Nächster Schritt an der JGU – Großteil wissenschaftlicher Publikationen soll auf Open Access umgestellt werden

Open Access an der Johannes Gutenberg-Universität MainzJohannes Gutenberg-Universität Mainz und Mainzer Wissenschaftsallianz unterzeichnen Initiative der Max-Planck-Gesellschaft zur Stärkung des offenen Zugangs zu wissenschaftlichem Wissen

Zu den Unterstützern der Initiative zählen auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Sie setzen sich für eine rasche und effiziente Umstellung wissenschaftlicher Zeitschriften vom Abonnementsystem auf Open Access ein. Ziel ist es, öffentlich finanzierte wissenschaftliche Forschungsergebnisse für jeden kostenfrei und offen im Internet verfügbar zu machen.

Was bedeutet die Umstellung für die Universitätsbibliothek Mainz?
Einen Paradigmenwechsel: Wurden bislang große Summen für den Ankauf von wissenschaftlichen Zeitschriften aufgebracht, sollen diese nun schrittweise für die Erstattung von Article Processing Charges (APCs) in Open Access genutzt werden. "Wir stehen vor einem bedeutenden Entwicklungsschritt. Es gilt einerseits, unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Zugang zu wichtigen Forschungsergebnissen offen zu halten, und ihnen andererseits die Veröffentlichung von eigenen Ergebnissen in Open Access-Publikationen nahezubringen", betont Dr. Andreas Brandtner, Direktor der Universitätsbibliothek der JGU. Der Übergang müsse für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möglichst reibungslos verlaufen.

Open Access an der JGU
Bereits im Jahr 2013 hatte sich die Johannes Gutenberg-Universität Mainz deutlich zu Open Access bekannt, indem sie die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen unterzeichnete. Aber auch finanziell unterstützt die JGU Publikationen Mainzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Open-Access-Zeitschriften: mit rund 200.000 Euro in diesem und im nächsten Jahr, bereitgestellt über einen Open-Access-Publikationsfonds, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mitgetragen wird.

>> So erhalten Sie eine Kostenerstattung für Ihre Open-Access-Publikation!

Weitere Informationen:
OA2020 – initiative for the large-scale transition to open access
Open Access-Publizieren an der JGU
Open Access-Publikationsfonds der JGU

Veröffentlicht am | Veröffentlicht in Open Access

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.