Open Access-Publizieren: Fachgesellschaften in der Kritik

Auf der Website von iRIGHTSinfo und im Blog scinoptica berichtet Ulrich Herb, dass sich “die Fachgesellschaften der wissenschaftlichen Disziplinen [...] mit dem freien und offenen Zugang zu Publikationen häufig schwerer [tun] als so mancher Großverlag. Ein Boykott-Aufruf gegen die „Association for Computing Machinery” könnte nun einen Wandel anstoßen.”

Link zum Artikel

DFG beschließt Programm zur Förderung von Open Access-Monografien und monografischen Serien

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine Fördermaßnahme zur Etablierung tragfähiger Geschäftsmodelle für Publikationen von wissenschaftlichen Open Access-Monografien und monografischen Serien beschlossen. Sie unternimmt damit einen entscheidenden Schritt, um das Open Access-Publizieren auch in denjenigen Fachgebieten zu unterstützen, in denen Forschungsergebinisse vornehmlich in Buchform veröffentlicht werden.

Link zur Ausschreibung der DFG.

Open Access – eine Option für Doktoranden?

In seinem Blogbeitrag ” Open-Access-Publizieren – Was kümmert’s uns Doktoranden?” schreibt Martin Ballaschk, der am Leibniz-Institut für molekulare Pharmakologie promoviert, warum es für Promovierende trotz anderslautender gängiger Meinungen interessant sein kann, im Open Access zu publizieren:

Link zum Originalbeitrag auf Scilogs, dem Wissenschaftsblog des Verlags “Spektrum der Wissenschaft”

Open Access für wissenschaftliche Monographien

Im Vergleich zum Open Access Publizieren in Fachzeitschriften ist der freie Zugang zu Monographien bisher wenig verbreitet.

Am 9. Mai 2012 fand in Göttingen der DFG-Workshop “OA für wissenschaftliche Monographien” statt. Vertreter aus Wissenschaft, Verlagswesen, Bibliothek und Forschungsförderung diskutierten Anforderungen und mögliche Rahmenbedingungen für Förderaktivitäten zur Open-Access-Publikation von Monographien. Die Dokumentation des Workshops ist jetzt online:

Link zur Dokumentation auf open-access.net

Pressemitteilung der Europäischen Kommission: “Freier Zugang zu Forschungsergebnissen wird Innovationskapazität der EU stärken”

Aus der Pressemitteilung der EU vom 17.7.2012:

“Heute legte die Europäische Kommission die Maßnahmen vor, die sie zur Verbesserung des Zugangs zu in Europa gewonnenen wissenschaftlichen Informationen plant. Ein umfassenderer und rascherer Zugang zu wissenschaftlichen Artikeln und Daten soll es für Forscher und Unternehmen leichter machen, die Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung zu nutzen. So wird die Innovationskapazität der EU gestärkt, und die Bürger kommen rascher in den Genuss der Vorteile wissenschaftlicher Entdeckungen. Die jährlichen Forschungsinvestitionen in Höhe von 87 Mrd. EUR werden auf diese Weise für Europa rentabler. Die Maßnahmen ergänzen die ebenfalls heute verabschiedete Mitteilung der Kommission zur Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums (EFR).”

Link zur Pressemitteilung auf europa.eu

SPIEGEL ONLINE berichtet: “Open Access: EU will Forschungsergebnisse frei zugänglich machen”

Aus dem SPIEGEL ONLINE Bericht vom 17.7.2012:

“Die Macht der wissenschaftlichen Großverlage wäre gebrochen: Ergebnisse von Forschung, die aus Steuermitteln finanziert wurde, sollen künftig allen zur Verfügung stehen. Doch Open Access stellt junge Forscher vor ein Dilemma….”

Link zum Originalbeitrag auf www.spiegel.de