Symposium „Jerusalem in Medial Imaginations“

Die internationale Konferenz mit dem Titel „Jerusalem in Medial Imaginations“ findet vom 2. bis 4. Februar 2017 an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz statt. Organisiert wird sie in Kooperation von Univ.-Prof. Dr. Anton Escher (Geographischen Institut, JGU), Univ.-Prof. Dr. Oksana Bulgakowa und Dr. Roman Mauer (Institut für empirische Film-, Theater- und Kulturwissenschaft, JGU). Im Fokus steht die Frage nach medialen Imaginationen von Jerusalem. Die Thematik soll auf internationalem Niveau aus interdisziplinärer Sicht diskutiert werden. Hierzu kommen Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete zusammen. Neben Wissenschaftlern aus Deutschland wurden Forscher aus den USA und Jerusalem eingeladen, die sich seit vielen Jahren intensiv mit Forschungen zu Israel und spezifisch mit Jerusalem befassen.

Dabei wird versucht, historische und aktuelle Imaginationen des Ortes Jerusalem zu ergründen. Es geht nicht nur darum, Jerusalem aus unterschiedlichen medialen Perspektiven (z.B. literarisch, filmisch, diskursiv) zu analysieren. Vielmehr sollen auch die interdependenten Zusammenhänge und Unterschiede der medialen Formen ausgemacht werden. So werden auf der einen Seite Imaginationen differenter Medien analysiert und auf der anderen Seite auch die Zusammenhänge dieser medialen Imaginationen aufgedeckt. Dabei wird auch ein Fokus auf die Tatsache gelegt, dass die betrachteten medialen Inszenierungen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten produziert und rezipiert werden  und Jerusalem somit unterschiedlich interpretiert wird.