Lehrveranstaltungen von Karl W. Hoffmann, Stud. Dir.

Vergangene Lehrveranstaltungen:

 

„Gute Aufgaben im Geographieunterricht“ – Was leisten kompetenzorientierte Aufgaben in einem standardbasierten Geographieunterricht?

Dieses Seminar im ersten Fachdidaktikmodul (M4_ED) baut auf den sieben Schwerpunktthemen der Vorlesung und Übungen auf. Die weiterführende Vertiefung geschieht mit Blick auf den zentralen Zusammenhang zwischen „guten“ Aufgaben und „gutem“ Unterricht. Auf der Grundlage der Aufgabenbeispiele zu den Bildungsstandards im Fach Geographie für den Mittleren Bildungsabschluss (DGfG) werden kritisch Fragen nach dem Mehrwert dieser "neuen" Aufgabenkultur gestellt. Gute Aufgaben gab es schon immer, auch ohne Standards.
Was macht eine gute Aufgabe zu einer "guten" Aufgabe?
Welche Aufgabentypen lassen sich unterscheiden?
Welche Defizite wurden bei den "klassischen" Aufgaben ermittelt?
Was sind die Grundsätze und Merkmale der "neuen" Aufgaben?
Wie lassen sich kompetenzorientierte Aufgaben entwickeln?
Wo lassen sich die verbesserten Aufgaben im Unterricht einbetten, didaktisch verorten?
Was für ein "Aufgaben-Typ" bin ich?
Das Seminar soll Ihnen Einblicke in die Didaktik des Geographieunterrichts geben und Ihnen  helfen, für Schülerinnen und Schüler herausfordernde und lohnende Aufgaben zu entwickeln und diese in Ihre ersten Unterrichtsversuche zu integrieren.
Auf diesem Hintergrund versteht sich eine vergleichende Untersuchung verschieden erprobter Aufgabentypen  – möglichst in Stundenentwürfen –   entlang ausgewählter (Raum)Beispiele von selbst. Gemeinsam werden Strategien entwickelt um aus weniger guten Aufgaben verbesserte kompetenzorientierte Aufgaben zu machen. Darüber hinaus wird die "Neue Aufgabenkultur" in den Kontext einer geforderten neuen Lernkultur eingeordnet und erörtert.
Kurzreferate, unterrichtspraktische Übungen ebenso wie die aktive Teilnahme am Seminar bilden die Grundlage für die Zulassung zur Modulprüfung. Letztere ist eine schriftliche Ausarbeitung in der Sie beweisen, dass Sie ein von Ihnen gewähltes Unterrichtsthema fachlich aufbereiten und didaktisch durchdringen können.

Vorlesung (M4_ED) Grundlagen der Geographiedidaktik I:

Diese Grundlagenvorlesung im ersten Fachdidaktikmodul (M4_ED) orientiert sich an folgenden Leitfragen und Schwerpunktsetzungen:
- Wozu unterrichten wir Geographie?
- Was unterrichten wir im Geographieunterricht?
- Wen unterrichten wir?
- Womit unterrichten wir?
- Wie unterrichten wir?
- Meine erste Unterrichtsstunde planen – wie geht das?
- Welche Anforderungen werden an einen zukunftsorientierten Geographieunterricht gestellt?
Diese sieben grundlegenden Schwerpunktsetzungen ähneln „Gefäßen“, die im Laufe des Studiums weiter aufgefüllt werden und folgen einer verpflichtenden  Progression und einem kumulativen Aufbau. Leitend ist dabei die Entwicklung eines reflektierten Verständnisses vom Bildungswert des Schulfaches Geographie auf Grundlage des erkenntnistheoretischen (moderaten) Konstruktivismus. Hinsichtlich der künftigen Rolle als Lehrkraft gilt es Studierende auf dem Weg zum Experten für Lehr-, Lern- und Bildungsprozesse in Geographie zu stärken und zu professionalisieren.

Übung zur Vorlesung (M4_ED) Grundlagen der Geographiedidaktik I:

Die im Wechsel zur Vorlesung stattfindenden Übungstutorien greifen die genannten sieben Schwerpunkte auf und werden wiederholend diskutiert und praxisnah inszeniert. Entlang verpflichtender Reflexions- und Lernaufgaben werden so die Basisinhalte vertieft und mit Blick auf die neuen Schulpraktika unterrichtsnah vermittelt und erprobt. Auf die von den Studierenden erstellten Lernprodukte geben die Übungsleiter Rückmeldungen. Vorlesung und Übung bilden als Teilmodul von M4_ED eine wichtige Grundlage für das sich anschließende Seminar. Ohne erfolgreiches Bestehen kann an dem Seminar (zur Fachdidaktik der Geographie I) nicht teilgenommen werden.

Seminar (M4_ED) zur Fachdidaktik der Geographie I:

„Gute Aufgaben im Geographieunterricht“ – Was leisten kompetenzorientierte Aufgaben in einem standardbasierten Geographieunterricht?

Dieses Seminar im ersten Fachdidaktikmodul (M4_ED) baut auf den sieben Schwerpunktthemen der Vorlesung und Übungen auf. Die weiterführende Vertiefung geschieht mit Blick auf den zentralen Zusammenhang zwischen „guten“ Aufgaben und „gutem“ Unterricht. Auf der Grundlage der Aufgabenbeispiele zu den Bildungsstandards im Fach Geographie für den Mittleren Bildungsabschluss (DGfG) werden kritisch Fragen nach dem Mehrwert dieser "neuen" Aufgabenkultur gestellt. Gute Aufgaben gab es schon immer, auch ohne Standards.
Was macht eine gute Aufgabe zu einer "guten" Aufgabe?
Welche Aufgabentypen lassen sich unterscheiden?
Welche Defizite wurden bei den "klassischen" Aufgaben ermittelt?
Was sind die Grundsätze und Merkmale der "neuen" Aufgaben?
Wie lassen sich kompetenzorientierte Aufgaben entwickeln?
Wo lassen sich die verbesserten Aufgaben im Unterricht einbetten, didaktisch verorten?
Was für ein "Aufgaben-Typ" bin ich?
Das Seminar soll Ihnen Einblicke in die Didaktik des Geographieunterrichts geben und Ihnen  helfen, für Schülerinnen und Schüler herausfordernde und lohnende Aufgaben zu entwickeln und diese in Ihre ersten Unterrichtsversuche zu integrieren.
Auf diesem Hintergrund versteht sich eine vergleichende Untersuchung verschieden erprobter Aufgabentypen  – möglichst in Stundenentwürfen –   entlang ausgewählter (Raum)Beispiele von selbst. Gemeinsam werden Strategien entwickelt um aus weniger guten Aufgaben verbesserte kompetenzorientierte Aufgaben zu machen. Darüber hinaus wird die "Neue Aufgabenkultur" in den Kontext einer geforderten neuen Lernkultur eingeordnet und erörtert.
Kurzreferate, unterrichtspraktische Übungen ebenso wie die aktive Teilnahme am Seminar bilden die Grundlage für die Zulassung zur Modulprüfung. Letztere ist eine schriftliche Ausarbeitung in der Sie beweisen, dass Sie ein von Ihnen gewähltes Unterrichtsthema fachlich aufbereiten und didaktisch durchdringen können.

Seminare zur Fachdidaktik der Geographie (Lehramt):

„Vernetzendes und komplexes Denken im Geographieunterricht (fördern)“
„Gestaltung von problemorientierten Lernumgebungen im Geographieunterricht“
„Der Syndrom-Ansatz im Geographieunterricht“
 „Methodentraining im Geographieunterricht“ – Was leisten „neue“ Lernmethoden in einem standardbasierten Geographieunterricht?

Gleicher Inhalt, aber unterschiedliche Lernverfahren, das gleiche Unterrichtsthema, aber unterschiedliche Methoden… welche Methode passt zu welchem Thema?
Im guten Unterricht geht es nie um Methode oder Inhalt, sondern um Methode und Inhalt oder – besser noch – um inhaltliches Lernen durch Aneignung von methodischer Kompetenz.
Ziel des Seminars ist es, ein breites Spektrum an Lernmethoden – angebunden an konkrete Unterrichtsplanung - für alle Klassenstufen des Gymnasiums zu erarbeiten.
Was ist das Besondere der „neuen“ Lernmethoden?
Wie entwickelt sich Methodenkompetenz?
Welchen Stellenwert besitzt ein Methodencurriculum?
Gibt es eine sinnvolle Methodenprogression?
Auf diesem Hintergrund versteht sich eine vergleichende Untersuchung verschieden erprobter Lernmethoden von selbst. Ebenso ist ein praxisorientiertes Methodentraining an ausgewählten (Raum)Beispielen vorgesehen.
Darüber hinaus wird ein „Methodenorientierter Geographieunterricht“ in den Kontext einer geforderten neuen Lernkultur eingeordnet und erörtert. Methoden haben die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler zu aktiven Lernern zu machen.
Die im Seminar vorgestellten Lernmethoden fördern auch die in den neuen Bildungsstandards der DGfG (2006) für den Mittleren Schulabschluss geforderten zentralen Kompetenzen.

Geographieunterricht fachlich fundiert, didaktisch begründet, konstruktiv inszeniert

Inhalt:
Was erwartet die „alten“ Lehramtsstudenten nach Ihrem Studium im „neuen“ Referendariat? Inwieweit sind die universitär gelegten Grundlagen anschlussfähig? Was ist das „Neue“?
Immer stärker dringen in den letzten Jahren konstruktivistisch orientierte Entwicklungen in die Schulpraxis und Ausbildung vor. Neben neuen Methoden und neuen Raumkonzepten wird zunehmend auch die „subjektive Geographie“ in den Schulunterricht integriert. Damit steht der Geographieunterricht vor großen Herausforderungen.
Wie kann ein auf konstruktivistischer Grundlage geplanter Unterricht Schüler für die fachlichen Inhalte begeistern? Wie kann ein zeitgemäßer und theoriegeleiteter Unterricht aussehen, der sowohl natur-  als auch humangeographische Themen behandelt? Wie lassen sich Raum und Kompetenzen in einer „neuen“ Lernkultur zusammenführen? Wie können außer (reinem) Wissen weitere Kompetenzen Anwendungsmöglichkeiten erhalten und zu Leistungen und Lernfortschritten führen?
Im Zentrum des Seminars steht die moderat-konstruktivistische Didaktik, die auf die konkrete Unterrichtsplanung angewendet und kritisch reflektiert werden soll.

Voraussetzungen:
Grundkenntnisse der Entwicklung der Geographie und Geographiedidaktik seit 1970/71 und der allgemeinen Modelle der Didaktik (bildungstheoretische, lehr-/lerntheoretische, lernzielorientierte, konstruktivistische Didaktik u.a.) sowie der didaktischen Prinzipien des Geographieunterrichts (vgl. Inhalte der Vorlesungen Fachdidaktik I und II).

Ziele:
Die Seminarteilnehmer sollen…
- … den spezifischen Bildungsbeitrag des Faches Geographie darlegen und diskutieren,
- … aktuelle Theorien und Konzepte der Didaktik der Geographie erläutern,
- … ein geographisch bedeutsames Unterrichtsthema fachlich aneignen und durchdringen,
- … Lernprozesse begründet und in sich stimmig/stringent strukturieren,
- … Unterrichtssequenzen kriteriengeleitet reflektieren und kritisch bewerten können.

Vorgehen:
Nach 5-6 inputorientierten Sitzungen werden von den Teilnehmern Unterrichtssequenzen didaktisch fundiert geplant, methodisch ausgearbeitet, präsentiert (in Ansätzen im Seminar simuliert), gemeinsam reflektiert und auf dem Hintergrund der neuen Lehrerausbildung beurteilt.

Leistungsanforderungen:
Aktive Mitarbeit im Seminar, Kurzvorträge halten, Anfertigen einer didaktischen Hausarbeit.

Literatur:
- Haubrich, H. (Hrsg.): Geographie unterrichten lernen. München u.a. 2006
- Hoffmann, K. W.: Mit den Nationalen Bildungsstandards Geographieunterricht planen und auswerten, in: Geographie und ihre Didaktik 37, H. 3, 2009, S. 105-119
- Rempfler, A.: Moderater Konstruktivismus im Geographieunterricht, in: Geographie und Schule, H. 168, 2007, S. 29-35
- Rinschede, G.: Geographiedidaktik, Paderborn 2003 (oder neuere Auflagen)- Rhode-Jüchtern, T: Eckpunkte einer modernen Geographiedidaktik, Hintergründe und Denkfiguren, Seelze-Velber 2010
- Tulodziecki, G., Herzig, B. u. Blömecke, S.: Gestaltung von Unterricht, Eine Einführung in die Didaktik, Bad Heilbrunn 2004

Fachpraktika

Angebot von betreuten schulischen Fachpraktika (in der Form nicht mehr angeboten)
Angebot von Vertiefenden Praktika (im Rahmen der neuen Lehrerausbildung, vgl. hierzu: http://schulpraktika.rlp.de/)