Dr. Giovanni Tidona

Lehrbeauftragter - ab 01.04.2016
Vertretungsprofessor
für Ethik/Philosophie an der
Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Foto - Tidona

Kontakte:

Email: gitidona@uni-mainz.de

Tel.: +49 (0) 6131/39-22459

Fax: +49 (0) 6131/39-23824

Friedrich-v.-Pfeiffer-Weg 12, Büro 01-217a

Sprechstunde: nach Vereinbarung per E-Mail

 


Forschungsschwerpunkte:

Systematisch: Hermeneutik, Sprachphilosophie, Ontologie und Dingphilosophie, Begegnungsphilosophie, Fremdsprachenerwerbsmodelle, Raumtheorie, Theorie der Wahrnehmung

Historisch: Heidegger-Rezeption, Karl Löwiths Philosophie, Moderne und Postmoderne, italienische Philosophie, denkgeschichtliche Weltbegriffe


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Lehrveranstaltungen

Vortragstätigkeit

       Betreute Abschlussarbeiten


Aktuell:

 

Auszeichnung: "Liga Preis 2016"

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Im April 2016 erhielt Dr. Giovanni Tidona den von der Katholischen Universität Eichstätt/Ingolstadt ausgeschriebenen "Liga-Preis" mit einem raumtheoretischen Aufsatz zum Thema "Flucht":

http://www.ku.de/unsere-ku/preise/liga-preis/

 

Giovanni Tidona
Ding und Begegnung
Sprach- und Dingauffassung im dialogischen und existenzialen Denken
ca. 384 Seiten, Kartoniert
€[D] 39,-
ISBN: 978-3-495-48639-9
Dieses Buch ist der Ort einer Begegnung zwischen der Dingphilosophie Martin Heideggers und der Dialogphilosophie, wie sie von Martin Buber oder Karl Löwith entwickelt wurde. Damit diese sonst entfernten Ansätze überhaupt und fruchtbar aufeinander treffen können, zieht Giovanni Tidona poetologische und sprachontologische Entwürfe von Paul Celan heran, die als Schnitt- und Berührungsstelle der existenzialen und begegnungsphilosophischen Konstellationen fungieren. Indem eine originelle performative Sprachauffassung und ein gemeinschaftsstiftender Dingbegriff expliziert werden, wird die Komplementarität der dialogischen und existenzphilosophischen Ansätze deutlich. Im Zuge dieser Syntheseleistung mündet die Arbeit in die Schilderung eines spannungsreichen und nicht in der Erkenntnistheorie verhafteten Sprach- und Dinggefüges.
Ding und Begegnung

 

http://www.verlag-alber.de/vorschau/details_html?k_tnr=48639&k_onl_struktur=1419357

 

Giovanni Tidona

„Über die Grenzen der Phänomenologie und unterwegs zur Dialogik: Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen

Einleitung zu Karl Löwiths Werk Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen. Ein Beitrag zur anthropologischen Grundlegung der ethischen Probleme, Freiburg: Alber, 2013, S. 11-79.

Karl Löwith
Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen
Ein Beitrag zur anthropologischen Grundlegung der ethischen Probleme
Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2013
272 Seiten, Kartoniert
€[D] 22,-
ISBN: 978-3-495-48597-2
Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen ist die unter der Leitung von Martin Heidegger verfasste, 1928 veröffentlichte und bis heute im akademischen Kontext kaum rezipierte Habilitationsschrift Karl Löwiths. Ausgehend von Sein und Zeit und der Unterbestimmung der darin abgehandelten Kategorie des Mitseins befasst sich Löwith mit einer originellen Fragestellung, die in seinem weiteren Denkweg nie wieder auf derart stringente Art und Weise aufkommen wird: mit der Frage nach der Ursprünglichkeit und den Geltungsstrukturen der Mitwelt bzw. des Ein-Ander und des Miteinanderseins. Die in erster Linie phänomenologisch geprägte, jedoch auch literarische Analysen (z. B. Pirandellos Theater) einbeziehende Herangehensweise Löwiths macht das Individuum zu einem einzigartigen Schnittstellenwerk, denn dieses siedelt sich fruchtbar im Spannungsfeld von Phänomenologie, Heidegger'scher »Destruktion« und dialogischer Philosophie an. Daraus entsteht ein innovativer Beitrag zur Dialogik, der in dem Versuch besteht, dem »Mitweltich« eine philosophische Grundlage zu verleihen: Als »Zusammenleben in Auseinandersetzung« ist das menschliche Leben von Grund auf dialogisch bestimmt.
Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen

 

http://www.verlag-alber.de/reihen/details_html?k_tnr=48597&k_onl_struktur=3145251