Rahmenprogramm

Rundgang durch Mainz am Sonntag (Treffpunkt 17:30 am Hotel Königshof)

"Weck, Worscht un Woi" (kurz WWW) sind die Lebensgrundlage, die "echte Meenzer" in allem was sie tun und seit jeher getan haben, begleitet. Mit dem Wein haben die Römer angefangen, sie hatten die rheinhessischen Südhänge schnell als besonders geeignet für den Weinanbau erkannt und genutzt. Zuvor hatten sie natürlich Mainz, lateinisch Moguntiacum, als strategisch wichtigen Punkt zur Überquerung des Rheines in Besitz genommen. Aber das ist für Weinfreunde eher zweitrangig.
Auch im Mittelalter waren Wein und Weck in Mainz unverzichtbar. Als Kurfürst war der Mainzer Erzbischof sozusagen auf diese Gottesgaben angewiesen. Keine einzige Messe hätte im Mainzer Dom ohne Messwein und Hostie gelesen werden können.
Im Barock wurde vor allem direkt am Rhein gegessen und getrunken. Das Kurfürstliche Schloss, als Sitz des Erzbischofs, das Deutschordenshaus, der heutige Landtag, und das Zeughaus zeugen von den Repräsentationsbestrebungen dieser Zeit. Ein Segen für alle Mainzer die regelmäßig nach Wiesbaden müssen. Auf dem Rückweg über die Rheinbrücke begrüßt die einmalige Mainzer Skyline ihre Kinder.
Heute sind WWW Hauptmahlzeit für das schwer arbeitende Mainzer Volk, in der Weinlese, bei großen Aussendrehs, in der Mensa und vor allem in harten Zeiten, wie der Meenzer Fassenacht.

Einkehren am Sonntag

Direkt hinter dem Mainzer Dom beginnt die Augustinergasse, die Herzader der Mainzer Altstadt. Im Sommer wunderbar zum Bummeln und Kaffeetrinken "uff de Gass". Wenn es aber kälter wird zieht es die Besucher nach drinnen-unten. Auch unser Weg führt Sonntagabend unter die Erde, in den Augustinerkeller, ein original-rustikales Weinrestaurant.

Einkehren am Montag

Am Montagabend lassen wir uns im Mainzer Proviantmagazin verköstigen. Heute eine bekannte Restauration, Fastnachtsmuseum und Wohneigentum, gehörte das Gebäude früher zur Festung Mainz. Es wurde von 1863 bis 1867 aus Sandstein erbaut und sollte mit seinen sieben Stockwerken und vier wehrhaften Ecktürmen als Getreidelage für die Truppenversorgung dienen. Doch noch vor seiner Fertigstellung änderten sich die Macht- und Territorialverhältnisse, Mainz war nicht länger Grenzstadt, und das Gebäude seiner Funktion beraubt. Lange stand es leer und überstand als eines der wenigen Bauwerke unbeschadet den 1. Weltkrieg. So kann es heute, in historischem Ambiente der Versorgung unserer hungrigen AMH-Teilnehmer/innen dienen. Es erwaretet uns ein vielfältiges Buffet mit regionalen und Mainzer Spezialitäten.

AMH-Tagung Schlemmerbuffet

Salatbar

Kartoffelsalat (ohne Speck), Rahmgurkensalat

Mainzer Krautsalat, Mainzer Wurstsalat

Bohnensalat, Karottensalat,

Bunte Blattsalate mit zweierlei Dressing

dazu Brot und Brötchenauswahl

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Waldpilzrahmsuppe

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Hauptspeisenbuffet

Schweinefilet in Pfefferrahmsoße

Udenheimer Geflügelroulade in Pilzrahmsoße

Penne mit Gorgonzolarahmsoße

Kartoffelauflauf, Spätzle und Marktgemüse

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Dessert

Beerengrütze mit Vanillesoße

Mainzer Handkäs´ mit Musik

Käsewürfel mit Trauben