Arzneimittel

Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit

 

Das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité Berlin wird mittlerweile als eines der führenden Referenzzentren für Arzneimittelsicherheit in der Schwangerschaft in Europa angesehen. Es trägt u.a. wichtige Informationen zu Arzneimittelwirkungen in der Schwangerschaft und der Stillzeit zusammen und berät bei Anfragen zum Arzneimittelrisiko.

Das Institut stellt auf der Internetseite www.embryotox.de ausführliche Informationen zur Verträglichkeit der wichtigsten Wirkstoffe in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft und in der Stillzeit zur Verfügung.

[Quelle: Deutsches Ärzteblatt]

Behandlungsempfehlungen zur Medikation bei Kindern

Nur wenige zugelassene Arzneimittel in Deutschland sind auch für Kinder zugelassen. Daher ist der Off-label-Einsatz, also die Anwendung außerhalb des Zulassungsbereichs, weit verbreitet. Die Kinder erhalten dabei eine individuelle Dosierung des Erwachsenenmedikaments.

Das Internetportal Netdosis macht es möglich, Erfahrungswissen aus der medizinischen Praxis mit publizierten Veröffentlichungen aus der Forschung zu verbinden und dem Nutzer qualitätsgesicherte Informationen zur medikamentösen Therapie zur Verfügung zu stellen. Ärzte können dabei eigene Dosiererfahrungen durch die Erfahrungen der „Community“ ergänzen. Die Wirkstoff-Dosierinformationen werden sukzessive gemeinsam mit Kliniken und niedergelassenen Ärzten erstellt und in einer Datenbank gesammelt. Die Nutzung der Datenbank ist Fachkreisen vorbehalten und kann erst nach Registrierung erfolgen. Diese läuft über DocCheck.

Der öffentliche Bereich des Portals stellt zudem Informationen für Eltern und weitere Interessierte zur Verfügung.

Auf die Plattform kann auch über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets zugegriffen werden. Für Apple iOS- Nutzer steht Netdosis Mobile zur Verfügung, für Android-Geräte ist eine App über den Google Play Store kostenlos erhältlich.

[Quelle: Deutsches Ärzteblatt]