3 Fragen an..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marie Himbert, wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

 

Was machen Sie eigentlich, wenn Sie nicht gerade Seminare halten?

Wenn ich nicht gerade Seminare halte, beschäftige ich mich mit meiner Forschung. Wenn ich nicht gerade arbeite, bin ich immer für kulturelle Aktivitäten zu begeistern, wie z.B. Konzerte, Kino oder Ausstellungen. Darüber hinaus schreibe ich gelegentlich Artikel für eine lokale Studentenzeitung.

Wozu forschen Sie und warum finden Sie das wichtig?

Im Rahmen eines Projektes zur Evaluation der Lehrkäfteausbildung, speziell des Vorbereitungsdienstes, untersuche ich die Kompetenzentwicklung angehender Lehrerinnen und Lehrer. Mein konkretes Forschungsthema steckt noch in den Kinderschuhen. Interessant finde ich die Fragen, wie Kontextbedingungen und personale Faktoren die Entwicklung der professionellen Kompetenz beeinflussen und inwieweit diese zusammenspielen. Ich finde es toll und wichtig, letztlich ein kleines Stück zu einer hochwertigen Ausbildung von Lehrkräften beizutragen, damit sie für diesen anspruchsvollen Beruf gewappnet sind.

Welchen Tipp haben Sie zum Thema: Wie übersteht man ein Studium?

Indem man für sich Strukturen schafft, wo erst einmal keine sind, d.h. sich beispielsweise in Lernphasen klare Arbeitszeiten festlegt, sich Teilziele steckt, und nach „Feierabend“ auch mal Fünfe gerade sein lässt und sich etwas Gutes tut. Denn ich denke, viel Stress entsteht dadurch, dass man immer meint, noch mehr tun zu können. Außerdem wichtig: versuchen, sich mehr mit sich selbst als mit anderen zu vergleichen. Natürlich geht aber nichts ohne das Interesse für das eigene Studienfach – das motiviert und kann als Puffer in stressigen Phasen dienen.