Begegnung, die Jahn stark beeindruckte und sein ganzes Leben veränderte. Fortan widmete er all seine Leidenschaft, Zeit und Mittel der Publikation, Vermittlung und dem Sammeln dieser in Deutschland noch weitgehend unbekannten Literatur. Seinem unermüdlichen Sammeleifer verdankt die Jahn-Bibliothek den Grundstock ihres einzigartigen Bestands in über 80 Sprachen.

Coverbild: Janheinz Jahn-Archiv Berlin

Der Vortrag am 03.03. beginnt um 18.30 Uhr im Landesmuseum, der Eintritt ist frei.

 

 

Sammelfieber - Vortragsreihe im Landesmuseum Mainz

In der ersten Jahreshälfte 2015 stehen – passend zu den Themenjahren der Mainzer Wissenschaftsallianz „MENSCH DER WISSENSCHAF(F)T“ – die Gründer und Stifter der Sammlungen im Mittelpunkt. Viele Bestände wurden zur Zeit der Neugründung der Universität nach dem Zweiten Weltkrieg angelegt, einige sind aber auch älter und gelangten auf verschlungenen Wegen an die JGU. Ihre Geschichten sind häufig eng mit einzelnen Persönlichkeiten, deren Wissbegier, Forscherdrang und Sammelfieber verknüpft. Wer legte den Grundstein zu den Sammlungen, welche Menschen trugen die Objekte aus aller Welt zusammen? Was trieb die Sammler an und welche Interessen leiteten sie?

Diesen und weiteren Fragen gehen die Vorträge für ausgewählte Sammlungen nach. Zwei Ausstellungen im Rathaus der Stadt Mainz und in der Schule des Sehens auf dem Campus der JGU greifen das Thema ebenfalls auf.

 

Zu den Universitätssammlungen

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) besitzt umfassende wissenschaftliche Sammlungen aus den Natur- und Geisteswissenschaften und der Medizin: Antike Vasen, mathematische Modelle, seltene Schallplatten mit afrikanischer Musik, Jahrmillionen alte Fossilien und zahlreiche weitere Objektarten. Als Wissensspeicher und Vermittlungsorte sind sie für Lehre und Forschung von großer Bedeutung, für die Öffentlichkeit jedoch nur selten zugänglich. Deshalb stellt die JGU sie seit 2014 in Kooperation mit dem Landesmuseum Mainz in öffentlichen Vorträgen vor.

Tag der offenen Tür am 03.02.

Am Dienstag, den 03.02.2015 findet an der Universität Mainz der Tag der offenen Tür statt, an dem auch die Universitätsbibliothek beteiligt ist.

In der Zentralbibliothek werden Führungen angeboten, die über die Struktur und das Angebot der Universitätsbibliothek informieren. Diese finden statt um 8:30 Uhr, 9:00 Uhr, 9:30 Uhr, 10:00 Uhr, 10:30 Uhr, 11:00 Uhr, 11:30 Uhr, 12:30 Uhr und 13:30 Uhr.

Aufgrund der Bauarbeiten am Eingangsbereich ist der Treffpunkt in der Halle der Zentralbibliothek. Bitte benutzen Sie den Eingang vom Georg Forster-Gebäude. Von dort kommen Sie auch in die Zentralbibliothek.