Masaaki Suzuki

Foto/©: Marco Borggreve

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Masaaki Suzuki, 1954 in Kōbe in Japan geboren, studierte Komposition, Orgel und Cembalo an der Nationalen Universität für Kunst und Musik in Tokio und am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam. Als Musikalischer Leiter des von ihm 1990 gegründeten Bach Collegium Japan konzertiert Suzuki mit seinem Ensemble regelmäßig bei bedeutenden Veranstaltungen und Festivals in Europa und den USA. Er gilt weltweit als führende Autorität des Bachschen Werks und genießt einen herausragenden Ruf für seinen ausdrucksvoll interpretierten Feinschliff und die Authentizität seiner Darbietung.

Im vergangenen Jahr schloss er das 1995 gemeinsam mit dem Bach Collegium Japan gestartete Mammutprojekt der Aufnahme sämtlicher Kirchenkantaten von Johann Sebastian Bach ab, das mit dem ECHO Klassik in der Kategorie "Editorische Leistung des Jahres" prämiert wurde. Bereits seit 2001 ist Suzuki Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Gemeinsam mit seinem Ensemble wurde er 2010 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und einem "Diapason d'Or de l'Année" für die Aufnahme der Bach-Motetten ausgezeichnet. Diese Einspielung wurde auch mit dem BBC Music Magazine Award 2011 geehrt. Das Ensemble hat begonnen, sein Repertoire zu erweitern, jüngst mit der Veröffentlichung von Mozarts "Requiem". Im Jahr 2012 wurde Suzuki mit der Bach-Medaille der Stadt Leipzig und 2013 mit dem Bachpreis der Royal Academy of Music ausgezeichnet. Darüber hinaus ist er Preisträger des Gutenberg Teaching Award 2015.