Aktuelles

30.06.2018 - 02.07.2018: Einladung Szenisches Projekt der Theaterwissenschaft, 20.00 Uhr, P1

Zensiert – erfolglos - erfolgreich – vergessen.
Ausgangspunkt des diesjährigen szenischen Projekts stellt das Leben und Schaffen eines vermeintlich vergessenen Mainzer (Schauspielers, Regisseurs, Autors, Kritikers, Pazifisten, Humanisten, Juden) dar.
Zwanzig Studierende der Theaterwissenschaft begeben sich auf Spurensuche: Was macht den Künstler zum Künstler? Was vermag Kunst zu bewirken, was bedeuten Ruhm und Erfolg? Was, wenn die Zensur zuschlägt, das Publikum fehlt und man unsichtbar wird? Wer wird erinnert? Wer vergessen? Und warum?
Dabei werden sie auf der Bühne zu einer Gruppe gesichtsloser Künstler, die nach den Regeln der Showmaster tanzen müssen. Der Konflikt unbedeutend zu werden, ist währenddessen allgegenwärtig.

Aufführungstermine: 30. Juni und 1./2. Juli jeweils um 20 Uhr im P1

Kartenvorverkauf: ab 25.Juni im Erdgeschoss Philosophicum

 

Der Fachschaftsrat Kulturanthropologie/Volkskunde informiert über die anstehenden Gastvorträge im Sommersemester 2018 an der JGU

„Tod, Trauer und Erinnerungskultur aus kulturwissenschaftlicher Perspektive“

ein Vortrag von Prof. Dr. Norbert Fischer (Uni Hamburg/Uni Wien)

am Montag, den 14. Mai von 18-20 Uhr in Raum P103 (1. Stock, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18)

 

„Das bekennende Selbst? Zur Bedeutung von Selbstthematisierung in der volkskundlich-kulturanthropologischen Konversionsforschung“

ein Vortrag von Dr. Christine Bischoff (Uni Hamburg)

am Dienstag, den 19. Juni von 18-20 Uhr in Raum P7 (Erdgeschoss Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18)

 

„Gegenwart der Geschichte? Der Erste Weltkrieg in der Erinnerungskultur“

ein Vortrag von Prof. Dr. Günther Kronenbitter (Uni Augsburg)

am Montag, den 25. Juni von 18-20 Uhr in Raum P106 (1. Stock Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18)

Prof. Dr. Michael Simon neuer geschäftsführender Leiter des Instituts

Univ. Prof. Dr. Michael Simon (Kulturanthropologie) ist seit dem 01.04.2018 der neue geschäftsführende Leiter des Instituts für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft. Er löst damit seine Vorgängerin Univ. Prof. Dr. Alexandra Schneider ab.

„Ethnographien des Selbst in der Gegenwart“ - neues fachbereichsübergreifendes Graduiertenkolleg unter Beteiligung der Kulturanthropologie/Volkskunde

Gegenwärtige Formierungen des Selbst stehen in augenscheinlichem Zusammenhang mit den Herausforderungen des digitalen Zeitalters und veränderten Möglichkeiten der Selbstinszenierung in den Social Media. Damit einhergehend lassen sich neue Weisen des Lifestyles, der Ästhetisierung und Kultivierung der Existenz sowie neue, über Kulte und Rituale strukturierte Ich-Performanzen beobachten, die mit einer Entgrenzung von Heiligem und Profanem, von Religiösem und Säkularem in Verbindung zu stehen scheinen.

Mit Ethnographien des Selbst in der Gegenwart verbindet sich das Vorhaben, die Vielfalt an Praktiken und Traditionen der Subjektivierung und Selbstformung in der eigenen Kultur mit Blick auf Phänomene der Optimierung, Sakralisierung und Normierung zu analysieren. Angemessen lässt sich dies nur in einem fächerübergreifenden Austausch leisten. Die Fächer Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Systematische Theologie/Sozialethik und Kulturanthropologie/Volkskunde bieten sich hierfür in besonderer Weise an: Ihnen gemeinsam ist die Sensibilität für die ethischen und ästhetischen Dimensionen von Selbstinszenierungen sowie für die narrative Strukturiertheit von Formierungen des Selbst; ihnen gemeinsam ist außerdem die Hermeneutik als Auslegungs- und Verstehenspraxis zeichenhaft vermittelter Äußerungen und Handlungen. Einerseits soll die jeweilige fachkulturell-spezifische Ausprägung für den fächerübergreifenden Erkenntniszuwachs produktiv genutzt, andererseits das deutungswissenschaftliche Profil der JGU durch eine interdisziplinäre Hermeneutik und Narratologie nachhaltig geschärft werden.

Beteiligte WissenschaftlerInnen:

Univ.-Prof. Dr. Barbara Thums (Neuere Deutsche Literaturgeschichte, FB 05), Univ.-Prof. Dr. Michael Roth (Systematische Theologie, FB 01), Jun.-Prof. Dr. Mirko Uhlig (Kulturanthropologie/Volkskunde, FB 05)

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“Koreanische Kriegserinnerungen” erschienen

In der Reihe “Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie/Volkskunde” der Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz e.V. ist der neue Band “Koreanische Kriegserinnerungen” erschienen. Das Buch kann direkt über den Waxmann-Verlag bestellt werden.

[Koreanische Kriegserinnerungen]

Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie / Volkskunde,
Band 15

Sandra Keßler
Koreanische Kriegserinnerungen
Münster/New York/München /Berlin 2017. 356 Seiten
ISBN 978-3-8309-3689-3
Preis: € 39,90
Buch bestellen

Neu: Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie / Volkskunde

Anne-Christin Lux
Das Erbe der Morloks
Untersuchungen über das Wirken einer Heilerdynastie im Nordschwarzwald
2017, Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie / Volkskunde, Band 14, 422 Seiten, geb., mit zahlreichen Abbildungen, 44,90 €, ISBN 978-3-8309-3655-8
E-Book: 39,99 €, ISBN 978-3-8309-8655-3

Die Entdeckung eines Handschriftenkorpus aus dem 18. sowie 19. Jahrhundert, der 2005 auf einem Bauernhof im Nordschwarzwald entdeckt wurde, bot Anlass zu dieser Untersuchung. Der volkskundlich sehr interessante und seltene Fund besteht u.a. aus Rezepturen zur Arzneiherstellung, Segens- und Beschwörungsformeln und Amuletten sowie Zauberzeichen. Diese Schriften befanden sich im Besitz der Familie Morlok, von der einzelne Vertreter bis Mitte des 20. Jahrhunderts nicht nur den Hof bewirtschafteten, sondern auch als Heiler bzw. Laienbehandler wirkten. Dieses vor Ort nicht in Vergessenheit geratene Wissen wurde nach dem Schriftenfund erneut aufgegriffen, wobei jedoch die – vor allem mediale – Aneignung der Heiler-Thematik in einer Verklärung der Akteure, traditioneller Heilweisen, alternativer Medizin usw. kulminierte. Deswegen werden in der Arbeit nicht nur die Schriften, sondern auch die gegenwärtige Rezeption der Heiler-Vergangenheit untersucht.

Weitere Informationen finden Sie hier

Neuerscheinung der Zeitschrift der Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz

Der 32. Jahrgang der Zeitschrift der Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz ist erschienen. Der Band versammelt die Ergebnisse des jüngsten großen Masterprojekts, das auf einer Veranstaltung am 6. Mai 2017 an der Johannes Gutenberg-Universität präsentiert wurde. Im Mittelpunkt der Nachforschungen stand die Studentenrevolte 1968 in Mainz. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

GLK-Schwerpunktprojekt Blended Learning im Fach Kulturanthropologie/Volkskunde

Das aus einem Drittelmittelprojekt heraus entwickelte Praxisseminar „Reden-lassen?" Planung, Durchführung und Aufbereitung qualitativer Interviews wird im Rahmen des GLK-Schwerpunktprojekts in ein Blended Learning-Format überführt. Weitere Informationen finden Sie in der Kurzbeschreibung des Projekts.

DFG-Forschungsprojekt: Schamanismus in der Eifel

Pressemitteilung zum abgeschlossenen DFG-Forschungsprojekt: Schamanismus in der Eifel verbindet Gesundheitsfürsorge und Sinnsuche in Reaktion auf aktuelle gesellschaftliche Zustände. Die Meldung finden Sie hier und hier.

Neuerscheinung "Schamanische Sinnentwürfe?"

In der Reihe "Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie/Volkskunde" ist die Dissertation von Mirko Uhlig erschienen: "Schamanische Sinnentwürfe? Empirische Annäherungen an eine alternative Kulturtechnik in der Eifel der Gegenwart"  ... 

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Neuerscheinung „Cowboy und Indianer – Made in Germany“

In der Zeitschrift "Informationen der Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz" ist die Neupublikation „Cowboy und Indianer – Made in Germany“ erschienen. Sie bildet den Abschluss des großen Projekts im Masterstudiengang Kulturanthropologie/Volkskunde, das im SoSe 2015 und WiSe 2015/2016 in Kooperation mit dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe durchgeführt wurde.  ...