Hochschulpolitik

Der Fachschaftsrat

Als studentische Vertretung der gesamten Studierenden der Politikwissenschaft ist eine seiner Hauptaufgaben die vom Institut unabhängige Beratung von Politikstudenten.
Speziell für Erstsemester gibt es in jedem Semester in der Woche vor Vorlesungsbeginn mehrere Veranstaltungen - angefangen beim Kneipenbummel über ein Dozentencafé bis hin zu einem Ersti-Wochenende - , in der sie für studentische Leben an der Universität „vorbereitet” werden.

Des Weiteren diskutiert und beschließt der Fachschaftsrat in seiner Sitzung jede Woche anstehende Entscheidungen. Außerdem entsendet der Rat Mitglieder in verschiedene Gremien und Räte der studentischen Mitverwaltung - wie zum Beispiel den Institutsvorstand, den zentralen Fachschaftsrat (ZeFar) oder den Bibliotheksausschuss.

Darüber hinaus organisiert der Fachschaftsrat jedes Semester eine Party - im Winter findet sie im Qkaff statt, im Sommer auf der Geowiese.
Zusätzlich dazu findet jedes Sommersemester auch ein Fußballspiel gegen die Dozenten statt, bei dem sowohl eine Fachschaftsratsmanschaft als auch eine Fachschaftsmanschaft gegen die Dozenten und Wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts kicken.

Außerdem organisieren wie eine Vorlesungsreihe, die Ringvorlesung.

Der Zentrale Fachschaftenrat (ZeFaR)

Der Zentrale Fachschaftenrat ist das aus allen 45 Fachschaftsräten zusammengeschlossene Plenum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Fachschaftenvertrer stellen hier die laufenden Geschäfte ihrer Fachschaften auf universitärer Ebene vor und koordinieren ihre Aktivitäten. Sie stellen unter Anderem Anträge auf finanzielle Unterstützung, besprechen Projekte und stimmen über eigene Anträge ab. Außerdem werden hier die Fachschaftenreferenten gewählt. Über das Fachschaftenreferat hat der ZeFar Stimmrecht im AStA und es dient als ein Bindeglied zwischen den Fachschaftsräten und AStA.

Des Weiteren werden hier hochschulpolitische Entwicklungen thematisiert und diskutiert. Die ZeFar-Plenarsitzungen finden wöchentlich (mittwochs, 18.00 Uhr) statt und sind öffentlich (im 'Newton-Hörsaal' im Kreuzbau bei der Physik). Beschlussfähig ist das Gremium bei der Anwesenheit von mindestens 12 Fachschaftsvertretern.

Den Fachschaftsrat Politikwissenschaft vertreten im ZeFar im WS 2014/2015 Michael Bruch und Niklas Witzig.

Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA)

Der AStA übernimmt die Hauptvertretung studentischer Interessen gegenüber der Universität und in der Gesellschaft. Als ausführendes studentisches Gremium setzt er die eigentlichen politischen Akzente.

Zu seinen Hauptaufgaben zählen die Einmischung und aktive Mitwirkung in bildungspolitische Belange, wie etwa Studienreformen oder die Verteidigung der Grundsätze des freien Studiums, den freien Zugang aller zu wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Darüber hinaus leistet er politische Bildungsarbeit und berichtet etwa über die Hochschulpolitik. Ferner beschäftigt er sich mit dem Studiticket und organisiert kulturelle Veranstaltungen. Für Notlagen bietet der AStA Rechtsberatung und soziale Förderung.

AStA-Plenarsitzungen finden jeden Donnerstag ab 17.00 Uhr im AStA-Plenumszimmer statt und sind in der Regel öffentlich.

Der AStA gliedert sich in verschiedene Referate; es gibt politische und autonome Referate. Mehrere Referenten und Referentinnen arbeiten hier zu bestimmten Aufgaben und Themengebieten.

Zu den politischen Referaten gehören:

§ Finanzreferat

- zuständig für den Haushalt der Verfassten Studierendenschaft. Der Haushalt wird hier aufgestellt und betreut.

§ Referat für Ökologie und Verkehr

- im Bereich Verkehr vor Allem zuständig für das Semesterticket und dabei z.B. für die Vertragsverhandlungen mit den Verkehrsverbänden. Der Bereich der Ökologie befasst sich z.B. mit Themen wie der "Grüne Mensa".

§ Referat für Hochschulpolitik

- insbesondere durch aktive Mitarbeit in bundes- und landesweiten Bündnissen wird hier gegen Studiengebühren und für das politische Mandat gekämpft. Des Weiteren werden politische Veranstaltungen organisiert, die einen Blick über den Tellerrand ermöglichen sollen, z.B. „Politik am Mittwoch”.

§ Sozialreferat

- zuständig für die Vergabe von Barbeihilfen bzw. Darlehen an Studierende in finanzieller Not.

§ Kulturreferat

- hier versucht man für ausreichend Abwechslungen im Studienalltag zu sorgen. Vor Allem das AStA - Kulturcafe sorgt mit seinem vielfältigen Programm (Konzerte, Lesungen, Kabarett etc.) für ein breites Angebot.

§ Pressereferat

- zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, also für die Publikmachung der Arbeit des AStA. Hier pflegt man Kontakte zur lokalen Presse und der UNIPRESS-Redaktion.

Zu den autonomen Referaten gehören:

§ AusländerInnenreferat

§ Behindertenreferat

§ Frauen-/Lesbenreferat

§ Schwulenreferat

§ Fachschaftenreferat

Sie werden nicht über das StuPa, sondern vom eigenen Plenum gewählt. Somit sind sie auch nur gegenüber ihrem eigenen Plenum bzw. der Vollversammlung verantwortlich. Man versucht damit die inhaltliche und finanzielle Gestaltung dieser Referate nicht von einem politischen Konsens der jeweiligen Hochschulgruppen in den StuPas abhängig zu machen. Die Einrichtung dieser autonomen Referate folgt der Erkenntnis, dass bestimmte gesellschaftliche Gruppen strukturell benachteiligt sind.

Das Studierendenparlament (StuPa)

Dem StuPa gehören insgesamt 35 Abgeordnete unterschiedlicher politischer Couleur an, die zu jedem Sommersemester in 6 Wahlkreisen von allen Studenten gewählt werden. Es ist die Legislative der Mainzer Studierenden, welche sich versammelt, um an allen politischen Belangen zu arbeiten, die das studentische Leben auf dem Campus betreffen.
Ähnlich wie im deutschen politischen System entfallen auch hier auf jeden Wahlkreis Direktmandate (deren 2) und die Restlichen (23) ziehen über Zentrallisten ins Parlament ein. Das StuPa wählt und kontrolliert den AStA und beschließt über einen Haushalt von etwa 5 Millionen Euro. Dabei geht es z.B. darum, was mit den Semesterbeiträgen passiert.
Die StuPa-Sitzungen sind öffentlich und finden in der Vorlesungszeit meist mittwochs um 20 Uhr statt. Alle Studenten sind herzlichst eingeladen, daran teilzunehmen und ihre Meinung kund zu tun.