Save the Date: Gaming meets Coding

Tablet-PCs, Computer, Spielekonsolen und sonstige digitale Medien halten immer stärker Einzug in die Kinder- und Jugendzimmer. Gleichzeitig finden sich in den Medien regelmäßig Negativberichte, die vor vermeintlichen Wirkungen warnen. Wir möchten uns dieser Thematik daher aus einer anderen Perspektive nähern: Statt Ängste zu schüren, möchten wir die Risiken vor dem aktuellen wissenschaftlichen Hintergrund beleuchten und gleichzeitig die Potenziale digitaler Medien für Kinder und Jugendliche verdeutlichen. Denn Spiele machen nicht per se dick, dement oder aggressiv. Daher laden wir ganz herzlich zu unserem Event “Gaming meets Coding” und zum Spielen, Programmieren und Diskutieren ein.

Wer? AG Medienpädagogik der JGU Mainz
Wann? 11.09.15, 15-18 Uhr
Wo? medien.rlp – Institut für Medien und Pädagogik e.V., Petersstr. 3, 55116 Mainz

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Ingelheimer Medientage 2015

Die Frage „Wie gut hat dir der Medientag gefallen?“ beantworteten 36,75% der Schüler/innen mit „gut“ und 43,37% sogar mit „sehr gut“. Ein voller Erfolg, so die Meinung der 333 befragten und teilnehmenden Fünftklässler aller Ingelheimer Schulen. Das Projekt „Ingelheimer Medientage 2015“, eine Kooperation des Evangelischen Dekanats Ingelheim, der Stadt Ingelheim und der Universität Mainz, fand vom 14.7 bis zum 16.7 vormittags in den Räumlichkeiten des Jugend- und Kulturzentrums Yellow sowie in der Kaiserpfalz-Realschule in Ingelheim statt. Bereits zum dritten Mal jährt sich diese Veranstaltung, bei der Referenten gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen das Thema Digitale Medien behandeln, zentrale Schwerpunkte waren hier Kommunikation im digitalen Zeitalter, Umgang mit Cybermobbing, Bild- und Urheberrechte, kreatives Arbeiten mit Apps und Datenschutz. Für diesen Tag wurde die Klassenstruktur aufgebrochen und die Schüler/innen wurden schul- und klassenunabhängig auf jeweils 10 Workshops aufgeteilt. Dort kam es neben regem Austausch mit den studentischen Referenten/innen auch zu praktischem Medieneinsatz. Ohne die Anwesenheit von Lehrer/innen konnten die Teilnehmer/innen mal ganz frei über ihr Medienverhalten und Erfahrungen in der virtuellen Welt berichten und diese zusammen mit Spezialisten reflektieren sowie sich selbst auch kreativ ausprobieren.

Bild aus der Zeitung

Nach Einschätzung der Schüler/innen haben sie an diesem Tag sehr viel gelernt, nicht nur über Medien. Aber ihnen ist auch bewusst, dass sie noch viel mehr lernen können, weshalb sich 65,17% dieser Schüler/innen öfter solche Tage wünschen würden.  Mit dem Feedback der Schüler und der Erfahrungen der Referenten darf man nächstes Jahr auf das Projekt „Ingelheimer Medientage 2016“ hoffen.

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Auszeichnung des Projekts „Wer nicht zockt bleibt dumm?!“

Am 2. Dezember 2014 wurde das Projekt “Wer nicht zockt bleibt dumm?!” unter Leitung von Dr. Jasmin Bastian und Dr. Lena Groß-Mlynek von Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, als drittbeste Projektumsetzung im Hochschulwettbewerb 2014 ausgezeichnet. Die Jurybegründung lautet: “Das Thema Spiele ist ein höchst relevanter Bereich der Digitalisierung. Das Projekt beantwortet Fragen, die die digitale Gesellschaft beschäftigen und engagiert sich für eine sachliche Darstellung aus unterschiedlichen Perspektiven.”

Die Projektidee hatte im Frühjahr als Gewinner beim Hochschulwettbewerb 2014 “Mehr als Bits und Bytes - Nachwuchswissenschaftler kommunizieren ihre Arbeit” 10.000 Euro zur Umsetzung der Idee erhalten. Dies geschah in Form öffentlicher „Vorspielungen“ und der gemeinsamen Diskussion wissenschaftlicher Ergebnisse zum Thema „Games“ mit dem Publikum.

Ohne das hohe Engagement zahlreicher Studierender aus den Masterstudiengängen Medienbildung und Bildungswissenschaften, wäre die Umsetzung so nicht möglich gewesen. Daher unser Dank an: Tobias Bachert, Vera Cwierz, Philipp Dietl, Marlene Groer, Marie Hensel, Jennifer Hoff, Tim Riplinger, Thea Rohn, Katja Viel und Melis Yilmaz, sowie Joshua Kullmann, Robert Vettel und Philipp Schuhmacher.

And the Winner is, ….

IMG-20141119-WA0001[1]Der diesjährige internationale pädagogische Filmwettbewerb EDIT 2014, in Kooperation mit Finnland, Österreich und Deutschland startete am 18.11.2014 und endete nach 72 Stunden am 21.11.2014. Innerhalb dieser 72 Stunden hatten alle Teilnehmer die Aufgabe, ein pädagogisches Lehrvideo zu produzieren, indem ein Lehrer/Schüler-, Trainer/Trainee- oder Mentor/Mentee-Verhältnis dargestellt ist.

Zusätzlich musste entweder der Begriff "Hammer" oder "Wasser" oder "Feder" im Video eingebunden werden. Anhand dieser Vorgaben wurden von einer Gruppe aus acht Mainzer Master Studenten der Erziehungswissenschaft gleich zwei Filme eingereicht.

Im Film "H2O" wird es, wie der Name schon vermuten lässt, etwas nass. Dieses Lehrvideo zeigt und erklärt in wenigen Schritten, wie man richtig Schwimmen lernt. (Film H2O)

Im zweiten Video "Fate Away", geht es um eine Großvater-Enkel-Beziehung und das Schicksal, welches selbst durch so etwas kleines wie der Flügelschlag eines Schmetterlings verändert werden kann (Film Fate Away).

Mit dem Film "Fate Away" überzeugten die Mainzer nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum. In einem live Screening wurde "Fate Away" in den Kategorien "Bester Film" und "Student's Choice" prämiert. Mit dem überraschenden Preisgeld von 600,00€ für den Besten Film und 150,00€ durch die Wahl des Publikums hat sich die Mühe für die Filmgruppe allemal gelohnt.

Im Namen der AG Medienpädagogik hierzu herzliche Glückwünsche!

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Eventankündigung: „Wer nicht zockt bleibt dumm!?“

Computer und Spielekonsolen halten immer stärker Einzug in die Kinder- und Jugendzimmer. Gleichzeitig werden in öffentlichen Diskussionen und Medienberichten immer wieder Warnungen vor einem vermeintlichen Zusammenhang zwischen zunehmender Gewaltbereitschaft und dem Spielen am Computer laut. Aber macht das Spielen wirklich fettleibig, dumm, agressiv oder süchtig? Oder kann das Spielen vielmehr auch Kompetenzen fördern?

Studierende und Wissenschaftlerinnen aus der Medienpädagogik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz möchten sich diesem Thema aus einer anderen Perspektive nähern und laden deshalb zum 1. Public Gaming Event in den Räumen des  Landesfilmdienstes Mainz ein. Ziel ist es, durch live vorgespielte und kommentierte Sequenzen aus aktuellen Computerspielen den Dialog über digitale Spiele zu initiieren und eine Sensibilisierung gegenüber Games und aktuellen Forschungsergebnissen anzuregen. Auch Experten aus unterschiedlichen Bereichen sind mit dabei.

Herzlich eingeladen sind alle Interessierten, die sich über Spiele informieren oder darüber diskutieren wollen - egal ob Lehrer, Eltern, Spieler oder Nicht-Spieler. Aus Gründen des Jugendschutzes und Bestimmungen der USK können wir den Einlass jedoch leider nur Teilnehmenden ab 18 Jahren gewähren.

Das Public Gaming Event „Wer nicht zockt, bleibt dumm!?“ findet am Freitag, 17. Oktober 2014, ab 18:00 Uhr im Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V., Petersstr. 3, 55116 Mainz, statt.
Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung im Flyer und auf unserem Blog

Das Projekt ist Gewinner beim Hochschulwettbewerb „Mehr als Bits und Bytes - Nachwuchswissenschaftler kommunizieren ihre Arbeit“ und wurde mit 10.000 Euro für die Umsetzung prämiert. Der Hochschulwettbewerb wird seit 2007 ausgeschrieben. Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2014 – Die digitale Gesellschaft wird er von Wissenschaft im Dialog durchgeführt. Das Wissenschaftsjahr wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet, macht Forschung und Wissenschaft erlebbar und fördert die gesellschaftliche Debatte über Herausforderungen und Chancen des digitalen Wandels.

Kontakt:

Dr. Jasmin Bastian
AG Medienpädagogik
Institut für Erziehungswissenschaft
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
55099 Mainz
Tel. 06131 39-26718
E-Mail: jasmin.bastian@uni-mainz.de

361 Grad Respekt – Der Jugendwettbewerb gegen Ausgrenzung

"Mach dich stark. Und andere auch. Mit einem Video für mehr Respekt."

Unter diesem Motto findet am Wochenende vom 01.08 bis 03.08.2014 der Jugendwettbewerb 361 Grad Respekt im Georg-Forster-Gebäude der Universität Mainz statt. Elf Jugendliche aus Rheinland-Pfalz und Hessen haben hier die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung ein Video gegen (Cyber-)Mobbing und Ausgrenzung zu konzipieren, zu drehen, zu schneiden. Der fertige Spot wird anschließend auf YouTube zu sehen sein.

Die diesjährige Kampagne wurde von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM e.V.) initiiert. Unterstützt wird die Initiative von YouTube sowie von zahlreichen politischen und pädagogischen Institutionen, darunter die Bundeszentrale für politische Bildung und jugendschutz.net.

(Bildrechte für alle Bilder: Jörg Farys/www.dieprojektoren.de)

Zur offiziellen Eröffnung war neben Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Uni Mainz), Sabine Frank (Google Deutschland) und Dr. Joachim Kind (LMK) auch die Chefin der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Jaqueline Kraege anwesend, um die Jugendlichen sowie die Organisatoren als lokale Patin des Workshops in Mainz zu begrüßen.

Der Wettbewerb findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. Neben dem Workshop in Mainz gibt es vier weitere Veranstaltungen in Berlin, München, Köln und Rostock.

 

PSST: EU-Summerschool zu digitaler Bildung

Personal and Shared Strategies for Teachers in Web 2.0!

Unter diesem Motto fand vom 6.7. bis 20.7. 2014 eine Summerschool des Lifelong Learning Programmes der EU in Linz, der Hauptstadt Oberösterreichs, statt. Student_Innen und Lehrer_Innen aus sechs europäischen Nationen (Estland, Lettland, Slowakei, Rumänien, Portugal und Deutschland) diskutierten Herausforderungen und präsentierten Projekte aus ihren jeweiligen Schwerpunkten rund ums Thema digitale Bildung. Inhaltlich reichte das Spektrum von Special Needs über Tablets in der Schule bis hin zu Personal Learning Environments und Open Educational Resources. Alle Informationen gibt es unter: http://www.psst.cc/

psst

Insgesamt 9 Student_Innen der Universität Mainz hatten die Möglichkeit, an der Summerschool teilzunehmen. Darunter waren auch Niklas Berend und Tim Riplinger, wissenschaftliche Hilfskräfte in der AG Medienpädagogik. Ihre Erfahrungen und Reflexionen haben sie gemeinsam mit den anderen Studis der Uni Mainz in diesem Blog festgehalten.
Dr. Petra Bauer war als Lehrende der AG Medienpädagogik vertreten.

Ein besonderer Dank geht an Dr. Jasmin Bastian: Sie konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen. Ihrem Engagement ist es aber zu verdanken, dass die Student_Innen der Uni Mainz bei der EU-Summerschool, die dieses Jahr zum letzten Jahr stattfand, teilnehmen konnten.

 

 

EdMedia 2014 in Tampere

Die World Conference on Educational Media and Technology (EdMedia) findet 2014 in Tampere, Finnland statt. Auf der dreitägigen Konferenz (23.-26.06.2014) ist auch eine Delegation der AG Medienpädagogik vertreten, um einige Projekte vorzustellen.

Neben klassischen Präsentationen und Round Table-Diskussionen gibt es auch die neusten Learning Labs der Tampere University of Applied Sciences und der University of Tampere zu bestaunen.

Nach den Keynotes in der beeindruckenden Tampere Hall am frühen Morgen, verteilt sich das internationale Teilnehmerfeld in die Sessions. Hier wird eine große Bandbreite an Themen abgedeckt: So werden etwa nicht nur die Erfahrungen von Tablet-Projekten ausgetauscht, sondern auch die Vor- und Nachteile von Learning Analytics oder die Probleme der Lehrerausbildung in Südafrika diskutiert.

Weitere Infos und Eindrücke folgen!

 

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