Michael Hofstetter

Michael Hofstetter wurde am 6. Dezember 1963 geboren. Er begann seine Karriere als Kapellmeister am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und Generalmusikdirektor am Stadttheater Gießen. Daneben war er Professor für Orchesterleitung und Alte Musik an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz. Heute gehört Hofstetter zu den international gefragtesten Experten auf dem Gebiet authentischer Aufführungspraxis und gilt als Barockspezialist. Maßstäbe auf dem Gebiet der Opernproduktion setzte Hofstetter u.a. mit Interpretationen der Händel-Opern Alcina und Guilio Cesare in Egitto. Im Jahr 2000 wurde Hofstetter für die Neuproduktion von Wagners Tristan und Isolde am Opernhaus Dortmund von verschiedenen Kritikern der Zeitschrift Opernwelt zum Dirigenten des Jahres ernannt.Seit vielen Jahren arbeitet Hofstetter mit internationalen Orchestern, Opernhäusern und Festivals zusammen, darunter u.a. die Salzburger-Festspiele, die Hamburgische Staatsoper, die Berliner Staatsoper, das Gran Teatre de Liceu in Barcelona und die Welsh National Opera. Seit 2008 dirigiert er regelmäßig bei den Händel-Festspielen. Daneben umrahmt die musikalische Leitung einiger Sendungen beim deutschen Fernsehen seine Erfolge.

Neben Auszeichnungen wie der goldenen Robert-Stolz-Medaille, dem Preis der Richard-Strauss-Gesellschaft München sowie dem Horst-Stein-Preis erhielt Hofstetter zahlreiche Preise für CD-Aufnahmen.

Trotz seiner Spezialisierung auf Barockmusik gilt Michael Hofstetter als einer der vielseitigsten deutschen Dirigenten der jüngeren Zeit. Sein Repertoire umfasst neben Norma, Il Trovatore, Il Turco in Italia, Le Nozze di Figaro, Così fan tutte, Die Zauberflöte, Tamerlano, Alcina, Giulio Cesare in Egitto und Rodelinda viele häufig erst durch ihn wieder entdeckte Kostbarkeiten der Musikgeschichte wie auch Stücke der klassischen Moderne.