Forschungsprojekte

Gregor Arnold promoviert über Leerstände in wachsenden Städten und Metropolen Deutschlands.
Er untersucht den strategischen Einsatz von Zwischennutzungen, den stadtplanerischen Umgang von Um- und Nachnutzungsmodellen, die Inwertsetzung von Leerstand durch neoliberale Stadtentwicklungspolitiken sowie (Gegen)Positionierungen von Recht auf Stadt-Bewegungen oder zivilrechtlichen Bürgerinitiativen.
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Weiter forscht Gregor Arnold zu Filmtourismus und Auswirkungen in Júzcar und Andalusien, Spanien.
Das kleine, 200-Seelen-Dorf ist seit der Veröffentlichung des Kino-Films "Die Schlümpfe" im Jahr 2011 zum ersten Schlumpfdorf der Welt (primero pueblo pitufo del mundo) ernannt worden und erfährt seitdem aufgrund seiner Vermarktung und der gestiegenen Tourismuszahlen eine enorme physisch-materielle und gesellschaftliche Transformation.
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Auch hat er mehrfach Untersuchungen über das Wechselgefüge neuer sozialer Medien, Web 2.0 Technologien und digitaler (Kartierungs)Plattformen mit städtischen Räumen durchgeführt. Hierbei fokussiert er auf die Verschränkungen zwischen online-offline-Strategien urbaner Bewegungen und zivilgesellschaftlicher Akteure in der Stadtentwicklung und zeigt, wie Leerstände in wachsenden Städten kartiert, visualisiert und in städtischen Räumen mittels unterschiedlicher Praktiken (re)aktiviert werden. Es geht den neuen Kartographen und Leerstandsakteuren folglich um eine symbolische Aneignung der Leerstandsthematik in digitalen Räumen und gleichzeitig um eine physisch-materielle Aneignung ungenutzter Raumpotentiale in der Stadt.
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Er arbeitet am Geographischen Institut in diversen Forschungsprojekten wie AltstädteMigration & Diaspora, Mediengeographie oder im Projekt "Mainz Atlas: Eine Stadt in kulturellen Karten" mit. Von 2013 bis 2016 erstellte er unter Leitung von Prof. Anton Escher ein "Geographisches und Archäologisch-Historisches Informationssystem (GIS): Byzantinisches Reich", welches mit dem SAW-Projekt "Für Seelenheil und Lebensglück: Studien zum byzantinischen Pilgerwesen und seinen Wurzeln" der Leibniz-Gemeinschaft und des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz kooperierte.

Seine zentralen Forschungsinteressen sind zum einen Siedlungs-, Sozial- und Kulturgeographie, Stadtplanung und Stadtentwicklung und zum anderen Migration- oder Diasporaforschung und Interkulturalität sowie kritische Kartographie.
Regionale Schwerpunkte liegen in Deutschland, Marokko und Naher Osten, sowie Spanien.

 

 

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