Profil

Das wissenschaftliche Erkenntnisinteresse der Abteilung ist auf die drei Gegenstandsbereiche sportliches Training, sportliche Leistung und sportlicher Wettkampf sowie deren Wechselbeziehungen ausgerichtet.Die hier bearbeiteten Fragestellungen beziehen sich auf verschiedene Objektbereiche (Nachwuchsleistungssport, Hochleistungssport, Breitensport) und unterschiedliche Sportarten.In den Projekten werden zum einen grundlegende Problemstellungen behandelt, wie die Modellierung und Simulation von Anpassungsprozessen. Zum anderen stehen Forschungsfragen mit einem größeren Sportartenbezug im Vordergrund, wie die Suche nach leistungsrelevanten Taktiken in den Sportspielen z.B. verschiedener Leistungsklassen.

Insgesamt wird zur Bearbeitung der Fragstellungen ein anwendungsorientierter, integrativer Forschungsansatz verfolgt, der durch verschiedene Forschungsstrategien (Labor-, Feld- und Evaluationsforschung) gekennzeichnet ist.

Die wissenschaftlichen Interventionen sind von einem hohen Anwendungsbezug geprägt, orientieren sich daher an den spezifischen Bedürfnissen der Sportpraxis und der verschiedenen Anwendungsfelder. Die erfordert eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Praxispartnern (Nutzerbezug).

Für die wissenschaftliche Bearbeitung von Fragen zur Theorie und Praxis der Sportarten sind in Abhängigkeit der jeweiligen Problemstellung neben trainings- und bewegungswissenschaftlichen Zugangsweisen, weitere Perspektiven anderer sportwissenschaftlicher Teildisziplinen, wie der Sportpädagogik und der Sportpsychologie einzubeziehen (Interdisziplinarität).

Im Rahmen der Trainings-, Leistungs- und Wettkampfdiagnostik kommt ein breites Methodenspektrum zum Einsatz, welches von apparativ aufwendigen, komplexen Messverfahren, wie der Dynamometrie, der Kinemetrie und der Elektromyographie bis hin zu technisch einfach handhabbaren Datenerhebungsmethoden, wie sportmotorischen Tests, Befragungen, Beobachtungen und Dokumentenanalysen reicht.

 

Prof. Dr. phil. Mark Pfeiffer