Sammelfieber – Eine Fossilsammlung entsteht aus dem Nichts

SammelfieberHeinz Tobien – Begründer der Mainzer Paläontologie

Fortsetzung der Vortragsreihe „Sammelfieber – Gründer und Stifter der Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“ am 14. April 2015 um 18.30 Uhr im Landesmuseum Mainz

 

Der Eintritt ist frei.

 

Coverbild: Janheinz Jahn-Archiv Berlin

 

 

Kurz nach der Neugründung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Jahr 1946 baute Prof. Dr. Heinz Tobien mit einem Minimum an Personal und Mitteln hier den Lehrstuhl zur Paläontologischen Abteilung des Geologischen Instituts auf. Dabei begründete er auch die erste paläontologische Sammlung des Instituts, deren fossile Objekte hauptsächlich durch wissenschaftliche Grabungen im In- und Ausland zusammengetragen wurden. In ihrem Vortrag zeichnet Prof. Dr. Kirsten Grimm, Kuratorin der Naturwissenschaftlichen Sammlungen der JGU, die Entstehungsgeschichte und den Weg einzelner Objekte insbesondere aus Griechenland, Anatolien und dem Iran nach Mainz nach, mit denen
Tobien wesentlich dazu beitrug, die deutsche Wirbeltierpaläontologie in die internationale Wissenschaftsgemeinschaft zurückzuführen.

Der Vortrag „Eine Fossilsammlung entsteht aus dem Nichts: Heinz Tobien – Begründer der Mainzer Paläontologie“ findet in der Vortragsreihe „Sammelfieber – Gründer und Stifter der Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“ statt, in deren Rahmen erstmals die in der Regel nicht öffentlich zugänglichen Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vorgestellt werden.

Im ersten Halbjahr 2015 stehen die Menschen hinter den Objekten im Vordergrund, passend zum Themenjahr „Mensch der Wissenschaf(f)t“ der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ. Die Geschichten der vielfältigen Sammlungen, die vielfach deutlich älter sind als die im Jahr 1946 wiedereröffnete Universität, sind zumeist eng mit einzelnen Persönlichkeiten verbunden. Wer legte den Grundstein zu den Sammlungen, welche Menschen trugen die Objekte zusammen? Was trieb die Sammler an und welche Interessen leiteten sie? Darüber berichten die heutigen Kuratoren der Universitätssammlungen. Ihre Vorträge erzählen vom Sammelfieber, der Wissbegier und dem Forscherdrang der vielfach schillernden Sammlerpersönlichkeiten, zeichnen die häufig verschlungenen Wege der Sammlungsobjekte nach Mainz nach und zeigen exemplarische Stücke der vielen Tausend Objekte aus aller Welt, die an den verschiedenen Fachbereichen für die Forschung und Lehre aufbewahrt werden.

 

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